Schwarz, düster, depremierend, großartig: Von der Band, die sich später in Joy Division umbenannte, hören wir hier die frühen Versionen und einige neue Songs mehr (teilweise auf Still erschienen). Noch klingt alles roher, unproduzierter _ obwohl es bei einigen Songs einen später nicht mehr vorhandenen Synthi gibt, der im Studio hinzugemischt wurde - aber schon ist die packende Intensität genauso zu spüren, wie bei den später folgenden nur zwei Joys Division Alben. Es beginnt zur Spät-Punk-Zeit und beim ersten Song meint man noch, The Clash herauszuhören, aber bald wird daraus ein ganz eigenes, unheimliches Hämmern und Schreien in der düsteren Nacht der Seele: Ian Curtis , damals noch in Aufbruchstimmung, man weiss wohin das führte. Ergreifend. Einzigartig.