Chris Paul hat es selbst erlebt. Dies ist vielleicht EIN Grund, weshalb mir ihr Buch, neben den vielen anderen, die ich nach dem Selbstmord meines geliebten Mannes gelesen habe, ganz besonders viel geholfen hat. Die Trauerphasen werden beschrieben, die jeder Trauernde durchläuft, und Chris Paul geht dabei auch auf die angstvollen Momente ein, in denen man glaubt, den Verstand zu verlieren. Sie macht uns deutlich, dass es "normal" ist, so zu empfinden. Neben historischen Ausflügen in die Trauerarbeit und "technischen" Hilfestellungen für Trauernde und deren Freunde, gibt sie uns Tipps, wie wir durch Übungen lernen können, wieder freier zu atmen und den Boden unter unseren Füßen wiederzufinden - als Anfang auf dem Weg in ein "Leben danach". Ich habe das Buch in den vier Jahren "seitdem" dreimal gelesen - es ist eine Riesenhilfe!!