Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Warum der Mensch glaubt: Von der Suche nach dem Sinn [Gebundene Ausgabe]

Martin Urban
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

6. März 2006
Anhand der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Gehirnforschung, Psychologie und Religionswissenschaften zeigt Martin Urban, dass das Bedürfnis, die Welt zu beobachten und ihr einen Sinn zu geben, biologische Ursachen hat. Welche Rolle dabei Vernunft und Verstand spielen und warum das Wissen über die Natur des Glaubens dessen Bedeutung nicht mindert, darauf gibt er Antworten. Sein Buch ist ein Plädoyer für eine Verbindung von spiritueller Sinnsuche und aufgeklärtem Geist.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 254 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: 4 (6. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 382180761X
  • ISBN-13: 978-3821807614
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 15,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 461.531 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Auf die Frage, was den Menschen vom Tier unterscheide, lautet die gängige Antwort, dies sei die Sprache. Das ist gewiss nicht falsch. Indes: Je länger sich die verschiedenen Wissenschaften mit der Kommunikation der Tiere befassen, fördert sie bei manchen von ihnen zunehmend derart differenzierte Mitteilungsformen zutage, dass von einer Alleinstellung des Menschen in dieser Hinsicht nur noch mit gewissen Einschränkungen gesprochen werden kann. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand allerdings wirklich einmalig ist das tiefe Bedürfnis des homo sapiens nach Transzendenz, nach einem Urgrund unserer Existenz jenseits der unmittelbar erfahrbaren und mitteilbaren Welt.

Aus der ebenso lehrreichen wie in manchem Detail verblüffenden und glänzend geschriebenen Darstellung Martin Urbans lernen wir, dass das Wunder Mensch ganz wesentlich im Suchen nach und im Glauben an einen Sinn des Lebens besteht, der über dieses Leben selbst hinausweist. Urban, der selbst einer Theologenfamilie entstammt und dessen eigenes akademisches Studium mit den Fächern Physik, Chemie und Mathematik zumindest vordergründig eher diesseitigen Zusammenhängen galt, zeigt unter anderem, dass die Bedeutung der Religion für den Menschen bei genauer Betrachtung kein "Wunder", sondern eine evolutionäre Notwendigkeit ist: Das dem Menschen ureigene Bedürfnis, hinter allem Sein und Handeln Gründe anzunehmen, musste in Verbindung mit seiner Fähigkeit, unvollständige Informationen interpretierend zu ergänzen, geradezu zwangsläufig zum Gottespostulat führen.

Zu den ganz großen Vorzügen dieses spürbar aus der Fülle einer lebenslangen Beschäftigung mit den hier verhandelten Themen schöpfenden Buches gehört der wahrhaft interdisziplinäre Blick des Autors, der sich in Theologie und Kulturanthropologie ebenso umgetan hat, wie in den Naturwissenschaften. So berichtet er auch von außerordentlich bedenkenswerten neurowissenschaftlichen Forschungsergebnissen, die besagen, dass sich im menschlichen Gehirn die Bereiche religiösen Erlebens recht genau lokalisieren lassen und sich spirituelle Erfahrungen hier auch mit Hilfe schwacher Magnetfelder auslösen lassen. Äußerst lesenswert! --Andreas Vierecke

