Kurzbeschreibung
Die Situation ist dramatisch: 2011starben in der Schweiz 59 Menschen, weil es für sie kein Spenderorgan gab. Insgesamt 1700 Menschen standen auf der Warteliste für ein Organ, aber nur 98 Menschen waren gewillt, bei ihrem Tod ihre Organe zu spenden. Weshalb diese Zurückhaltung? Was geben Menschen, wenn sie ein Organ spenden? Ist es ein Muskel, ein bisschen Gewebe oder ist es ein Teil ihrer Persönlichkeit? Was spricht für und was spricht gegen eine Organspende ? <<DOK>> spricht mit Betroffenen und mit führenden Transplantationsmedizinern.
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In der Schweiz klafft eine eklatante Lücke zwischen der Zahl der Menschen, die einwilligen, nach dem eigenen Ableben Organe zu spenden, und der Zahl derjenigen, die aus existenzieller Notwendigkeit auf ein Spenderorgan angewiesen sind. Für Letztere bedeutet diese Situation nicht nur ein unerträgliches Warten gepaart mit der Angst vor den Folgen einer Transplantation, sondern in einer ganzen Reihe von Fällen den Tod. Die Bereitschaft zur Spende hängt auch ab vom Begriff menschlicher Identität.