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Star Wars. Lando Calrissian. Rebell des Sonnensystems. [Taschenbuch]

L. Neil Smith , Christoph Göhler
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Blanvalet (15. Juli 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442236843
  • ISBN-13: 978-3442236848
  • Größe und/oder Gewicht: 18,3 x 12,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 258.697 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die goldbetreßte Flugkappe sorgfältig in einen äußerst verwegenen Winkel in die Stirn geschoben, sprang ein wieder ganz und gar liebenswürdiger und zuvorkommender Captain Calrissian die Gangway des Überlichtfrachters Millennium Falcon hinunter - und knallte mit der Stirn gegen die Schleusenluke.

"Autsch - beim Ewigen!" Er strauchelte und blickte sich möglichst unauffällig um, ob ihn auch niemand gesehen hatte, und seufzte. Also, was bei allen Würfeln im Universum sollte er überprüfen?

Die Bodenkontrolle hatte sich nicht besonders höflich ausgedrückt...

" Was ist das für Ungeziefer auf Ihrer verbeulten Motorhaube, Ein Falcon, over?"

Nun, was es auch war, sie hätten es ihm erklären können, ohne sich darüber auszulassen, wie er auf das Landefeld von Teguta Lusat zugeschlittert war. Daß er auf seinen Eintritt in die Planetenatmosphäre nicht stolz zu sein brauchte, wußte er selbst. Vielleicht war er ein Spieler, vielleicht sogar ein Draufgänger und, wie er sich selbst gern nannte, ein Kartenkünstler.

Ein guter Schiffskommandant war er jedenfalls nicht.

Er runzelte die Stirn, als er an den Pilotdroiden dachte, den er für teures Geld im Oseon gemietet hatte. Sie sollten nur versuchen, diese Rechnung einzutreiben!

Er trat - diesmal wesentlich vorsichtiger - an die hydraulische Rampe, duckte sich unter dem kleinen Rettungsboot (das ihn immer wieder an einen aufgeblähten Hufeisenmagneten erinnerte) und bedeckte seine Augen mit einer Hand.

Motorhaube..: Motorhaube ... was, im Namen des Chaos, meinten sie -

"Iiik!"

Das kam von Lando, nicht von dem widerwärtigen, ledrigen Wesen, das sich von außen an das Schiff krallte. Es flatterte nur grotesk mit den Schwingen und glotzte ihn mit bösen gelben Augen an. Dann kratzte es schwach an der Außenhülle des Schiffes. Es war die Gravitation eines Planeten nicht gewohnt.
Zwei widerwärtige ledrige Wesen!

Vier!

Lando stürzte über die Rampe zurück, schlug die Notluke zu und lief ins Cockpit. Der Sitz für den Copiloten fehlte. An seiner Stelle hockte der glitzernde und völlig unbrauchbare Klasse V Pilotdroid und blinkte blöde mit seinen Lichtern.

"Guten Abend, meine Damen und Herren", begrüßte ihn der Roboter, trotz des hellen Tageslichts, das durch die Sichtscheibe drang. "Willkommen an Bord der Vergnügungsyacht Arleen, die sich im interstellaren Transit von Antipose IX zu -"

Der junge Spieler knurrte frustriert, fuhr über den AUS-Schalter des Droiden und ließ sich in den Beschleunigungssitz fallen. Dies war genau in dem gleichen Moment, in dem eines der Wesen über die Sichtscheibe zu krabbeln begann und ihm mit seinen rostroten Fängen die Sicht nahm.

"Bodenkontrolle? Hallo, Bodenkontrolle! Was, zum Teufel, ist das?"

Eine lange, leere Pause. Dann fiel es Lando ein: "Ach ja, ... over!"

"Das sind Mynocks, Sie viertklassiger Raumamateur! Sie hätten Sie im Orbit abschütteln müssen! Jetzt haben Sie die Quarantänebestimmungen des Planeten verletzt, und Sie müssen sich allein darum kümmern. Niemand wird sich seine Hände schmutzig machen mit diesen -"

Mit einem wütenden Grunzen unterbrach Lando die Verbindung. Wenn sie ihm nicht helfen wollten, mußte er die Sache eben alleine erledigen. Mynocks ... ah, ja: Dies waren zähe, allesfressende Kreaturen, denen weder Vakuum noch Temperaturen um den absoluten Nullpunkt etwas anhaben konnten. Sie waren die Ratten des Weltalls und hefteten sich an achtlose Schiffe, normalerweise in irgendeinem Asteroidengürtel.

