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Warum haben wir nichts gesagt?: Roman (Gulliver)
 
 
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Warum haben wir nichts gesagt?: Roman (Gulliver) [Taschenbuch]

Jan de Zanger , Anrich Verlag , Rolf Erdorf
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: 3. Aufl. (Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340778807X
  • ISBN-13: 978-3407788078
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Hadden we er maar wat van gezegd!
  • Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 360.890 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jan F. de Zanger
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Es gibt wenige Autoren, die wie Jan de Zanger Außenseiterprobleme aufgreifen und dabei tatsächliches Nachdenken auslösen."Uli Schubert, Bulletin Jugend & Literatur

Kurzbeschreibung

Warum hat Sigi sich umgebracht? Eine Frage, die Pieter fünfundzwanzig Jahre nicht los läßt.

Nach fünfundzwanzig Jahren kommt Pieter Vink zum ersten Mal zu einem Klassentreffen. In vielen Gesprächen wird die Schulzeit wieder lebendig. Eine Sache hat ihn niemals zur Ruhe kommen lassen, so sehr er sie auch vergessen wollte: der Selbstmord eines Klassenkameraden. Wer war dieser Sigi Boonstra? Was hatte ihn so verzweifeln lassen, dass er sich vor einen Zug warf? Pieter schafft schließlich, was sie alle bisher versäumt hatten. Er bricht das Schweigen und versucht zu klären, wie es zu dem Selbstmord kommen konnte.



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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auf den Punkt gebracht! 3. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Jan de Zanger beschreibt in dem Buch sehr deutlich, was heutzutage von vielen übersehen und verdrängt wird. Als ich das Buch gelesen habe, bin ich mit der Zeit richtig sauer geworden und hätte den Beteiligten am liebsten mal die Meinung gesagt, aber eigentlich ist das dämlich, denn wenn in meiner Umgebung jemandem so großes Unrecht zugefügt wird sehe ich ja auch weg, wie die meisten Leute und das ist schade. Vielleicht sollten wir uns einfach nochmal die Bedeutung des Satzes "Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen" klar machen, damit wir in Zukunft etwas mehr auf unsere Umgebung achten und uns nicht immer einreden, dass das uns nichts angeht. Und wenn sie das Buch gelesen haben werden sie mir mehr als nur zustimmen, sie werden handeln.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die traurige Wahrheit 1. Juni 2004
Format:Taschenbuch
25 Jahre nach seinem Schulabschluss geht Pieter Vink zum ersten mal zu einem der regelmäßig stattfindenden Klassentreffen. Es gibt einen guten Grund, warum er sich all die Jahre vor dem Wiedersehen mit seinen alten Schulfreunden gedrückt hat: Der Selbstmord seines damaligen Mitschülers Siggi am Abend vor den Abiturprüfungen. Pieter hat seitdem versucht, diese Erinnerungen zu verdrängen, erkennt jetzt aber, dass kein Weg daran vorbeiführt, das Thema auf dem Klassentreffen zur Sprache zu bringen. Die Wiedersehensfreude seiner alten Schulfreunde und Lehrer lässt sehr bald nach, als Pieter den Namen Siggi erwähnt, hatte man doch in all den Jahren erfolgreich über das Ereignis von damals geschwiegen. Denn insgeheim wissen alle, was Siggi in den Selbstmord trieb. Siggi war immer der Außenseiter, von niemandem akzeptiert, dafür umso mehr von allen gehänselt, gestichelt und mit Worten gequält. Von seinen Mitschülern wie auch von seinen Lehrern. Bis er sein Leben irgendwann nicht mehr ertragen konnte. Pieter spricht diese unbequeme Tatsache auf dem Klassentreffen aus und führt allen vor Augen, welche Mitschuld ein jeder von ihnen an Siggis Selbstmord hatte. Jan de Zanger spricht in seinem Buch ein Problem an, das leider heutzutage an den Schulen zur Tagesordnung gehört. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht in den Nachrichten von neuen Fällen derartiger Gewalt unter Schülern berichtet wird. Ganze Klassen stürzen sich auf einen einzelnen Mitschüler, um an ihm durch körperliche und seelische Misshandlungen, oft sogar noch festgehalten auf Videokameras, ihre unvorstellbar große Aggressivität auszulassen. Zwar schreibt Jan de Zanger in einer manchmal etwas langweilig wirkenden Sprache, die der Spannung des Themas nicht ganz gerecht wird. Aber dennoch sollte das Buch „Warum haben wir nichts gesagt?" aufgrund seiner Aktualität zur Pflichtlektüre an Schulen gehören. Zwar kann das den Erziehungsnotstand kaum ändern, aber vielleicht könnte es zumindest den einen oder anderen zum Nachdenken anregen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "bikefee"
Format:Taschenbuch
Nach 25! Jahren rollt Peter die Vergangenheit auf. Traumatisiert von den Erlebnissen in der Schulzeit hat Peter die Erinnerung an diese verdrängt. Erst beim Klassentreffen zum 100jährigen Bestehen der Schule kann er sich an die damaligen Erlebnisse mit Hilfe einer Schulfreundin erinnern-an den Selbstmord von Sigi, einem von Klassenkameraden und Lehrern ungeliebten Schüler, einem idealen Opfer, denn er konnte sich nie wehren. Kinder sind manchmal grausam, von ausgebildeten Pädagogen darf dies aber nicht unterstützt werden.Gerade diese Berufsgruppe muß um die verletzliche Kinderseele wissen und darf nicht darauf herumtrampeln. Mit viel Rückgrat und Selbstkritik hat Peter nach so langer Zeit, das an diesem Jungen begangene Unrecht in Worte formuliert und die gesamte Klasse incl. Lehrer angeklagt. Ungeschehen ist dies nicht zu machen, doch jetzt ist allen bewußt, was jeder einzelne durch Taten oder Schweigen "verbrochen" hat. Der Grundstein für verändertes Verhalten dieser Personengruppe, insbesondere eines Lehrers ist gelegt. Bleibt die Hoffnung, daß viele dieses Buch lesen und endlich lernen, verletzliche Kinderseelen zu schützen und nicht erst wenn es ZU SPÄT ist sich fragen: "WARUM HABEN WIR NICHTS GESAGT". Unter Tränen habe ich an die zurückliegenden Jahre meiner Schulzeit und die meiner Kinder gedacht....
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Die neuesten Kundenrezensionen
Warum haben wir nicht gesagt
Das Buch ist ein ideales Jugendbuch. Das Buch wurde im Deutschunterricht 8. Klasse gelesen. Die Schüler konnten sich gut mit dem Thema auseinander setzen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Gina veröffentlicht
Es fehlt Hintergrundwissen!
Das Buch: Warum haben wir nichts gesagt" ist sehr zu Herzen gehend und ich finde es sehr wichtig;das die Thematik Mobbing und Selbstmord eines Schülers angesprochen... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von David veröffentlicht
hallo..
warum haben wir nichts gesagt..ist ein sehr imotionales buch.. man wird an die geschichte gefesselt von einem mobbingopfer das so weit getrieben wird das es sich das leben nimmt.. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von René P. veröffentlicht
Unzumutbar
Hallo liebes Amazon Team!

