Gebraucht kaufen
EUR 6,98
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: medimops: schnell, sicher und zuverlässig
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 3,50 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Warum die Menschen sesshaft wurden: Das größte Rätsel unserer Geschichte Gebundene Ausgabe – 1. September 2008


Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 29,90 EUR 6,98
1 neu ab EUR 29,90 10 gebraucht ab EUR 6,98

Hinweise und Aktionen

  • Sparpaket: 3 Hörbücher für 33 EUR: Entdecken Sie unsere vielseitige Auswahl an reduzierten Hörbüchern und erhalten Sie 3 Hörbücher Ihrer Wahl für 33 EUR. Klicken Sie hier, um direkt zur Aktion zu gelangen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Fischer, S; Auflage: 2 (1. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100629434
  • ISBN-13: 978-3100629432
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,9 x 22,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 395.176 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Prof. Dr. Josef H. Reichholf, Evolutionsbiologe, war bis April 2010 Leiter der Wirbeltierabteilung der Zoologischen Staatssammlung München und Professor für Ökologie und Naturschutz an der Technischen Universität München. Er war zudem viele Jahre lang Mitglied der Kommission für Ökologie der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) und des Vorstands/Präsidiums des World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland. Daher ist er mit der nationalen wie auch der globalen Problematik der Erhaltung von Großtieren vertraut.

Umfangreiche eigene Erfahrungen sammelte er auf Forschungsreisen nach Südamerika, Afrika und Südasien. Der Autor von Büchern über Naturschutz, Ökologie und Evolution ist Träger der "Treviranus-Medaille", der höchsten Auszeichnung der Deutschen Biologen, und des Grüter-Preises für Wissenschaftsvermittlung. 2007 wurde er zudem mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet. 2010 wurde sein Buch "Rabenschwarze Intelligenz" in Österreich als "Wissenschaftsbuch des Jahres" im Bereich Medizin/Biologie prämiert.

"Reichholf vermittelt sein Wissen kompakt, interessant und immer gut verständlich."
Bild der Wissenschaft

"Ein Sachbuch wie es sein soll: differenzierte Positionen, kluge Antworten und ein Schuss persönlicher Emotion."
Falter (A)

"Rabenschwarze Intelligenz" heißt das wunderbare, fabelhafte in grandioser Wissenschaftsprosa verfasste Buch von Josef H. Reichholf. Ein Buch gegen das Schwarz-Weiß-Denken im Umgang mit Raben."
Zitat von Dennis Scheck, Druckfrisch

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Josef H. Reichholf, Professor für Zoologie und Naturschutz, lehrt an der Technischen Universität München und ist Leiter der Wirbeltierabteilung an der Zoologischen Staatssammlung München. Viele Bücher, zahlreiche Fach-publikationen und Fernsehauftritte machten ihn einem breiten Publikum als Evolutionsbiologe und Ökologe bekannt. Professor Reichholf gilt als einer der vielseitigsten Naturwissenschaftler Deutschlands. Sein Buch "Eine kurze Natur- geschichte des letzten Jahrtausends", das fünf Auflagen erreichte, war ein großer Erfolg bei Publikum und Kritik. Er ist Träger der Treviranus-Medaille, der höchsten Auszeichnung des Verbands Deutscher Biologen, 2007 wurde Josef H. Reichholf mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

3.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Anne von Blomberg am 18. September 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Auf den ersten Blick klingt es kaum glaublich. Der Münchner Ökologieprofessor Josef H. Reichholf behauptet doch tatsächlich: Unsere Urmütter und -väter "erfanden" die Landwirtschaft nicht etwa, weil sie Hunger auf Brot statt Fleisch hatten (so wurde es uns bisher vermittelt), sondern Lust auf das erste alkoholische Getränk der Weltgeschichte. Und sie errichteten die ersten festen Gebäude nicht, um sich im Dorf Nr. 1 rund um einen starken Herrscher zu scharen. Stattdessen bauten sie Tempel (wissenschaftlich korrekt: Kultstätten). Riesige, mit erstaunlich genauen Tierreliefs geschmückte wie Göbekli Tepe in Ostanatolien oder - was Reinhholf nicht anführt - erstaunliche Rundbauten wie Stonehenge in England. Um zu feiern. Und dazu brauchten sie Bier.

"Warum die Menschen sesshaft wurden" ist eine verblüffende, interessante und - teilweise - sogar amüsante Zusammenstellung über das aktuelle Wissen, dass die Frühzeitforscher zur Zeit besitzen. Und da liest sich vieles ganz anders, sehr viel einleuchtender als das, was wir in der Schule lernten. Zum Beispiel, dass nicht Mangel, sondern Überfluss die Menschen zu den ersten Herden und von ihnen zur Landwirtschaft führte; dass es Einhörner tatsächlich gab und (noch) gibt; dass der Mensch "von Natur aus" ein Marathonläufer ist; warum wir immer noch Ostern feiern und weshalb der gemeinsam zu verzehrende Festtagsbraten erfunden wurde.