Das Oseon-System bestand nur aus Asteroiden!

Mynocks reisten auf diese Weise von Sonne zu Sonne, von Planet zu Planet, und normalerweise -

0 Gott! Er sprang auf, schlug sich wieder den Kopf an, diesmal an der Beschleunigungskonsole über seinem Sitz - idiotisch, sie ausgerechnet dort anzubringen! - und arbeitete sich schnell, wenn auch nicht besonders geschickt, zur Antriebssektion vor. Er hatte sich gerade an einen weiteren Punkt erinnert: Wenn Mynocks der Schwerkraft eines Planeten ausgesetzt waren, starben sie nach kurzer Zeit ...

Nachdem sie sich vermehrt hatten!

In einem Spind fand er einen vakuumtauglichen Anzug, und dann grub er auch noch einen Dampfstrahlschlauch mit variabler Düse aus. Er stieg in den fettigen Plastikanzug - mit Bedauern, denn er würde bestimmt seine malvenfarbene Samtuniform darin ruinieren -, schloß den Schlauch an einen Reaktorabfluß an, drückte die obere Ausstiegsluke auf und kletterte, den Schlauch wie einen langen Schwanz hinter sich herziehend, auf die Außenhülle.

Ein Mynock, angelockt vom unvermeidlichen Rumpeln der Luke, mit prallen und schweren Sporensäcken und offensichtlich hungrig, wartete dort schon auf ihn. Er war ausgesprochen häßlich, vielleicht einen Meter lang, geflügelt wie eine Fledermaus, tailliert (wenn das das angemessene Wort war) wie eine Wespe, giftzähnig wie -

"Iiik!" Diesmal war es der Mynock.

Er kam auf ihn zu. Von einem Saugnapf unter seinem Bauch wurde er auf der Hülle gehalten. Es gab nur eines, was noch häßlicher war als die Mynocks, dachte Lando, und das waren die Larven, die sie auf der Planetenoberfläche ablegten. Er sprang zurück, als eine bekrallte Flügelspitze nach ihm ausholte. Wenn seine Reaktion unbeholfen wirkte, so lag das eher an der ungewohnten Umgebung als an mangelnder Beweglichkeit. Er drehte den Schlauchverschluß auf und besprühte das Monster mit überheißem Dampf aus dem Wärmetauschsystem der Falcon.

(...)


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tschonnes
Mit diesen Worten beschreibt Han Solo einer eher skeptischen Prinzessin Leia seinen alten Freund Lando Calrissian in 'Das Imperium schlägt zurück'. Und tatsächlich wird mit der Einführung dieser vielschichtigen Figur, die sich binnen kürzester Zeit vom Verräter über den Befreier zum General und Helden der Rebellion entwickelt, eine Ergänzung des in 'Eine neue Hoffnung' etablierten Quartetts Luke-Han-Leia-Chewie vorgenommen. Allerdings wurde - trotz der Bedeutung und des Potentials der Figur des Glücksspielers und Geschäftsmannes - Lando Calrissian in den EU-Werken des Star Wars-Universums meist nur am Rande Aufmerksamkeit geschenkt.

Eines der früheren EU-Werke bildet hier die Ausnahme: L. Neil Smiths Lando Calrissian-Trilogie richtet seine volle Aufmerksamkeit auf den gerissenen Halunken und seine Abenteuer vor 'Das Imperium schlägt zurück', damals, als er das berühmte Raumschiff 'Millenium Falcon' noch nicht bei einem schicksalhaften Sabacc-Spiel an Han Solo verloren hatte und noch nicht Administrator der Mineneinrichtung auf Bespin war, sondern als Glücksritter auf der Suche nach Abenteuern die Galaxis durchstreifte. Die Trilogie, die sich aus den Büchern 'Lando Calrissian und die Geisthafe von Sharu', 'Lando Calrissian und der Flammenwind von Oseon' und 'Lando Calrissian und die Sternenhöhle von Thon Boka' zusammensetzt ' in Einzelbänden heute kaum noch erhältlich ' wurde in diesem Sammelband zusammengefasst und schildert drei durch mehrere rote Fäden verbundene Abenteuer des Spielers in einer eher entlegenen Ecke der Star Wars-Galaxis.

