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Warum die Deutschen? Warum die Juden?: Gleichheit, Neid und Rassenhass - 1800 bis 1933 Gebundene Ausgabe – 9. September 2011


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: S. Fischer Verlag; Auflage: 3 (9. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100004264
  • ISBN-13: 978-3100004260
  • Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 3,2 x 22,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 285.273 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Götz Aly, 1947 in Heidelberg geboren, studierte Politische Wissenschaft und Geschichte. Er arbeitete für die »taz«, die »Berliner Zeitung« und als Gastprofessor. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. 2002 erhielt der des Heinrich-Mann-Preis, 2003 den Marion-Samuel-Preis. Zuletzt veröffentlichte er in den Fischer Verlagen ›Warum die Juden? Warum die Deutschen? Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800-1933‹ (2011); ›Unser Kampf. 1968 – ein irritierter Blick zurück‹ (2008); ›Fromms. Wie der jüdische Kondomfabrikant Julius F. unter die deutschen Räuber fiel‹ (gemeinsam mit Michael Sontheimer, 2007); ›Volkes Stimme. Skepsis und Führervertrauen im Nationalsozialismus‹ (gemeinsam mit Frankfurter Studenten, 2006) ›Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus‹ (2005). Er gehörte von 2004 bis 2010 zu den Begründern und Herausgebern der Quellenedition ›Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 – 1945‹.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FMA TOP 1000 REZENSENT am 23. November 2012
Format: Taschenbuch
Ali setzt bei der Frage an, wie es zu erklären ist, dass 1932 43% des Volkes der Dichter und Denker, für eine Politik stimmten, deren erklärtes Ziel die Entrechtung der Juden war. Auch in der sonstigen Bevölkerung - so der Autor - sei Antisemitismus weit verbreitet gewesen. Dies sei allein mit den historisch gewachsenen Spannungen, die Deutschland mit dem Rest Europas teilte, nicht zu erklären. Auch fand das damals aufkommende unsägliche, rassistische Gedankengut überall Verbreitung. Warum zeigten sich gerade die Deutschen so anfällig dafür?

Ali fällt bei der Sichtung damaliger Schriften auf, dass sich ein zentrales Motiv immer wieder findet: der Neid. Mit den Reformen im Zuge der Napoleonischen Kriege fand eine Liberalisierung statt, die auch die Gleichstellung der Juden beinhaltete. Im Jahr 1808 wurde der jüdischen Bevölkerung volle wirtschaftliche Freiheit gewährt. "Die gab es", so Aly, "natürlich auch für die Mehrheitsdeutschen, die christlichen Deutschen, aber die wussten damit nichts anzufangen, die hatten Angst vor Freiheit und Gewerbefreiheit, die fühlten sich in den alten, gewissermaßen leibeigenen, behüteten zünftischen Umständen wohl."

Auch standen Juden nun erstmals sämtliche Berufs- und Bildungswege offen. Dabei kam ihnen insgesamt zu gute, dass sie auf vor ihrem kulturellen Hintergrund (obligatorische Auseinandersetzung mit der Schrifttradition und damit allgemeine Alphabetisierung und Diskursbegabung, geschäftliches Knowhow durch im Zuge der Berufsverbote erzwungene Spezialisierung, internationale Verbindungen, Zwei- oder Mehrsprachigkeit usw.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J:B am 18. Januar 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dieses Buch sollte ein Standardwerk im Geschichtsunterricht werden. Statt von einem dumpfen, unterschwellig schon immer vorhandenen, aber nicht näher erklärbarem Antisemitismus auszugehen, wie dies so häufig der Fall ist, erläutert Götz Aly klipp und klar, was sich wirklich hinter dem Hass verbarg. Laut Aly war dies, kurz gesagt, die Diskrepanz zwischen dem wirtschaftlichen und sozialen Erfolg der jüdischen Minderheit und der lethargischen, weniger erfolgreichen christlichen Mehrheit. Aly schafft es, das Rätsel, welches der Holocaust für viele bis heute geblieben ist, zu lösen und die Entstehung nachvollziehbar zu beschreiben.

Bleibt die Frage, warum die Thesen im öffentlichen Diskurs kaum eine Rolle spielen und im Geschichtsunterricht schon gar nicht auftauchen. Die Frage ist vermutlich gar nicht so schwer zu beantworten. Viel von dem, was Aly bei der christlichen Mehrheit Anfang des 20. Jhdt. diagnostiziert, nämlich Neid, der Wunsch nach Gleichheit und Konformität, die Abneigung gegenüber unternehmerischen und spekulativen Tätigkeiten, Lethargie und mangelnde Flexibilität, all dies ist nicht verschwunden. Für viele wäre es wohl ein Verlust des eigenen Weltbildes, würde man die Erkenntnis zulassen, dass gerade diese Eigenschaften und Absichten maßgeblich zum Holocaust geführt haben.
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64 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Falk Müller TOP 50 REZENSENT am 12. August 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Wer Antisemitismus sagt, meint in der Regel die Zeit des Nationalsozialismus. Götz Aly beleuchtet aber die Zeit davor und beschreibt die tiefen Wurzeln des Judenhasses, die mitten in die deutsche Gesellschaft reichen.

Der Autor zeigt, dass sich Antisemitismus nicht so sehr aus einer speziell ausgedachten Ideologie, sondern vielmehr aus materiellen Spannungen und Interessen speist. Und hier ist vor allem der gesellschaftliche und soziale Neid zu nennen - gegen Menschen oder Bevölkerungsgruppen, die erfolgreicher sind, als man selbst. Neid zersetzt das soziale Miteinander. Er macht aggressiv, führt zur Herrschaft des Verdachts, verleidet Menschen dazu, ihr Selbstwertgefühl zu erhöhen, indem sie andere erniedrigen. Um dies vor sich selbst zu rechtfertigen, kommt dann die Rassentheorie ins Spiel. All dies konnte man nach 1933 in Deutschland gegenüber den Juden aber auch anderen Bevölkerungsgruppen beobachten.

Götz Aly gelingt es in diesem Buch, einige Sichtblenden wegzuschieben, die den Blick auf die Geschichte derart verengen, dass der Nationalsozialismus zum Fremdkörper, zum im Grunde unbegreiflichen Fehltritt deutscher Geschichte wird. Er zeigt, dass der Antisemitismus keine dem deutschen Volke untergeschobene oder gar aufgezwungene Ideologie war, sondern durchaus aus der Mitte der Gesellschaft kam.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von epikur am 12. Dezember 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Je mehr man über die Vergangenheit weiß, desto eher kann man versuchen, Fehlentwicklungen und Verbrechen der Vergangenheit in Zukunft zu vermeiden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man etwas genauer hinschaut, als es der Zuordnung Gut-Böse entspricht. Götz Aly leistet einen wichtigen Beitrag für kritische Sensibilität gegenüber dem Schüren von Neidgefühlen und gegenüber Verschwörungstheorien, die ja heute fast noch beliebter sind als zu jener Zeit, als der Antisemitismus noch hoffähig war.
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