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Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone
 
 
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Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone [Gebundene Ausgabe]

Joachim Bauer
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (83 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 191 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (12. April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455095119
  • ISBN-13: 978-3455095111
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (83 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.393 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Joachim Bauer
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Wie kommt es, dass uns ein Gähnen anstecken kann, dass sich unsere Stimmung bessert, wenn uns jemand anlächelt, und dass wir manchmal auch über große Entfernungen wissen, wie es einem uns nahe stehenden Menschen geht? Intuition und “sechster Sinn”: Das sind nur zwei der Phänomene, die durch die Entdeckung der “Spiegelneurone” erklärt werden können. Diese besonderen Nervenzellen haben es in sich, denn sie bilden die neurobiologische Basis für unser intuitives Verständnis dessen, was andere Menschen fühlen – und was sie vorhaben. Und sie beeinflussen uns massiv, sowohl psychisch als auch körperlich.

In zahlreichen Studien konnte mittlerweile nachgewiesen werden, wie diese Spiegelneurone arbeiten. Und die Ergebnisse sind sensationell. So hat sich herausgestellt, dass bei der Beobachtung einer Handlung eines anderen Menschen bei uns genau dasselbe neurobiologische Programm aktiviert wird, das auch tätig wird, wenn wir diese Handlung selbst ausführen! Und nicht nur das: Schon das Beobachten von Teilen einer Handlungssequenz, oft ein einfaches Geräusch, genügt, damit wir “wissen”, wie es weitergeht. Da die Handlungssequenzen, die wir gespeichert haben, auf unserer individuellen Erfahrung basieren, sind unsere Voraussagen nicht immer richtig – aber meist treffen sie eben doch zu. Und da wir auf diese Weise nicht nur Handlungen nachvollziehen können, sondern auch Empfindungen, ermöglichen unsere Spiegelnervenzellen auch Intuition und Mitgefühl.

Joachim Bauer erklärt diese bahnbrechenden neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse verständlich und ausführlich. Und er zeigt auf, was sie für unser Leben bedeuten. So kann er nicht nur deutlich machen, was geschieht, wenn wir uns verlieben (und auch, wenn Liebe stirbt). Die Entdeckung der Spiegelneurone hat auch weitreichende Konsequenzen für das Verständnis kindlichen Lernens, für das Verstehen von Autismus (als Störung der Spiegelsysteme), für den Zusammenhang von Sprache und Handlungen und für die Probleme, die Kinder in unseren Schulen haben. Als Menschen sind wir angewiesen auf Spiegelungen, und zwar körperlich und psychisch. Die dramatischen Auswirkungen von Mobbing und anderen Formen sozialer Isolation machen das deutlich, und auch die Möglichkeiten der Psychotherapie erweitern sich angesichts der Erkenntnisse über Spiegelneurone.

Ein wichtiges Buch, das unser Verständnis über unser Menschsein erweitert und zudem ein neues Verständnis einiger zentraler Probleme unserer Zeit ermöglicht. -- Gabi Neumayer

Pressestimmen

Das Buch ist ein großes Pionierwerk, das das Verständnis der menschlichen Psyche revolutioniert." (Psychologie Heute )

"Die Entdeckung revolutioniert die Neurobiologie." (Focus )

"Der Freiburger Psychiater und Internist Joachim Bauer hält die Entdeckung dieser Nervenzellen für eine neurologische Sensation und hat ihnen ein aufschlussreiches Buch gewidmet." (Münchner Merkur ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

258 von 270 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Immer wieder neue Aha-Effekte, 15. Juli 2007
Von 
Katja Kaygin (Hamburg / Oberhausen, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Dieses Buch von Prof. Dr. med Joachim Bauer hat bei mir auf jeder Seite immer wieder neue Aha-Effekte ausgelöst. Es beschäftigt sich mit Resonanzphänomenen wie der intuitiven Übertragung von Gefühlen und Gesten. So öffnen Eltern beim Füttern ihres Baby's zum Beispiel intuitiv den Mund und erzeugen so das Öffnen des Mundes beim Baby oder man muß plötzlich gähnen, wenn ein anderer Mensch gähnt (ein Zwang der sogar bei Schimpansen vorhanden ist). Hierfür sind Spiegelneurone verantwortlich, die im Schläfenlappen (Temporalcortex) sitzen. Ihre Entdeckung gelang durch Versuche mit Affen und wurde dann weiter am Menschen im Kernspintomographen getestet.

