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Warum Denken traurig macht: Zehn (mögliche) Gründe [Gebundene Ausgabe]

George Steiner , Durs Grünbein , Nicolaus Bornhorn
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

18. September 2006
Anwesend waren Traurigkeit, tristitia oder tristesse in George Steiners Prosa seit jeher: als Gedanke, Thema und Gestimmtheit. Nun aber stellt er sie, von Schelling ausgehend, in den Mittelpunkt einer Meditation über Glanz und Elend der Reflexion. Grundiert ist alles Denken durch Schwermut, die in jedem Gedanken vernehmbar bleibt und sich fortpflanzt – so die von Steiner gewählte kosmische Analogie – wie das Hintergrundrauschen als Echo des »Urknalls «. Zweiflerisch ist dieses Denken und durchdrungen vom Gefühl seiner Vergeblichkeit. Es ist unberechenbar und heillos individuell, verschwenderisch und kreisschlüssig, eingeschränkt in den Grenzen der Sprache, axiomatisch, neurophysiologisch determiniert. Es ist, als »Großes Denken«, weit entfernt von Mehrheitsentscheidungen und allgemeiner Anerkennung. Es ist aussichtslos, führt schließlich auf nichts. Und doch ist es die einzig menschenwürdige Anstrengung. George Steiners Schrift ist eine Variation in zehn Sätzen auf ein Thema von Schelling, das Produkt einer persönlichen Ästhetik, ein Stück Gedankenmusik, ein logisches Gedicht.

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Pressestimmen

»Dem großen George Steiner ist mit seinem kleinen Alterswerk ‚Warum Denken traurig macht’ etwas ganz Außergewöhnliches, etwas Einmaliges gelungen. …Sie werden nach der Lektüre ein anderer sein als vor der Lektüre. Selten wurde auf so wenig Raum so substantiell über das Menschsein und seine Freiheit gesprochen wie hier – so leichthin und dicht, so wuchtig und zart, so bezwingend poetisch und im tiefsten philosophisch.«

(Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Literaturbeilage )

Über den Autor und weitere Mitwirkende

George Steiner, geboren 1929 in Paris, lehrte vergleichende Literaturgeschichte in Genf und Cambridge. Seit 1994 war er Professor für Komparatistik an der Universität Oxford (Lord-Weidenfeld-Lehrstuhl).

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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52 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Dieses kleine Buch des jüdischen Gelehrten George Steiner ist ein Kleinod unabhängigen Denkens und Philosophierens. Zehn mögliche Gründe findet Steiner in Anlehnung an die Philosophie Friedrich Schellings dafür, warum das Denken traurig macht.

Das Buch beginnt mit einer kühnen kosmischen Perspektive, die zugleich eine metaphysische ist; im Fokus aber steht, aus solcher Perspektive rückbetrachtet, die einzelne menschliche Existenz. Von dieser wird behauptet, daß ihr eine gewisse, unentrinnbare Traurigkeit anhafte, die wiederum der trübe Grund sei, aus dem Bewußtsein und Erkenntnis Kraft schöpften. Das Kosmische daran ist der Vergleich mit jener Hintergrundstrahlung, wie sie die Radioteloskope der Astronomen als Echo des großen Urknalls empfangen, mit dem das Universum, einer gültigen Theorie zufolge, entstanden sein soll. Mit anderen Worten: Der Ursprung des Alls und die unzerstörbare Melancholie allen Lebens sind nut zwei Seiten derselben Medaille.

Der geistige Vater dieser Ansicht heißt Friedrich Schelling; als Naturphilosoph und Erfinder einer sogenannten Weltseele gilt er als der Romantiker unter den Systemphilosophen des deutschen Idealismus. Auf ihn beruft sich Steiners Abhandlung von der ersten bis zur letzten Seite. Von ihm stammt die dualistische Konzeption eines Grundes, von dem das existierende Wesen sich abhebt, das heißt sowohl Gott als auch jede einzelne endliche Existenz, in der jene Traurigkeit gleichsam ebenso natürlich mitschwingt sie die erwähnten kosmischen Wellen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Werner Kossak VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
George Steiner war Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft. Entsprechend wird ihm zuweilen entweder vorgeworfen (oder zugute gehalten), dass er eher literarisch als philosophisch argumentieren würde. Das kann ich nicht unterschreiben, denn gerade dieses Essay ist in der Ergründung eines Wortes von Schelling, dass 'allem endlichen Leben' Traurigkeit 'anklebt' sehr philosophisch orientiert.

Die Art und Weise wie er schreibt ist dabei tatsächlich für einen Philosophen erstaunlich verständlich geschrieben, geradezu fesselnd und in der Argumentation gut nachvollziehbar. Ich will die 10 Argumente nicht im Einzelnen durchkauen - dieser Spaß soll dem Leser vorbehalten bleiben! -, sondern nur anmerken, dass sie auf mich wie 'Variationen' (Durs Grünbein in seinem lesenswerten Nachwort) auf die fundamentale Theorie des Deutschen Idealismus von Schelling und Hölderlin wirken. Dort befindet sich der Mensch in einem Zustand der Trennung, herausgerissen aus der ursprünglichen Einheit mit Gott. Während der Weg zu einer neuen, reflektierten Einheit im Deutschen Idealismus in dialektischer Weise vorgezeichnet wird, bleibt Steiner in dem Gefühl der Traurigkeit haften. Und er erläutert pointiert, warum dem so ist.

