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Warte auf das letzte Jahr: Roman
 
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Warte auf das letzte Jahr: Roman (Taschenbuch)

von Philip K. Dick (Autor), Thomas Ziegler (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (6. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453532104
  • ISBN-13: 978-3453532106
  • Originaltitel: Now Wait For Last Year
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 10,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 160.268 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Erde steht am Rande der Apokalypse. Seit Jahren schon ist sie in einen sinnlosen intergalaktischen Krieg gegen das insektenähnliche Volk der Riegs verwickelt. Gefährlicher noch als der Feind selbst scheinen jedoch die Verbündeten der Menschen zu sein: die Bewohner des Planeten Lili-Stern haben es vor allem darauf abgesehen, Macht und Einfluss über die Erde zu gewinnen. Generalsekretär Gino Molinari, genannt “der Maulwurf”, ist der Einzige, der die Erde vor der vollständigen Übernahme durch die Sternmenschen bewahren kann -- doch Molinari leidet an einer tödlichen Krankheit.

Als Molinari den Transplantchirurgen Eric Sweetscent als persönlichen Leibarzt anheuert, ist dieser hocherfreut. Eric ist unglücklich verheiratet und seine Frau Kathy nutzt jede Gelegenheit, um ihm seinen Mangel an beruflichem Ehrgeiz vorzuwerfen. Nun bietet sich ihm endlich die Chance auf eine große Karriere. Doch je mehr er versucht, Molinaris Krankheit auf den Grund zu gehen, desto rätselhafter wird diese. Derweil flüchtet sich Kathy in Drogenexperimente und schluckt eine Substanz namens JJ-180. Sie ahnt nicht, dass diese Droge in Wahrheit ein von den Sternmenschen entwickelter biologischer Kampfstoff ist, der die Zeit selbst aus den Fugen geraten lässt.

Warte auf das letzte Jahr ist eine Achterbahnfahrt zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Der Roman bietet geniale Ideen im Überfluss, die wie beiläufig in die Geschichte eingestreut werden, komplexe Figuren und eine wahrhaft labyrinthische Handlung. Doch wann immer Dick das Steuer aus der Hand zu gleiten droht, fängt er den Leser mit einer unerwarteten Wendung des Geschehens wieder auf. Zugleich ist der Roman eine ätzende Satire auf die Sinnlosigkeit des Krieges und eine von den Gesetzen der Marktwirtschaft beherrschte Gesellschaft. Angesichts einer auf Gleichförmigkeit programmierten Kriegsmaschinerie scheint sich die Identität des Einzelnen ebenso aufzulösen wie die Grenzen von Zeit und Raum. -- Einer der düstersten und faszinierendsten Romane Philip K. Dicks! --Sara Schade

Pressestimmen

"Ein im besten Sinne des Wortes philosophischer Roman: Philip K. Dick lässt seinen Helden durch ein außer Kontrolle geratenes, fiktionales Universum stürzen – um zu zeigen, dass wir selbst in einem außer Kontrolle geratenen Universum leben." (San Francisco Chronicle )

"Ich denke, man muss nicht mehr groß betonen, dass Philip K. Dick einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller war. Was man allerdings betonen sollte, ist, dass er uns - zwanzig Jahre nach seinem Tod - immer noch überraschen kann." (Jonathan Lethem )

"Was Kafka für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war, war Philip K. Dick für die zweite." (Art Spiegelman )

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mein Lieblingsbuch von Philip K. Dick., 21. April 2006
Die Menschheit befindet sich in einem aussichtslosen Krieg, den diese nicht wollten. Dr. Sweetscent ist der Leibarzt des irdischen Diktators und kommt in Kontakt mit einer Droge die Zeitreisen, beziehungsweise die Reise in Parallelwelten erlaubt.
Dies ist der Ausgangspunkt für einen typischen Philip K. Dick Roman, die Suche nach Wahrheit und Realität in einem chaotischen, undurchschaubarem Universum. Die Handlung ist komplex angelegt und für manche Leser eventuell etwas verwirrend, aber es macht Freude die labyrinthhafte Geschichte zu lesen. Wie immer bei Dick sind die Charaktere, hier vor allem Eric Sweetcent, sehr gut geschildert und machen die Lektüre so reizvoll. Lebendige Menschen, zerrissen und widersprüchlich, prägen auch diesen Roman. Keine perfekten Helden, sondern gewöhnliche Menschen, in denen man sich selbst wieder erkennen kann. Und der Schluss ist von einer Menschlichkeit geprägt, die trotz des stellenweise depremierenden und traurigen Romaninhalts, Hoffnung verbreitet. Warte auf das letzte Jahr ist vielleicht nicht der beste und interessanteste Roman von Philip K. Dick, aber von allen seinen Romanen ist er für mich persönlich der schönste und befriedigenste. Unbedingt lesen.
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4.0 von 5 Sternen Gutes Buch, aber nicht Dicks Bestes, 4. Februar 2010
Von Maik Hoffmann (Zwickau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wir begleiten im Buch Dr. Sweetcent, der zunächst persönlicher Arzt eines Großindustriellen, später der des Führers der Menschheit ist. Diese ist durch diplomatische Fehlentscheidungen mitten in einen interstellaren Krieg geschlittert, in dem die eigenen Verbündeten für die Menschen gefährlicher sind als der Gegner. Eine neue Droge, die scheinbar Zeitreisen oder das Besuchen alternativer Realitäten ermöglicht, rundet die "dick'sche" Welt ab.

Das Buch ist sicher nicht Dicks bester Roman, doch wer den Stil des Autors mag, der wird auch hier seine Freude haben. Neben den zwischenmenschlichen und den galaktischen Problemen steht wieder eine von Dicks zentralen Fragen im Raum: Was ist die Realität?
Interessant finde ich die Antwort, die das Buch mir (andere mögen andere Schlussfolgerungen ziehen) auf diese Frage gegeben hat: Es gibt nicht DIE eine Realität. Doch egal in welcher du lebst, du wirst mit Problemen konfrontiert werden und du musst dich ihnen stellen. Mag auch die Politik mal so und mal anders stehen, du wirst immer die Verantwortung für dein Handeln tragen müssen. Jammere nicht, sondern versuche das Beste aus den Möglichkeiten zu machen, die sich dir offenbaren.
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4.0 von 5 Sternen Zeitreisen unter Drogen, 27. Januar 2010
Von Frank Hegermann "bytemania" (Rheinhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Der Transplantionsarzt Eric Sweetcent ist weltweit führend auf seinem
Gebiet, so kommt es, daß der mächstigste Mann der Erde, Gino Molinari, ihn
in seinem Stab aufnimmt. Gino ist verblüfft, denn Molinari scheint
todkrank zu sein, strotzt ihn Fernsehauftritten aber vor Kraft und
Gesundheit. Schließlich entdeckt Eric sogar eine dritte Version Molinaris,
nämlich tot in einer Kühlkammer, von Kugeln durchsiebt.

Etwa zur gleichen Zeit kommt seine Frau Kathy, die eine merkwürdige
Haßliebe verbindet, in Berührung mit der neuen Designerdroge JJ-180. Schon
die Herkunft der Droge ist rätselhaft, die Regierung behauptet, die
Alliierten hätten sie zur Vernichtung der Feinde entwickelt, andere
behaupten, es sei genau anders herum, dritte behaupten sogar, sie sei auf
der Erde hergestellt worden. Wer sie einnimmt, scheint Zeitreisen zu
erleben, doch bei dem Versuch, dies zur Veränderung der Gegenwart zur
Beendigung des Krieges zu nutzen, scheinen sich Realität und Fiktion zu
vermischen.

Wie häufig in Dicks Büchern sind einige gute Ideen enthalten, die zu einer
atmosphärischen dichten Handlung zusammengepackt wurden, was eine
originelle Geschichte ergibt, doch irgendwie bleibt immer der Eindruck
zurück, daß sich aus den Ideen mehr hätte machen lassen. Insgesamt ein
guter klassischer Science Fiction, aber wer eine gute Zeitreisestory
erwartet, dürfte eher enttäuscht werden.
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5.0 von 5 Sternen genial!
Ein Dick-Roman aus dem Jahre 1966 und damit aus der Phase, in der auch "Die drei Stigmata des Palmer Eldritch" oder "Dr. Bloodmoney" entstanden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2004 von grosspalantir

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