Spiegelneurone ermöglichen es, intuitive Vorstellungen über die Gefühle und Absichten eines anderen Menschens zu gewinnen, also einer Fähigkeit, die als "Theory of Mind" (TOM) bezeichnet wird. So spüren z.B. Eltern bei ihrem Kind, dass es flunkert oder man nimmt unausgesprochene Störungen in einer Partnerschaft oder am Arbeitsplatz wahr. Den Spiegelneuronen genügt dabei nur eine kurze Momentaufnahme, um sofort eine intuitive Ahnung von der nachfolgenden Handlung zu bekommen. Wie diese Handlung in unserem Kopf weiter gesponnen wird, hängt davon ab, welche Erfahrungen wir in der gleichen Situation gemacht haben. Zudem sind Alltagssituationen auch immer mehrdeutig, somit müssen sich intuitive Wahrnehmung und rationale Analyse gegenseitig ergänzen.

Spiegelneurone und somit die intuitive Wahrnehmnung und das Vermögen, Feinheiten wahrzunehmen (genauso, wie die Fähigkeit zu lernen) nimmt in einer Umgebung von Stress und Angst ab. Dies ist eine Erklärung dafür, warum intuitive Reaktionen bei Panik meist irrational ausfallen. Damit Spiegelneurone aktiviert werden, muß man auch nicht selber immer aktiv werden. Diese Spiegelneurone werden auch aktiviert, wenn man in Situationen nur zuschaut. Handlungen werden dabei als Modelle abgespeichert und können später eine Handlungsbereitschaft erzeugen. Dies tritt z.B. bei Computerspielen (besonders "Ego-Shooter-Spiele") auf. Situationen, die besonders grausam sind und die man vorher noch nie erlebt hat, werden dabei besonders intensiv abgespeichert.

Spiegelungsphänomene treten beim Neugeborenen auf, werden mit der Bezugsperson eingeübt und entwickeln sich immer weiter; aber nur dann, wenn eine Bezugsperson zur Verfügung steht, die diese Phänomene stimuliert. Nervenzellen, die nicht benutzt werden, gehen verloren. Fehlende Spiegelungsphänomene führen häufig dazu, dass Menschen von anderen als weniger sympatisch, wenig emotional und mitfühlend beurteilt werden.

Dann beschäftigt sich das Buch noch mit "Repräsentationen", also den Resonanzmustern, die nahestehende Personen aufgrund der Spiegelneurone in uns wach rufen und mit deren Hilfe wir ein inneres Bild von einem anderen Menschen entstehen lassen. Auch wie wir dann zwischen uns selbst und dem anderen unterscheiden können, erklärt das Buch. Auch auf die Spiegelungsphänomene in der Liebe, laut Autor "eine besonders heftige, zauberhafte Form von neurobiologischer und psychologischer Resonanz" geht dieses Buch ein. Auch was Mobbing und der Voodoo-Kult gemeinsam haben, wird erläutert. Sogar telepathische Fähigkeiten wurden mit Hilfe der Spiegelneurone einleuchtend erklärt. In den letzten Kapiteln geht es um Spiegelneurone in der Medizin (wie wirken diese, wenn ich Kontakt mit meinem Arzt habe) und in der Psychotherpie, sowie um den freien Willen.

Ich bin total begeistert von dem Buch, weil es mir viele neue Antworten gegeben hat. Es ist auch für Laien verständlich geschrieben und ich möchte jedem dieses Buch ans Herz legen, weil es wirklich sehr informativ ist.
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193 von 202 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Lehrreich für Eltern, Liebespaare, Vorgesetzte und Therapeuten!, 6. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch zeigt, welche neurobiologischen "Instrumente" es dem Menschen ermöglichen, Empathie (Mitgefühl) zu empfinden und intuitiv zu verstehen, was in einem anderen Menschen vor sich geht. Joachim Bauer legt auf eine angenehm verständliche Weise dar,wie Spiegelnervenzellen funktionieren. Er zeigt, daß das Kind gute Beziehungserfahrungen benötigt, damit sich seine Spiegelnervenzellen, und damit auch seine Empathiefähigkeit entwickeln kann. Für mich war das Buch eine Ermahnung, welche Verantwortung wir Menschen füreinander haben, vor allem im Umgang mit unseren Kindern. Ich empfehle das Buch allen Eltern, allen Liebespaaren, aber auch allen Erziehern, Lehrern, Vorgesetzten am Arbeitsplatz sowie allen Ärzten und Therapeuten.
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180 von 189 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Präzise, kenntnisreiche und gut zu lesende Darstellung, 4. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch bietet eine schnörkellose, sachliche und dabei ausgesprochen unterhaltsam zu lesende Darstellung einer der bedeutendsten Entdeckungen der neueren Hirnforschung. Der Autor, er ist Mediziner mit langjähriger eigener Forschungerfahrung, zeigt, daß man interessante Sachverhalte sachlich durchaus anspruchsvoll darstellen und trotzdem verständlich bleiben kann. Zu einer Zeit, zu der viele meiner Wissenschaftler-Kollegen von Spiegelnervenzellen noch nicht einmal gehört haben, bietet dieses einen ausgezeichneten Überblick über die Datenlage. Sehr empfehlenswert.
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