Ausgehend von der Grundbestimmung, dass es das Denken ist, was den Menschen ausmacht, dekliniert Steiner den Widerspruch aus hehren Ansprüchen und den Unzulänglichkeiten des Denkens in seinen 'Zehn (möglichen) Gründen' durch. Den Text durchweht dabei so etwas wie ein tiefer humanistischer Geist und eine große Liebe zur Kunst. Traurig hat er mich allerdings nicht gemacht, sondern nur nachdenklich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Klara Fall HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
George Steiner, amerikanischer Literatur- und Sprachwissenschaftler und Universalgelehrter im besten Sinne, gelingt in seinem gerade mal 77 Seiten umfassenden Essay "Warum Denken traurig macht" Atemberaubendes. Auf ein Zitat aus Schellings "Über das Wesen der menschlichen Freiheit" rekurrierend, nimmt er uns mit auf Denkpfade, die uns stets die dem Denken "anklebende Traurigkeit" vor Augen führen sollen. Dem Leser werden viele Illusionen geraubt - etwa in Bezug auf so hehre Begrifflichkeiten wie Wahrheit ("Existentielles Denken, die Vorgehensweise des Denkens im intellektuellen, alltäglichen Leben, kann zu keinem offensichtlichen, unanfechtbaren, ewigen Reich der Wahrheit 'durchstoßen'. Doch ist es genau dieser Bereich, den offenbarte Religionen und den die metaphysischen Systeme Platons, Plotins oder Spinozas verheißen und zu erreichen sich mühen." S. 34) oder eben Fundamentalismus (ebda). Weiterhin geht es z.B. um die Illusion der Innovation in unserem Denken: "Die Bestandteile unseres Denkens sind selbst in den individuellsten, intimsten Handlungen und Augenblicken unserer Existenz – beim Sexualverkehr etwa – Klischees, endlose Wiederholungen. Sie mobilisieren, am hervorstechendsten in einem Zeitalter der Massenmedien und beschränkter Schreib- und Lesekenntnis, identische Wörter und Bilder. Unsere ausagierten, vorgeführten Extasen, unsere Tabuszenarien, die allgemein gebilligte Rhetorik unserer Sentimentalität sind zeitgleich dieselben bei zahllosen anderen Männern und Frauen. Es sind Massenprodukte, etikettiert mit den endlos sich wiederholenden Allgemeinplätzen unserer Sprache, unserer Kultur, unserer Zeit und Umgebung." (S. Lesen Sie weiter... ›
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5.0 von 5 Sternen Keine Fröhliche Wissenschaft.
"Die Krankheit unserer Zeit ist es, welche zu der Verzweiflung gekommen ist,
daß unser Erkennen nur ein subjektives und daß dieses Subjektive das Letzte sei. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von kpoac veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Über die Unzulänglichkeiten des Denkens
"Warum Denken traurig macht" ist keine wissenschaftliche Analyse des Denkens. George Steiner läßt in dem Essay literarisch und von philosophischer Qualität... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Christian Günther veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schwach
Das Buch wurde in der FAZ sehr gepriesen, aber Hand aufs Herz: eine einzige Laberei, keine klaren Begriffe; nur interessant für die, welche dunkles Geraune mögen. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Philoschmock veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wirklich gut, nur das Nachwort ist sinnlos
In seinem Buch Warum denken traurig macht" beschreibt der Autor George Steiner zehn mögliche Gründe für die Frage, die er auch als Buchtitel gewählt hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juli 2010 von Tagpfauenauge
5.0 von 5 Sternen Dennoch...
Große Gedankenkaskaden, die nicht traurig machen, sondern den Leser ins Staunen versetzen und anregen eine eigene Welt der Gedanken entstehen zu lassen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juni 2009 von Ramon Bruehs
2.0 von 5 Sternen Worte über Worte...
Bei der Lektüre dieses Bändchens fiel mir immer wieder der Gauß zugeschriebene Satz ein: Wenn Philosophen etwas Wahres sagen ist es trivial und wenn sie etwas nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2009 von Manfred Luger
4.0 von 5 Sternen Poesie, keine neue Erkenntnis
Ich will es kurz machen, da das Buch auch recht kurz gehalten ist (grosse Schrift, 125 Seiten Taschenbuchformat). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. September 2008 von Frank Zimmermann
5.0 von 5 Sternen Aller tiefgründigen Dinge sind Zehn!
Dieses Buch ist tiefgründig und regt zum Nachdenken an!

Und beim zweiten Mal lesen versteht man Dinge, die beim ersten Lesegenuß noch gar nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2008 von A. Frenzel
5.0 von 5 Sternen geschliffen formuliert...
Selten habe ich ein so intelligentes und tiefgründiges Büchlein gelesen!
Geschliffen formuliert ist es allein dadurch schon ein großer Lesegenuß. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Mai 2008 von Bookoholic
2.0 von 5 Sternen Am Ende stehen das Nichts und einiges an hohlem Gerede
"Letztlich führt dies jedoch nirgendwohin. Wie inspiriert dieses Denken des Seins, des Todes oder Gottes auch sein mag, es läuft auf mehr oder minder geistreiche,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. August 2007 von MvF
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