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Warum Latein?: Zehn gute Gründe
 
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Warum Latein?: Zehn gute Gründe [Broschiert]

Friedrich Maier
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 80 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150185653
  • ISBN-13: 978-3150185650
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 9,6 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 437.513 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein informatives und kurzweiliges Büchlein über den Wert von Lateinkenntnissen." -- Die Welt "Auch für Profis eine Fundgrube." -- Circulare "Triftige Argumente, die schwer zu entkräften sind." -- Buchkultur "Klar und sachlich wird erklärt, warum Latein ein Basisfach auch des modernen europäischen Gymnasiums bleiben muss." -- Der Bund "Seine Argumente legt der Autor nicht etwa in epischer Länge dar, nein, sondern in knappen zehn Kapiteln, in einem kurz gefassten, gut lesbaren Bändchen, das auch für des Lateinischen Unkundige eine gute Entscheidungshilfe darstellt." -- Der Landbote

Kurzbeschreibung

Latein - was bringt es einem, das zu lernen? Diese Frage stellen sich Jahr für Jahr Tausende: Eltern, die entscheiden müssen, ob ihre Kinder im Laufe des Schullebens Latein lernen sollen, Lateinlehrer, die für das Fach Werbung machen wollen, bis hin zu Studienanfängern, die plötzlich das Latinum nachmachen müssen. Gründe dafür, diese "tote" Sprache zu lernen, die mehr mit unserem Leben zu tun hat, als man meinen sollte, gibt es viele - die zehn besten liefert der Autor in knapper und verständlicher Form.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zehn Wege zu Latein 29. Dezember 2008
Seit etwas vierzig Jahren sind die alten ("toten") Sprachen Latein und Griechisch als Schulfächer unter Rechtfertigungsdruck geraten: Soll man in der Schule noch Latein lernen? Dieser Frage widmet sich dies schmale Bändchen, das sich vor allem an Eltern richtet, die vor der Entscheidung stehen, welchen Sprachzweig ihre Kinder wählen sollen. Der Autor ist, wie schon der Titel vermuten lässt, Latein-Befürworter.
Am Anfang steht eine kurze Einführung, was Latein als Sprache ausmacht und wann und wo man diese Sprache gesprochen und geschrieben hat. Kern des Buches sind die darauf folgenden zehn Unterkapitel "Zehn gute Gründe". Diese zehn Gründe Maiers changieren zwischen praktischen Erwägungen ("Latein, Brücke zu modernen Fremdsprachen"), Training der geistigen Kräfte und Vertiefung des historischen Verständnisses ("Studierstube für europäische Grundtexte"). Nicht eigens betonen muss man, dass man durch jahrelangen Lateinunterricht an der Schule diese Sprache so vertieft kennen lernt, wie es später (z.B. an der Universität) kaum noch möglich ist.
Der Text ist gut lesbar und die Argumente sind einleuchtend. Bisweilen werden griechisches Denken und Philosophieren stillschweigend für das Lateinische als Argument vereinnahmt. Etwas störend sind fehlende oder fehlerhafte Angaben im Literaturverzeichnis. Es fehlt ein Hinweis, wie es mit Latein und Griechisch in anderen Länden (Frankreich, England, Niederlande...) steht.
In den wesentlichen Punkten möchte ich Maier ausdrücklich zustimmen (ich hatte 9 Jahre Schullatein), Latein als Schulfach war immer lohnend und ist es auch heute ganz besonders. Für zögernde Eltern sei dieses Buch als verlässliche und günstige Hilfe besonders empfohlen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kein so gutes Buch, finde ich. Viele Allgemeinplätze und wilde Thesen ohne großes argumentatives Fundament. Mir gefällt nicht, dass dort irgendetwas erzählt wird, dass geschwärmt wird, was Latein formell alles hergibt, und dann am Ende die Schlussfolgerung lautet: Latein schärft den Verstand. Das ist z.B. eher eine These, für die ich mir mehr Belege gewünscht hätte. Ganz nett zu lesen, aber weder argumentativ überzeugend noch inhaltlich sehr gehaltvoll.

Ich empfehle da eher: Wilfried Stroh: Latein ist tot, es lebe Latein. Berlin, 2007.

Einige von Maiers "guten Gründen" sind dort auch aufgeführt, Strohs Buch liest sich aber viel unterhaltsamer. Für eine wissenschaftliche Rechtfertigung des Fachs Latein taugen beide nicht -- für Leser wie mich, die gerne Latein lernen würden und ein bisschen Ansporn suchen, ist Strohs Buch Maiers Kurzversion vorzuziehen.

Was Maier jedoch hervorhebt ist die Identität-stiftende Kraft einer "Europasprache". Ob für ihn Latein die neue alte "lingua franca" Europas werden soll, wurde mir nicht so ganz klar -- ich finde die Idee auch ein wenig erschreckend. In Latein sind "Computer" und "Internet" mittlerweile ausdrückbar, für eine wirklich brauchbare Eruopa-Sprache genügt das in meinen Augen aber nicht. Englisch hat da eher Zukunft, finde ich. Zumal ich mir nicht denken kann, wie Latein als brückenschlagende Sprache unter Jugendlichen/Austauschschülern dienen soll. Gerade durch den Alltagsgebrauch ist doch das formelle Latein versumpft, und nach vielen hundert Jahren Entwicklung haben wir nun mal die romanischen Sprachen.

Ich finde Latein wichtig. "Gute Gründe" fand ich aber weniger. Ich finde Latein auch wichtig, aber dieses Buch nicht. Wie gesagt: Strohs Buch ist diesem überlegen, was Vermittlung von Fakten angeht.
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