Pressestimmen

"Die kurzweilige und ernsthafte Art, wie Martin Urban dem Leser Wissenschaft vermittelt, sucht seinesgleichen." (Die Welt)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Wie - kein Warum 11. Dezember 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Die Suppe ist leider zu dünn. Bewundernswert der Mut, dieses Thema anzugehen, bescheiden sind die Mittel, deren sich der Autor bedienen kann. Zu jung ist die Hirnforschung. Einige Blitze und Lichter auf einem Bildschirm, die Aktivitäten in bestimmten Hirnarealen bei bestimmten Abläufen anzeigen sind noch lange keine Antwort auf komplexe Fragen des menschlichen Glaubens. Mit dem Wie des Glaubens beschäftigt sich der Autor ausgiebig, zeigt Paradoxien, zeigt Machtstrukturen auf und die Mechanismen, mit denen Glaube bzw. Religion als Lenkungs- und Machtinstrument eingesetzt werden und zwar fairerweise quer durch die verschiedensten Religionen. Das ist der große Verdienst dieses Buches.
Allerdings sollte der Titel nicht lauten: Warum der Mensch glaubt, denn um das annähernd zu beantworten, dazu fehlen uns (noch?)die Mittel. Das Buch ist lediglich ein Aufbruch zur Suche nach dem Warum, mit der Vermutung, dass mit der Hilfe der Hirnforschung Einiges beantwortet werden könnte. Ich stimme dem Autor zu: die Sehnsucht nach Gewissheit ist rational unerfüllbar und das wird sich wohl kaum ändern. Darum bleibt dem Menschen nichts anderes übrig als weiter zu glauben. Dass dies in Freiheit und ohne Machtmißbrauch geschieht, dazu trägt dieses Buch jedenfalls bei - daher 4 Sterne.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein überlanger Zeitungsartikel 27. Mai 2007
Von Harald H.
Format:Taschenbuch
Martin Urban ist Journalist und hat umfassendes Wissen. Das zeigt sich an einer breiten Palette von Zitaten, die einen guten Überblick zum Thema "Glauben und seine Ausformungen" geben.

Dem Anspruch des Titels "Warum der Mensch glaubt" wird das aber leider nicht gerecht. Urban berichtet am Beginn des Buches von Erklärungsansätzen aus der Hirnforschung und Verhaltensforschung, aber der Großteil der Ausführungen ist den (nicht wirklich neuen) Inkonsistenzen, Irrtümern und Machtansprüchen in Christentum, Islam, Judentum und vor allem den Fundamentalisten der drei Religionen gewidmet.

Als solches zum Teil durchaus unterhaltsam zu lesen, aber am Ende bleibt ein fader Nachgeschmack, dass der Autor nichts wirklich Neues daraus gemacht hat. Schade.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
36 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Religion schafft Sinn 15. August 2005
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Bald wird er Siebzig, der in Berlin geborene Physiker, Chemiker Mathematiker und Wissenschaftspublizist. Aber den meisten seiner jüngeren Kollegen macht er noch immer etwas vor, wenn es um geistige Frische, Stilkunst und seriöses Recherchieren geht. Daher begeistert mich jedes Buch von Martin Urban. Doch das neuste hat es mir besonders angetan, weil es sich behutsam einem Thema nähert, das sonst eher im Visier „wissenschaftlicher" Scharlatane ist und mich persönlich ebenfalls seit Jahren beschäftigt. Der Untertitel trifft Urbans Vorgehen besser als der Haupttitel. Denn obwohl er sich auf die neusten Erkenntnisse der Hirnforschung stützt und so ziemlich alle wesentlichen Wissenschaftsbeiträge berücksichtigt, kann auch Urban keine endgültigen Antworten geben. Aber er zeichnet eine gute Landkarte, auf der Neugierige geeignete Wege, Reiseführer und Etappen finden.

Da Urban den neurologischen Erklärungsansatz nicht für den einzig möglichen hält, argumentiert er auch kulturhistorisch, psychologisch und theologisch, was das Buch abwechslungsreich und spannend macht. Wo er Spekulatives vermutet, spricht er es aus, so dass der Leser sein Glaubensgebäude letztlich selber zimmern muss und kann. Und wie wir es von diesem Autor und seinem Verlag gewohnt sind, geizt er nicht mit Bildmaterial, um das Geschriebene zu veranschaulichen.

Im Gehirn findet sich kein Religionsmodul, kein christliches Neuron und kein meditatives Molekül. Aber es finden sich Areale, die bei religiösen Vorstellungen stärker aktiviert sind als andere. Diese zu lokalisieren und Zusammenhänge mit anderen Funktionen herzustellen kann zu Einsichten führen, die einige Leser beunruhigen, andere aber besänftigen werden. Zum Denken regt die Lektüre auf jeden Fall an.

Mein Fazit: Eines der besten Bücher zum Thema Hirnforschung und Religion. Urban schaut unter die Schädeldecke, über wissenschaftliche Grenzen und in die Vergangenheit, weshalb er zu Resultaten kommt, die wir in so anschauliche Form nur bei ihm finden.

War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar