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Warten auf Godot. Endspiel. Glückliche Tage: Drei Stücke (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Samuel Beckett , Elmar Tophoven , Erika Tophoven
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 211 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 5 (27. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518457519
  • ISBN-13: 978-3518457511
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 10,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 92.339 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Samuel Beckett wurde am 13. April 1906 in Dublin geboren und starb am 22.Dezember 1989 in Paris. Er zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts und erhielt 1969 den Literaturnobelpreis. Beckett ist dem breiten Publikum hauptsächlich durch seine Dramen, insbesondere Warten auf Godot, bekannt, verfasste aber auch Prosa und Lyrik.


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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfide Absurdität 19. November 2009
Von Spaddl TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Wieder wurde mir ein Buch von amazon.de empfohlen, dass ich mir anschließend gekauft habe. In diesem Fall "Warten auf Godot". Ein Theaterstück über zwei Männer, die sich unter einem großen Baum treffen und auf Godot warten. Dabei philosophieren sie über Gott und die Welt und das Dasein. Hinzu gesellen sich im Laufe der Handlung zwei Männer, der eine heißt Lucky und der andere Pozzo, die das ohnehin absurde Stück noch mehr ad adsurdum treiben.
Das Theaterstück ist in zwei Akte aufgeteilt und erstreckt sich auf ca. 100 Seiten, war also schnell und zügig zu lesen, was natürlich an der hervorragenden schrifstellerischen Leistung von Samuel Beckett gelegen haben mag.

"Warten auf Godot" bietet unzählige Möglichkeiten der Interpretation.
Wer oder was ist Godot? Warum kommt er nicht? Warum warten die beiden Männer überhaupt auf ihn? Was sollen Pozzo und Lucky innerhalb des Handlungsfadens? Ich könnte den Fragenkatalog noch unendlich fortsetzen.
Was aber nach dem Lesen des Stücks klar wird, ist, dass unsere Existenz sinnlos ist (jedenfalls nach Beckett). Wir dümpeln im See des Daseins umher und ertrinken förmlich in nutzlosen Wiederholungen, was in dem häufig vorkommenden Dialogfetzen
"Komm wir gehen.
Wir können nicht.
Warum nicht?
Wir warten auf Godot.
Ach ja."
zu sehen ist. Diese Aufforderung zum Gehen und die anschließende Verneinung kommen ca. zehn bis fünfzehnmal vor.
Ein absolut tolles Theaterstück, dass auf der Bühne dargestellt sicherlich eine noch größere Wucht haben würde, als auf Papier.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die Liebe zum Absurden 20. Mai 2006
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein Akt, dieses Leben. Man wartet auf Godot, auf glückliche Tage oder geht dem Ende zu. Manche versiegen in der Tonne oder sind einander austauschbar, weil der Individualismus des Einzelnen bereits in die Gemeinheit des Endes verschmolzen ist. Ham und Clow scheinen getrennt und doch eines. Beim Warten auf Godot ist der Trübsinn Programm und doch lebt das Stück vom Zeitvertreib, auch wenn die Frage des WANN? zur inneren Eskalation führt. Absurd, so absurd, dass "Ratten zu töten, nichts anderes bedeutet, als sie vor dem Tod zu bewahren." Beckett schrieb sein Stücke 1953 bis 1957, in dem Jahr 57, als Albert Camus mit „Der Fall" den Nobelpreis erhielt. Das Absurde war auf dem Höhepunkt und dieser impliziert immanent das Ende. Aussicht und Aufbruch sind Erinnerungen in Ruinen, wie der Blick aufs Meer im Endspiel zeigt, der Leuchtturm ist nicht mehr, so wie es keine Seefahrer mehr gibt, die als Symbol des feurigen maritimen Aufbruchs vor 500 Jahren galten. Das Ende ist ein letztes Spiel, in dem die Protagonisten als wartende Selbstvollender aufzutreten scheinen, um dahin zurück zu kehren, woher sie gekommen waren. „Denn das Leblose war früher als das Lebende." (S. Freud, Jenseits des Lustprinzips). Vita finalis, so auch pure Einfaltslosigkeit beim Warten auf Godot, der trotz der zwei Akte nicht kommt und letzten Endes im Überschwang des Beckettschen Doppelkonjunktives (Ich hoffte, wenn es Hoffnung gäbe.) die Protagonisten im Aufbruch per Regieanweisung zum Stillstand verdonnert und immer wieder Glückliche Tage in den Bereich der absurden Utopie verlagert sind.

Beckett ist ein Muss für Literaturliebhaber, ein Meilenstein der Literaturgeschichte, gerade nun zu seinem 100sten.
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Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Sehr gut zu lesende Theaterstücke, die einmal mehr zeigen, dass Samuel Beckett zu den größten Stückeschreibern/Schriftstellern gehört. Obgleich es nicht immer ein Hinweis auf die Klasse des Preisträgers ist, so gehört Beckett zu den absolut würdigen Literaturnobelpreisträgern.
Sein Stil, die Verdichtung auf das Wesentliche, ist bereits in diesen Werken zu beobachten. Auch wenn ich nicht die Tatsache ignorieren will, dass Becketts Art zu schreiben/inszenieren, nicht jedermanns Sache ist, war er doch einer der prägenden Künstler seiner Zeit, der auch heute noch, 14 Jahre nach seinem Tod, aktuell ist. Ein Zeichen seiner Klasse.
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