Kurzbeschreibung
Dieses Buch entstand, weil ich in Udo Jürgens' Biographie "...unterm Smoking Gänsehaut" las, sein Vater habe im KZ gesessen. Später korrigierte sich der Sänger darauf, es seien einige Wochen Gestapohaft kurz vor Kriegsende gewesen. Ansonsten war sein Vater Bürgermeister eines kleinen Dorfs während der Nazi-Zeit, also kein Regime-Gegner. Als Kärntner ist man stolz auf den größten Schlagersänger deutscher Zunge. Und tatsächlich war und ist Udo Jürgens kein Nazi. Aber er ist auch nicht der Antifaschist, als der er oft aufgetreten ist. Wenn er es wäre, würde im "Mann mit dem Fagott" stehen, dass er seine Karriere im Café Lerch in Klagenfurt begonnen hat, das ein hochrangiger Holocaust-Täter führte. Ein Schlächter, der Massenerschießungen befehligte. Und dass der Duz-Onkel von Udo Jürgens ebenfalls ein hochrangiger Holocaust-Täter war, der während "Säuberungsaktionen" viele polnische Bauern nach Ausschwitz gebracht hat, weil sie als genetisch minderwertig eingestuft wurden. Beide Nazis sind nie angeklagt worden, außer in Büchern wie diesen. Und nachdem auch Udo Jürgens die Decke über die braune Vergangenheit seiner Heimat breitet, mag er ertragen, dass sein Name dazu gebraucht wird, Interesse für das Schicksal so vieler unschuldiger Toter zu wecken, die sicherlich froh gewesen wären, lange genug zu leben, um die Lieder von Udo Jürgens kennen zu lernen.
(In der zweiten Version, die am 3.2.2012 hochgeladen wurde, erhalten Sie das gesamte Manuskript zur Verschleppung von Zamosc)
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