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Warten auf Godot.
 
 
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Warten auf Godot. [Gebundene Ausgabe]

Samuel Beckett , Elmar Tophoven
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 7 (25. März 1990)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518220403
  • ISBN-13: 978-3518220405
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,1 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Samuel Beckett
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein Autor (Samuel Beckett). Ein Drama (Warten auf Godot). Zwei Akte.
Zweimal zwei Personen: Wladimir (Didi) und Estragon (Gogo), Pozzo und Lucky (Herr und Sklave) sowie ein Junge.
Landstraße. Ein Baum. Abend.
Man wartet. Auf Godot. Ganze zwei Akte lang. Doch Godot kommt nicht.

Es passiert nichts. Nichts von Belang. Man wartet und langweilt sich. Man tauscht Banalitäten aus, Weisheiten... Man nervt sich. Man könnte sich umbringen, dann würde endlich mal was passieren! Man verzichtet darauf. Godot kommt nicht. Man wartet. Vielleicht morgen...
Absurd!

So eine karge Bühne, so eine karge Handlung und so eine karge Sprache! Was der irische Dramatiker Anfang der 50er Jahre auf die Bühne brachte, war eine schallende Ohrfeige für ein Publikum, das gewohnt war, im Theater vor allem eins zu Gesicht zu bekommen: Stücke mit Sinn.

Das hier hatte keinen, und so rauschte man, ohne den zweiten Akt abzuwarten, in der Pause empört aus dem Theater.
Aber die Gemüter beruhigten sich im Laufe der Zeit. Becketts Drama ist längst ein moderner Klassiker, und sein Autor einer der wichtigsten Autoren des absurden Theaters sowie des 20. Jahrhunderts überhaupt.

Es gibt unzählige Deutungsversuche. Eine Warnung vor der Atombombe. Die Darstellung zweier Fellachen, die auf die Bodenreform warten. Die Frage nach Gott. Die Interpretationen sagen stets mehr über den Interpretierenden selbst aus, als über das Drama. Die Antwort des Autors ist karg wie sein Stück: "Wenn ich es wüßte, würde ich es sagen."

Fast fünfzig Jahre nach seiner Entstehung können wir die Empörung, die das Drama einst auslöste, kaum nachvollziehen. Heutzutage ist doch nichts mehr absurd. Oder?
Als eine englische Theatergruppe das Stück 1998 mit einer Besetzung, die nur aus Frauen bestand, inszenieren wollte, wurde es ihr mit der Begründung, das entstelle zu sehr den Sinn, untersagt. Vielleicht morgen... --Anne Hauschild -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

1906 13. April: Samuel Beckett wird als zweiter Sohn des Ehepaars May und William Beckett geboren.
1911 Beckett wird eingeschult und fällt seinen Lehrern vor allem durch herausragende sportliche Leistungen auf.
1923 Nach dem Abitur Beginn eines Romanistikstudiums am Dubliner Trinity College. — Bekanntschaft mit dem unorthodoxen Professor Thomas B. Rudmose-Brown. — Verliebt sich in den Schwarm aller Studenten: Ethna MacCarthy. Die Liebe bleibt unerwidert.
1926 Becketts erster Besuch seiner späteren Wahlheimat Frankreich: Fahrradtour entlang der Loire.
1927 Bildungsreise nach Venedig und Florenz. Abschluss des Studiums als Jahrgangsbester. — Beginn einer Liebesgeschichte mit seiner Cousine Peggy Sinclair (Tochter von Cissie und William (Boss) Sinclair, einem liberalen Kunsthändlerehepaar, das in Kassel lebt).
1928 Zwei Semester als Lehrer an einem Gymnasium in Belfast. — Ab Herbst: Zwei Jahre lang Englischlektor an der Ecole Normale Supérieure in Paris. — Bekanntschaft mit James Joyce und Entdeckung des Pariser Künstlerlebens. Lange nächtliche Barbesuche. Unterrichtet seinen einzigen Schüler daher erst nachmittags.
1929-1930 Erste Publikationen: eine Kurzgeschichte, ein Aufsatz über Joyce sowie Übersetzungen in der englischsprachigen Zeitschrift transition. — Gewinnt mit Whoroscope (1930) einen Lyrikwettbewerb. — Beginnt eine Monographie über Marcel Proust. — Rückkehr nach Dublin ans Trinity College. Arbeit als Assistent von Thomas B. Rudmose-Brown. Schwierigkeiten mit der Umstellung auf das Leben in Dublin. — Ein Lichtblick: die Bekanntschaft mit dem Maler Jack B. Yeats.
1931 Psychosomatische Erkrankungen (Herzrasen, Niedergeschlagenheit, Mattigkeit). Entschließt sich, die akademische Laufbahn aufzugeben. — Veröffentlichung seiner Proust-Studie. —  Besucht über Weihnachten seine Verwandtschaft in Kassel. Die Liebe zu Peggy ist abgeflaut.
1932 Kündigt von Deutschland aus seine Stelle am Trinity College. — Reist nach Paris und schreibt seinen ersten Roman Traum von mehr bis minder schönen Frauen (1992). — Rückkehr nach Dublin.
1933 Tod Peggy Sinclairs und kurz darauf seines Vaters. — Die gesundheitlichen Beschwerden treten verstärkt auf, und Beckett beginnt eine zweijährige Psychotherapie bei Wilfred Bion in London. — Abschluss der Erzählungen für den Sammelband Mehr Prügel als Flügel (1934).
1935 Beginnt seinen zweiten Roman, Murphy. — Rückkehr nach Dublin.
1936 Fertigstellung von Murphy (1938). — Sechsmonatige Deutschlandreise (bis April 1937). Beckett besucht Museen, Galerien und nimmt Kontakt zu zeitgenössischen Künstlern und Kunstwissenschaftlern auf Er beobachtet die Veränderungen durch das nationalsozialistische Regime und kommentiert diese scharf
1937 Umzug nach Paris. — Bekanntschaft mit den Malern Bram und Geer van Velde sowie mit Peggy Guggenheim.
1938 Er wird durch einen Messerstich schwer verletzt. — Erneuerung der Freundschaft zu seiner späteren Lebensgefährtin, der Pianistin Suzanne Deschevaux-Dumesnil.
1939 Nach der Kriegserklärung Deutschlands bricht Beckett einen Familienbesuch in Irland ab und kehrt nach Frankreich zurück.
1940 Während der Besatzung von Paris arbeiten er und Suzanne für eine Widerstandsgruppe der Résistance.
1942 Zahlreiche Mitglieder ihrer Gruppe werden verhaftet. Beckett und Suzanne entkommen nach Roussillon ins unbesetzte Südfrankreich. — Bekanntschaft mit dem Maler Henri Hayden.
1943-1944 Landarbeit und Arbeit am Roman Watt (1953).
1945 Rückkehr nach Paris. — Nach einem Familienbesuch in Dublin arbeitet Beckett als Dolmetscher und Lagerverwalter für ein Zivil-Lazarett des Irischen Roten Kreuzes in der Normandie.
1946 Rückkehr nach Paris. Beginnt konsequent auf Französisch zu schreiben. — Freundschaft mit dem Verleger und Kunstpublizisten Georges Duthuit. — Schreibt den Roman Mercier und Camier (1970) sowie vier Novellen und Kunstkritiken.
1947 Schreibt das Theaterstück Eleuthéria (1995), beginnt mit dem Roman Molloy (1951).
1948/49 Beendet Molloy und schreibt die Romane Malone stirbt (1951) und Der Namenlose (1953) sowie das Theaterstück Warten auf Godot (1952, Uraufführung 1953).
1950 Kurze Prosastücke Texte um Nichts (1955). — Tod der Mutter.
1954 Tod des Bruders.
1955 Beginnt das Theaterstück Endspiel (1957).
1956 Beendet Endspiel. — Schreibt sein erstes Hörspiel Alle die da fallen (gesendet 1957) und die Pantomime Acte sans Paroles I.
1958 Schreibt das Theaterstück Das letzte Band.
1959 Schreibt das Hörspiel Aschenglut (1959, Prix Italia) sowie das kurze Prosastück Das Bild. Beginnt mit Acte sans Paroles II (1960). — Erhält die Ehrendoktorwürde des Trinity College Dublin.
1960 Schreibt den Roman Wie es ist (1961).
1961 Internationaler Verleger-Preis (zusammen mit Jorge Luis Borges). — Beendet das Theaterstück Glückliche Tage. — Heirat mit Suzanne Descheveaux-Dumesnil.
1962 Schreibt das Hörspiel Words and Music sowie das Stück Spiel (1963).
1963 Das Hörspiel Cascando entsteht. — Beginnt das Drehbuch zu seinem Film (1964).
1964 Beendet Film und assistiert in New York bei den Dreharbeiten.
1965 Schreibt das Theaterstück Come and Go (1966). — Uraufführung von Film in Venedig (in der Folge zahlreiche Preise). — Beginn der Arbeit am Fernsehspiel He, Joe. — Berät den Regisseur Deryk Mendel bei dessen Regie von Warten auf Godot an der Werkstatt des Berliner Schiller Theaters.
1966 Produktion von He, Joe beim Süddeutschen Rundfunk (SDR) in Stuttgart, Beckett führt Regie. — Schreibt das Prosastück Der Verwaiser (1970).
1967 Inszeniert Endspiel an der Werkstart des Berliner Schiller Theaters.
1969 Erhält den Nobelpreis für Literatur.
1970 Erste Augenoperation am grauen Star. — Beendet den Prosatext Der Verwaiser.
1971 Zweite Augenoperation am grauen Star. — Inszeniert Glückliche Tage in Berlin.
1972 Schreibt das Theaterstück Nicht Ich.
1975 Nicht Ich wird als Fernsehversion konzipiert (gesendet 1977). Beckett schreibt das Fernsehstück Geistertrio.
1976 Schreibt das Fernsehstück ... nur noch Gewölk ...‚ das er 1977 zusammen mit Geistertrio beim SDR inszeniert.
1977 Bei John Calder in London erscheint der Band Collected Poems in English and French.
1980 Schreibt den Prosatext Schlecht gesehen schlecht gesagt (1981) und das Theaterstück Rockaby (1982).
1981 Entstehung des Fernsehstücks Quadrat I and II, das Beckett im selben Jahr beim SDR inszeniert. — Schreibt das Theaterstück Ohio Impromptu. — Beginn der Arbeit am Prosatext Aufs Schlimmste zu (1983).
1982 Anlässlich einer Solidaritätsveranstaltung für den inhaftierten Schriftsteller Václav Havel schreibt Beckett das Stück Katastrophe. — Entstehung des Fernsehfilms Nacht und Träume.
1983 Uraufführung von Nacht und Träume beim SDR. —Schreibt das Theaterstück Was wo.
1986 Inszeniert die Fernsehversion von Was wo beim SDR und schreibt seinen letzten Prosatext Immer noch nicht mehr (1984-1988).
1988 Becketts letztes Gedicht Comment dire (Wie soll man sagen; 1989) entsteht.
1989 Übersetzt die englische Fassung von Immer noch nicht mehr ins Französische. — Überträgt das Gedicht Comment dire als What is the Word ins Englische. — Juli: Becketts Frau Suzanne stirbt. — Beckett stirbt am 22. Dezember.


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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dum spiro spero 7. Mai 2006
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein Stück, zwei Akte, 4 Personen, zwei Paare, zwei weitere Personen (Junge, Godot), einer unsichtbar. Eine Geschichte, zwei Schächer, einer ist erlöst. Alles ist entzweit.

Absurd ist nur das, was als nicht treffend, nicht zueinander passend bewiesen wurde. Ad absurdum führen kann man die Dinge, die sich in sich entzweien lassen. Das Absurde ist damit Entzweiung. Allein ist es nichts, es entsteht durch Gegenüberstellung. Die Entzweiung scheint damit wichtige und notwendige Voraussetzung für das Absurde. Albert Camus' Philosophie hat Beckett Pate gestanden.

Der Inhalt in Kürze: zwei Landstreicher an einer Strasse, sie warten auf Godot, vertreiben sich die Zeit durch Unterhaltung, small talk, etc . Zwei weitere treffen auf sie. Es wird diskutiert, über Zeit, über Religion (nur ein Schächer wird erlöst). Ein Junge tritt auf, er teilt mit, Godot wird nicht kommen. Dann: Alles auf Null, zweiter Akt, der Neubeginn. Zeit ist verstrichen, der Baum trägt Blätter. Sonst Wiederholung des ersten Aktes, warten, Langeweile und Zeitverlorenheit.

Die Menschen sind einsam, sie fühlen sich entzweit und isoliert. Im Warten verfolgen sie ein Ziel, aber es gibt keine Bewegung. Der Einsamkeit entkommt man nicht, die Dinge des Lebens bleiben getrennt oder sie werden getrennt. Die Wiederholung des täglichen prägt und lähmt. "Nichts ist zu machen." So beginnt Beckett sein Stück. "dann vergeht die Zeit" und in dem Gespräch in der Wartezeit auf Godot stellen beide (Wladimir und Estragon) fest, dass sie zudem sich von allem abgewendet haben. "Wir haben unsere Rechte verschleudert (s.21)", sagte Wladimir (Didi) klar und deutlich. Die Position des Unveränderbaren, das sich hineinfügen in das Nichts und in die Zeitverschwendung, nur "eine Frage des Temperaments", "Nichts ist zu machen", wiederholt Estragon (Gogo). Was bleibt, sind die Tränen, die um die Welt gehen, ein Fluss, von jedem einzelnen genährt. Und es scheint die Zeit stehen geblieben, aber nur, weil sich nichts ändert. Alles ist Wiederholung, absurd wie bei Sisyphos, der nach Camus dennoch als glücklicher Mensch zu betrachten ist. Und das Handeln in der Zeit wird am Ende zu einer beinahe Eskalation. Sich nicht über die Zeit im Sinne von WANN und zum Handeln in der Zeit äußern zu wollen, zwingt Pozzo (der Herr des Knechtes Lucky) zur Überhöhung des Augenblicks, in dem er das Leben zum Zeitraffer macht: "Sie gebären über dem Grabe, [...]" Und Wladimir sinniert am Ende über diese schwere Geburt, dass es immer genügend Zeit gibt, um alt zu werden. (vgl. Camus in "Der glückliche Tod": "Zum Leben braucht man Zeit".)

