Während eines Fronturlaubs auf Coruscant werden die Gespenster Ziel eines hinterlistigen Anschlags, dem sie nur knapp entkommen. Bei der Vernahme erkennen 2 Mitglieder der Staffel allerdings Colonell Atton Repness, der Tyria einst zu erpressen versuchte. Um Repness eine Falle zu stellen, wenden sie sich an Lara Nostil, die insgeheim eine imperiale Agentin ist, und bitten sie sich bei der Flotte einzuschreiben. Durch das Vortäuschen schlechter Leistungen soll Lara Repness dazu reizen auch ihre Testergebnisse zu fälschen. Doch ohne dass die Gespenster es wissen, bieten sie der Imperialen damit die Gelegenheit ihre Feinde auszuspionieren.
Die Gespenster selbst werden zu diesem Zeitpunkt nach Halmad verlegt, während sie offiziell auf der Han Solo unterstellten Mon Remoda zusammen mit der Sonderstaffel stationiert sind. Als Piratenbande getarnt, sollen die nunmherigen "Flederfalken" für Unruhe in von Zsinj besetzten Gebiet sorgen, um von ihm als Söldner angeheuert zu werden...
War "Die Gespensterstaffel" schon heißer Stoff, so setzt "Operation Eiserne Faust" noch eins drauf. Wer schon den ersten X-Wing-Roman Aaron Allstons kaum noch aus der Hand legen konnte, wird dasselbe auch mit diesem erleben. Die Gespenster arbeiten erneut verdeckt und versuchen anders die Sonderstaffel im Bacta-Krieg als Piraten in die Dienste eines imperialen Kriegsherrn zu gelangen. Zsinj hegt jedoch einen heimtückischen Plan, der seine militärische Macht noch weiter festigen könnte. Mit der Eisernen Faust besitzt er bereits seinen eigenen Supersternenzerstörer, etwas worauf selbst der letzte Großadmiral, Thrawn, verzichten musste. Nun, Zsinj ist nicht Thrawn, da ungleich weniger taktisch brillant, aber rein an militärischen Potential ist er im Besitz einer Armada die sich sehen lassen kann.
Fern von Luke Skywalker und Co sind die Helden der X-Wing-Reihe mit wenigen Ausnahmen nicht vor dem Tod gefeit und so bleibt es spannend wer denn am Ende den Krieg gegen Zsinj überleben wird. Aaron Allstons X-Wing ist unkonventioneller und sogar humorvoller als Stackpoles, doch zumindest in einer Hinsicht ist ihm der wahre Corran Horn einen Hauch voraus, denn zwischenmenschliche Beziehungen und das "Privatleben" der Charaktere sind nicht gerade Allstons Stärke. Stackpoles auch nicht, aber bei den ersten vier Bänden über die Sonderstaffel viel das weniger ins Gewicht, denn der heimliche Star der Reihe (Corran Horn) hatte einfach alles, inklusive Machtfähigkeiten. Allston verzichtet auf die Macht als Storyelement und Trick 17, mit dem sich seine Charaktere aus schier aussichtslosen Situationen befreien können, die Gespenster nutzen Glück, die Gunst der Stunde und ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten.
Fazit:
Wer sich für "Die Gespensterstaffel" begeistern konnte, wird um diesen Band nicht herumkommen.