Bei diesem Buch stimmt nichts.
Schlechte Erzählweise
Schlechte Hauptpersonen
Keine Spannung
Schlechte Umsetzung des... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Hendrik Gerlings veröffentlicht
schrecklich wahre Geschichte
Eine schrecklich wahre Geschichte über Mobbing, Ausgrenzung und Gruppendynamik, wie sie leider zu hunderten an unseren Schulen vorkommt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juni 2009 von Lucio Galli
Lebensnah
Bisher das beste, was ich zum Thema Mobbing gelesen habe.

Natürlich ist es unrealistisch, daß Pieter alles an einem einzigen Tag wieder einfällt und er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. September 2006 von Nadine1978
Kinder können grausam sein, Erwachsene auch !!!
Nach 25! Jahren rollt Peter die Vergangenheit auf. Traumatisiert von den Erlebnissen in der Schulzeit hat Peter die Erinnerung an diese verdrängt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2002 von "bikefee"
Wahnsinn: sowas sollte Pflichtlektüre in Schulen werden!
Aus Bruchstücken setzen sich Erinnerungen zusammen - und aus diesen Bruchstücken baut der Autor das Szenario einer "Schülerverfolgung" zusammen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2001 von Jörg
Klasse-Buch!
Ich finde, das Buch ist total super! Es wird einfühlsam beschrieben wie man sich als Außenseiter fühlen muss, und was man dagegen tun könnte.
Am 8. April 2000 veröffentlicht
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