Die Frage, warum die Menschen sich überhaupt in Dörfer und später in Städten zusammenballten, gerät dabei in den Hintergrund, aber sie ist ja auch nicht so wichtig.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. P. Günter Strauss am 3. Oktober 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Warum lebten unsere Vorväter und -mütter hunderttausend Jahre als Nomaden und wurden vor etwa zehntausend Jahren plötzlich sesshaft, und das nahezu überall auf der Welt? Waren sie müde? Gab es kein Wild mehr? Josef Reichholf schöpft aus dem Vollen seines reichen Hintergrundwissens und setzt sich zum Ziel, plausible Gründe für die Entwicklung des Ackerbaus und für die Sesshaftigkeit zu geben. Das ist ihm gelungen. Die nüchterne Analyse führt zu rauschenden Gelagen.

* Plausible Gründe *
Die Ursache darin, dass der Mensch sesshaft wurde und mit dem Ackerbau begann, lag im Überschuss; nicht in einer Not. In der Not hätten auch die wenigen Körner wilder Gerste die Menschen nicht ernährt. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass es in den Gegenden, in denen der Mensch sesshaft wurde, genügend Wild gab. So viel, dass man von einem erlegten Großwild eine ganze Sippe ernähren konnte. Dies musste gefeiert werden, das Essen diente auch der Zusammengehörigkeit und der Kommunikation. Es ist anzunehmen, dass zumindest den Schamanen bekannt war, dass manche vergärte Beeren und Körner von Wildgräsern eine berauschende Wirkung haben. Gerste wurde als Kulturpflanze Jahrtausende vor dem Ackerbau nachgewiesen. Die ersten Darstellungen zeigen Getreide in Zusammenhang mit Getränken, nicht mit Brot. Es spricht vieles dafür, dass die ersten "Immobilien" nicht Häuser, sondern Kultstätten waren. Bewusstseinsverändernde Drogen sind mit Kultstätten und Kulthandlungen weltweit und bis heute verbunden (der Autor, der aus dem katholischen Bayern stammt, denkt natürlich auch sofort an Weihrauch).
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eleonore Olfert am 29. September 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Das Thema wird auf den letzten hundert Seiten von 300 Seiten behandelt. Davor gibt es eine Nacherzählung der älteren Steinzeit mit einigen Ungenauigkeiten. Die Neandertaler sind nicht etwa 10 000 v. Chr. am Ende der letzten Eiszeit ausgestorben sondern gesichert etwa 28 000 v. Chr.

Das Buch reiht eine Behauptung an die andere. Argumente sind spärlich und abweichende Meinungen werden ziemlich brüsk als Unsinn dargestellt.

Es ist eine bedenkenswerte Vorstellung, daß neue Erfindungen nicht aus der Not geboren, sondern im Überfluß und Muße entstanden sind.

Bei der Beschreibung der Kultivierung von Pflanzen, wird einfach behauptet, in Afrika hätte so etwas nicht stattgefunden. In allen anderen Büchern, die er anführt wird aber berichtet, daß dort Hirse,Yam und afrikanischer Reis kultiviert wurde ( ca. 8000 - 6000 v. Chr.).

Das Thema ist interessant und es gibt auch interessante Einzelheiten, die in dem Buch angesprochen werden, aber im Allgemeinen ist mir die Darstellung zu fehlerhaft und die Idee, daß der Ackerbau von den Altaivölkern in alle Welt getragen wurde, ist nicht nachzuvollziehen. Daß die Menschen, Korn anbauten, um Rauschmittel zu erhalten, mag ein zum Teil zutreffen, kann aber nicht die Sesshaftigkeit erklären.
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Winfried Stanzick am 29. Januar 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Nach der bisher weit verbreiteten Erklärung sind die Menschen sesshaft geworden, weil das Wild knapp wurde, das sie bisher als Nahrungsgrundlage hatten, als sich gegen Ende der letzten Eiszeit das Klima veränderte. Um nicht zu verhungern, mussten sich die Menschen eine neue Nahrungsquelle suchen. Diese Quelle, so die herkömmlichen Erklärungen, hätten sie in den Samen der Gräser gefunden, die der Mensch dann im Laufe der Jahrtausende zu Getreidesorten züchtete.

Der Münchner Ökologieprofessor Reichholf zeigt in diesem gut lesbaren und instruktiven Buch, dass an dieser Theorie so einiges nicht stimmen kann. Wieso, fragt er beispielsweise, soll gerade dort, wo der Ackerbau erfunden wurde, plötzlich das Wild knapp geworden sein, während die Menschen in anderen Teilen der bereits besiedelten Welt weiter als Jäger und Sammler leben konnten? Warum etwa, so fragt er weiter, wurde der Ackerbau in Südamerika Jahrtausende später erfunden, und dann noch mit ganz anderen Pflanzen und ohne die Züchtung von Haustieren ? Und warum haben die Ureinwohner Australiens gar keine Landwirtschaft entwickelt ?

Reichholf lässt die übliche Erklärung der Sesshaftwerdung des Menschen, wenn überhaupt, nur für den Vorderen Orient zu, hält es aber nicht für wirklich überzeugend, für diese Region der Erde einen Sonderweg in der Entwicklung anzunehmen, denn sie ist von Rest Eurasiens niemals isoliert gewesen.

Seine Theorie ist eine ganz andere, und geht davon aus, dass es nicht die Not war, die den frühen Menschen erfinderisch machte, sondern der Überfluss.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen