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Produktinformation
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| 1. Tanz Mit Mir |
| 2. Augen Unter Null |
| 3. Die Hölle Muss Warten |
| 4. Verrückt |
| 5. Herz Aus Eis |
| 6. Prototyp |
| 7. Ein Leben Lang Unsterblich |
| 8. Abgrund |
| 9. In Meinem Raum |
| 10. Keine Liebe |
| 11. Exzess Express |
| 12. Rette Mich |
| 13. Atem |
| 14. Treiben |
| 15. Böser Traum |
»Unser Style ist, dass wir keinen Style haben«, stellt Pix klar, »aber ein Album, das 2012 veröffentlicht wird, soll sich auch danach anhören. Stillstand ist für uns kein Thema.« Der rote Faden, der „Die Hölle muss warten“ zusammenhält, ist nach wie vor markanter Gesang und souveränes Songwriting. Oder wie Pix es augenzwinkernd auf den Punkt bringt: »Wir sind Männer, die zusammen auf die Kacke hau’n.« Das war nicht immer so: Im Jahr 2000 steigt Pix genau genommen sogar wegen Wesselsky aus der gemeinsamen Band Megaherz aus. Es gab richtig Streit - unterschiedliche Auffassungen, musikalische Differenzen. Wie das manchmal so ist bei ganz intensiven Kombinationen: Es kann passieren, dass man sich zwischendurch mal nicht mehr riechen kann. Aber als auch Alex 2002 die Band verlässt, sprechen die beiden sich aus und gründen EISBRECHER. Vielleicht ist ihre Zusammenarbeit auch deswegen so wirkungsvoll - weil alles bereinigt ist und sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können. »Wir müssen uns heute oft nur ansehen und wissen sofort, was der andere denkt - aber keine Sorge, wir gehen nicht Händchen haltend ins Kino«, feixen sie.
Fast eineinhalb Jahre haben sie an „Die Hölle muss warten“ gearbeitet. Im Studio gibt es zu den Demos meistens auch schon mindestens ein Reizwort, eine thematische Richtung, in die die jeweiligen Songs textlich gehen. Die Musik gibt eine Stimmung und Attitüde vor - wie beim Titelsong „Die Hölle muss warten“. Auch wenn Alex im Studio zunächst fand, dass sich das Wort „Hölle“ nicht gut singen ließ und sie mal kurz mit „Himmel“ oder anderen Alternativen experimentierten - am Ende musste es doch die „Hölle“ sein, und wie man beim Hören feststellt, klingt es hervorragend. Und EISBRECHER trauen sich was - 2012 variieren sie das Thema Härte auch bis in relativ gefühlvolle Gefilde: »Unsere Texte haben heute mehr Bandbreite. Früher war vielleicht mehr Ironie drin, aber jetzt bekommen auch andere Themen eine größere Bedeutung. Wir sind ganz sicher keine Weicheier, aber mit 40 schreibt man über andere Sachen als mit 20.«
„Treiben“, ein Song von der Deluxe Edition, ist ein gutes Beispiel. »So einen Track hatten wir noch nie auf einem Album. Wir haben im Studio schon immer vieles ausprobiert aber bei uns ‚überlebt’ nur, was stimmig ist. Wenn das nicht der Fall ist, werfen wir einen Song auch eiskalt wieder runter. Text und Musik sind bei „Treiben“ aber 100% bündig und stechen heraus.« Aber auch die geliebten Abgeh-Nummern fehlen nicht. EISBRECHER sind als waschechte Fünf-Mann-Liveband, die brachial rockt, ganz klar eine Marke, was Liveshows angeht und die kann man mit Songs wie „Tanz mit mir“ erst so richtig abfeiern.
»Man muss auch Dampf ablassen, im Studio wie auf der Bühne. „Tanz mit mir“ hat Eier und ist dafür der perfekte Track.« Dem steht der Titelsong „Die Hölle muss warten“ in nichts nach. Die fast schon hymnische Komposition und zweite Single des Albums, für die ein atmosphärisches Livevideo in Planung ist, lässt Legenden auferstehen: Helden fahren nicht zur Hölle - sie durchqueren das Polarmeer, erklimmen Berge und fliegen unbeirrbar durch die Lüfte - Helden sind unzerstörbar. In „Exzess Express“ kehren sie auf die Erde zurück und behandeln das Thema Schnelllebigkeit - am Beispiel von Sex. Der Lok-Sound, treibende Beats und deutliche Worte. Das alles ist EISBRECHER - und die Balance ist ihre große Kunst: Ein Ausflug in den Pop mit „Treiben“, Hosen runter mit „Rette mich“ und „Atem“, eine Portion Live-Granaten wie „Exzess Express“ oder „Tanz mit mir“, gewaltige Kraftschübe mit „Die Hölle muss warten“ und mit dem abgedrehten „Verrückt“ ein wohlplatzierter Aufwärtshaken als erste Single. In einem Satz: Dieses Album ist ihre Version von moderner Rockmusik mit Herz, Hirn und ordentlich ‚Cojones’!
Im Februar erscheint „Die Hölle muss warten“ - das erste Album beim Majorlabel. Für die Band überhaupt kein Grund ihren Weg zu verlassen. EISBRECHER haben nach wie vor eine glasklare Vision. »Der Vorteil war nur, dass wir mehr Zeit hatten. Zeit, uns auf die Aufnahmen zu konzentrieren. Früher mussten halt ein paar Sachen gleichzeitig passieren, diesmal hatten wir die Mittel, es auch mal einfach gedeihen zu lassen.« Ob sich das auch in den Charts ablesen lassen wird, ist für Wesselsky und Pix nicht die Hauptsache. »Natürlich hat man den Ehrgeiz, dass die Leute das Album wieder mögen, aber eigentlich will man es einfach nur besser machen als beim letzten Mal«. 2012 haben EISBRECHER viel vor - sie gehen auf Tour, sind ab Mai auf den Festivalbühnen unterwegs, headlinen das WGT und planen eine Live-DVD - aber ihr wichtigstes Ziel haben sie mit dem Album schon erreicht: sich weiter zu entwickeln, ohne sich zu verbiegen.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Aus dem Eisbrecher wird ein Ausflugsdampfer,
Rezension bezieht sich auf: Die Hölle Muss Warten (Limitierte Deluxe Version mit Bonus-DVD) (Audio CD)
Um es vorweg zu nehmen: Eisbrecher behalten nur teilweise ihren bisherigen Stil bei. Das Album unterscheidet sich deutlich von seinen Vorgängerwerken. Die bereits bei Eiszeit beobachtete stärkere kommerzielle Ausrichtung wird konsequent weiter verfolgt. Die vorab veröffentliche Single "Verrückt" kann nicht als repräsentativ für das Album gelten. Bisherige EB-Anhänger und Freunde von Megaherz, Rammstein & Co. werden an Stücken wie "Prototyp", "Exzess Express" oder der Singleauskopplung sicherlich ihre Freude haben. Massenkompatibilität anstrebend sind solche Stücke allerdings in der Minderzahl. DHMW ist stark balladenlastig ausgefallen. Dagegen wäre ja nichts einzuwenden, wenn dabei zumindest Stücke von einer Qualität wie "Ohne Dich" herausgekommen wären. Viele Songs plätschern ohne Aufregung und Besonderheit vor sich hin und können ohne Probleme im Radio laufen. Zu dem Titeltrack fällt mir gar nichts mehr ein. (... und das wird die nächste Singleauskopplung) Generell muss gesagt werden, dass auf DHMW Songmaterial enthalten ist, die man EB bisher nicht zugetraut hätte. (Das ist nicht positiv gemeint)Das Album ist sehr gut produziert. Hier merkt man schon, dass mehr Mittel zur Verfügung gestanden haben. In vorhergehenden Rezensionen wird die Steigerung der Textqualität gelobt. Ein Blick ins Booklet kann hier weiterhelfen. An manchen Stücken haben sich bis zu fünf Texter ausgetobt. Stellt sich die Frage, wieviel Eisbrecher übrig blieb. DHMW bietet weitgehend jugendfreie Texte und verzichtet auf derbe Sprache oder Provokation. (wie z.B. Amok, Willkommen im Nichts, Miststück) Die Hölle muss warten ist für mich ein durchschnittliches Album und hätte dementsprechend drei Sterne verdient. Der versuchte Spagat, alte Fans bei der Stange zu halten und neue durch 08/15-Liedchen zu gewinnen, ist in meinen Augen misslungen. Warum trotz mehrmonatiger Verzögerung bei der Veröffentlichung so viel Mittelmaß entstanden ist, bleibt rätselhaft. Ein Punkt Abzug gibt es für die Rahmenbedingungen: Die Eisbuben sind alt genug und hatten Unheilig als warnendes Beispiel, um es deutlich besser zu machen. Die bisherige Musik war gut genug um auch breitere Schichten zu erschliessen. Jetzt gibt man sich trotz anderslautenden Beteuerungen voll der PR-Maschinerie preis: Fan-Event auf der Zugspitze (bei Unheilig war es ne Dampferfahrt) welches bei genauem Hinsehen eine PR-Releasefeier für Musikjournalisten war. (Mit überragenden Rezensionen haben die sich brav bedankt) Bei RTL2 ist man die Werbeunterbrechung. Schnell noch ein paar Promofotos im Bravo-Stil. (peinlich) Die Website eilig noch aufgehübscht. Alles bereitet für die mediale Omnipräsenz. Und die Szene, welche jahrelang treu die Stange gehalten, als Neidmenschen und Weltverbesserer abgetan. Ach übrigens, sich live über Unheilig zu belustigen und eine Parodie zu machen und sich dann die Alben von Henning mitproduzieren lassen, ist ein komischer Stil. Und als Gag ein "Tränen lügen nicht" im Liveprogramm zu haben oder solche Pop- und Schlagerschnulzen ernsthaft auf einem Album zu veröffentlichen, ist ein wesentlicher Unterschied. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
scheiß Cover , gute CD!,
Von Thorsten (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER)
Rezension bezieht sich auf: Die Hölle Muss Warten (Limitierte Deluxe Version mit Bonus-DVD) (Audio CD)
Alexander Wesselsky und Noel Pixx alias Eisbrecher haben mit ihrem Majordebüt "Die Hölle muss warten" einen sehr plakativen Titel gewählt der so gar nicht zum langweiligen Couchfoto des Duos passt, was als Cover verwendet wurde. Als ich dieses im Internet vor einiger Zeit erblickte, dachte ich zuerst an eine Vorabversion, doch dem war am Ende nicht so. Irgendwer nannte dies "ein typisches Major Label Cover". Haben sich Eisbrecher so verändert im Gegensatz zu ihren vier Vorgängeralben?Eigentlich nicht aber teilweise schon, die Trademarks wie es neudeutsch heißt sind immer noch vorhanden, was in erster Linie die charismatische, dunkle und auch wandlungsfähige Stimme des Herrn W. darstellt. Aber auch die abgehackten Riffs und Lieder mit viel Pathos im Refrain sind dazu zu zählen. Die kurzen Industrial Instrumentalstücke und manche vielleicht etwas härteren Passagen aus der Vergangenheit, musikalisch wie textlich finden wir hier nicht gelöscht, sondern sehr abgerundet vor. Eisbrecher haben zwar sicherlich auch mal eindeutige Texte gehabt ("Supermodel") aber 2012 ist der Interpretationsspielraum meiner Meinung nach größer. Abwechslung ist geboten, es gibt kurze, heftigere Nummern der Sorte Exzess Express" , plakatives ("Tanz mit mir") oder weiche Pathos Nummern wie "Rette Mich" und "In Meinem Raum". Poppig und eingängig ist dann sicherlich "Verrückt". Midtempo Rocker mit Pathos sind aber sicherlich DAS Steckenpferd der Band! Eisbrecher sind also zurück und machen ihre Sache gut, trotz leichter Kurskorrektur! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Das Eis schmilzt allmählich...,
Von Cloud-Strife (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Hölle Muss Warten (Limitierte Deluxe Version mit Bonus-DVD) (Audio CD)
Mahlzeit!Ich bin Eisbrecherfan der ersten Stunde. Kannte Alexx und Noel bereits zu Megaherz Zeiten. Und fand es gut, dass Alexx Eisbrecher aufmachte, nachdem bei Megaherz ein Weg eingeschlagen wurde den er selbst nicht mehr beschreiten wollte. Doch kommen wir zum eigentlichen Thema: Ich habe vor ein paar Stunden das neue Album "die Hölle muss warten" bekommen. Nach dem einen oder anderen mal durchhören bin ich etwas geteilter Meinung. Die Platte an sichist wirklich sehr professionell. Etwas erwachsener als zu Anfangszeiten. Was mir jedoch persönlich fehlt, ist bei diesem Album das Rotzige. Lieder wie zum Beispiel Prototyp, Verrückt, Exzess Express und Böser Traum gehen gut ab. Aber alles in allem sind mir die Songs weitesgehend etwas zu ruhig. Ich persönlich würde es echt schade finden wenn der Eisbrecher wie Unheilig im Fluss des Mainstreams versinkt. Eisbrecher war etwas besonderes. Rettet bitte dieses Schiff bevor es untergeht... Fazit: Im prinzip kein schlechtes Album. Allerdings, wer hier Eisbrecher in der vollen Härte, wie man sie zur Anfangszeit kannte, erwartet, wird hier falsch bedient. Das Eis fängt leider an zu tauen und wirkt langsam etwas warm bis kuschelig. Früher war es Härte mit 2-3 ruhigeren wärmeren Liedern, im aktuellen Album ist es eher andersrum: Warme ruhige Lieder mit 2-3 härteren Brechern. Wobei die Lieder an sich nicht schlecht sind. Zwei Sterne abzug für die Gradlinigkeit und den etwas zu lau-warmen Seegang, welcher mich zu sehr an Unheilig erinnert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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