Betrachten wir die Ideen von Descartes und Sartre in diesem Zusammenhang. Während die Selbstgewißheit des cogito bei Descartes noch ein Vernunfts-Universum offenbaren sollte, ist bei Sartre das cogito in eine absurde Welt geworfen. Die Welt ist frei von Zweck und Hoffnung, denn um das Absurde zu festigen, muss jede Hoffnung dauerhaft abwesend sein wie hier auch bei Beckett. Während die kartesische Welt eine der Berechenbarkeit (hohe Vernunft) war, gilt die Welt Sartres und auch hier bei Beckett als ein Zirkel von wiederholter Enttäuschung und Misserfolg. Während Descartes System noch Gott Raum ließ - und er benötigte einen Gottesbeweis um die Vermittlung von res cogitans und res extensa zu ermöglichen - ist die Welt Sartres gottlos und der transzendentalen Obdachlosigkeit ausgeliefert. Auch Beckett scheint diesen Aspekt hervorzuheben, allerdings in der Umkehrung. Warten auf Godot klingt wie ein Verzweifeln im Diesseits und wie ein protestantisches Hoffen auf das Jenseits. Und in dem er Godot nicht kommen lässt, folgt er Sartre in die Gottlosigkeit.

Am Ende scheint Bewegung. Der Imperativ des Aufbruchs: "Gehen wir!" lässt den Leser oder den Zuschauer aufatmen ' doch das Handeln widerspricht und wird zum Stillstand durch die Regieanweisung: Sie gehen nicht von der Stelle.
Dum spiro spero. (Solang ich atme, hoffe ich.)

Ein brisantes und immer aktuelles Thema. Beckett wurde zu Recht in den Literatenhimmel geholt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Akteure: Zwei Verrückte, ein völlig irres Gespann und ein Junge mit partieller Amnesie.

Geschrieben: aus Frust, aus unerträglicher Nüchternheit in einer stickigen Pariser Vorstadtkneipe. Der dröge Kellner - Garcon - war senil. Die Tristesse der örtlichen Gegebenheit verhalf dem Architekten zum Schimpfwort. Beim Überschreiten der deutschen Grenze mutiert dieser zum Ober...forstistpektor. Amüsant - anders ist es nicht zu bezeichnen - seine rasante Metamorphose, deren volle Entfaltung sich im englischen cccritic widerspiegelt (hingegen ist der Sumpf immer der selbe).

Inhalt: Beckett ist es hier mit Bravour gelungen, aus dem Nichts nichts zu machen. Ein Klassiker - nein das wird dem Werk bei Weitem nicht gerecht - die Bibel - für Nihilisten.

Es hat wohl kaum ein Buch gegeben, über das mehr orakelt wurde. Dieses zwanghafte Etwas-hinein-deuten-wollen gipfelt meiner Meinung nach in Bulatovics Ringen um eine Fortsetzung. Wahrscheinlich war er beim lesen zu vielen Nebengeräuschen ausgesetzt, sonst hätte er's gehört. Also noch mal - und bitte - Ruhe:
Wladimir: Nun wird es wirklich sinnlos.
Estragon: Noch nicht genug. (...sagt ein Gewürz.)
Gehört? Da war es wieder, ein ganz leises Kichern. Das war Beckett. Das ist Galgenhumor.

Dieses Buch gehört zwingend in den Bücherschrank. Einsortieren - gleich neben „Hirnfusseln" von Bruno Friedrich (Dr.pot.idiot.). Schlüssel ... umdrehen - wegwerfen, denn:
Man tritt nicht zweimal in denselben Dreck...ich gehe.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großartig 29. November 2002
Format:Taschenbuch
Es gibt Bücher, die liest man einfach gern. Und es gibt Bücher, die muss man einfach gern lesen. Becketts "Warten auf Godot" ist zweifellos zur letzten Kategorie zu rechnen. Wundervoll absurd wird das vergebliche Warten beschrieben, auf wundersame Weise wird der Leser trotz fehlender Handlung gefesselt. Absolutes Jahrhundertwerk und der richtige Einstieg in Becketts Gesamtwerk - denn das Warten macht süchtig, mag Godot bleiben wo er will!
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