Ein paar Worte zum Inhalt der drei Bände:

Lando Calrissian und die Geistharfe von Sharu:
Der junge Glücksspieler Lando Calrissian, der erst kürzlich bei einem Kartenspiel den Frachter 'Millenium Falcon' gewonnen hat, ist mit diesem Schiff ins Oseon-System gereist, um auch dort mittels beachtlicher Fähigkeiten im Umgang mit Sabacc-Karten zu Geld zu kommen. Als er einen Droiden gewinnt, den er allerdings erst im Rafa-System abholen muss und zudem noch des Falschspiels beschuldigt wird, muss er fluchtartig nach Rafa IV aufbrechen. Dort erwartet ihn neben dem gewonnen Droiden, der sich als Vuffi Raa vorstellt und über eine breite Vielfalt an außergewöhnlichen Fähigkeiten verfügt, auch noch eine böse Überraschung. Denn der Gouverneur des Rafa-System sowie dessen Auftraggeber, der ominöse und finstere Hexer Rokur Gepta, planen, Lando Calrissian und seinen neu erstandenen Droiden bei der Suche nach einem alten Artefakt zu benutzen: Der Geistharfe von Sharu. Dieser Schatz einer lange verschwunden Hochkultur, die einst das Rafa-System bewohnte und plötzlich verschwand, jedoch gewaltige aber unzugängliche Gebäude zurückließ, soll sich irgendwo auf Rafa V befinden und über ungeahnte Kräfte verfügen und Lando wird gezwungen, die Geistharfe zu beschaffen. Begleitet von Vuffi Raa und einem Eingeboren vom Volk der Toka, der ihnen als Führer dient, macht sich der Spieler auf die Suche nach dem Artefakt... und gerät dabei mehr als einmal in lebensbedrohliche und bizarre Situationen.

Lando Calrissian und der Flammenwind von Oseon: Die Geschäfte laufen nicht gut für Lando und seinen Droiden Vuffi Raa, denn das Handelsgeschäft, dass sie mit dem im vorherigen Abenteuer gemachten Gewinn aufgezogen haben, ist eine harte und kostspielige Sache und schnell ist Lando wieder pleite. Zudem machen Bombenanschläge und Attentäter ihm das Leben schwer und auch Rokur Gepta, der Hexer von Tund hat ihm ewige Rache geschworen und macht Jagd auf den Spieler und sein Raumschiff, die Millenium Falcon. Ein Kartenspiel im Oseon-System, zu dem er vom Administrator selbst eingeladen wird, scheint eine willkommene und lukrative Abwechslung zu sein. Doch auch dort lassen ihm die Attentäter keine Ruhe. Als er einen davon in nOtwehr erschießt, zwingt ihn der Administator des Oseon zu einem Deal: Lando muss zwei Polizeibeamte zum Aufenthaltsort eines drogensüchtigen Milliardärs bringen, damit dieser verhaften werden kann ' doch die Reise führt durch den berühmten Flammenwind von Oseon, ein gefährliches galaktisches Naturereignis. Und auch Landos Verfolger, allen voran der rachsüchtige Rokur Gepta, sind bestrebt, Lando um jeden Preis auszuschalten...

Lando Calrissian und die Sternenhöhle von Thon Boka:
Zufällig begegnen Lando und Vuffi Raa im All Lehesu, einem Angehörigen einer vakuumatmenden, intelligenten und bis dato unbekannten Alien-Spezies, die in einem gigantischen Sternennebel namens Thon Boka zuhause ist. Als kurze Zeit später die System-Regierung auf die Spezies aufmerksam wird und eine Streitmacht entsendet, um diese angeblich gefährliche Spezies zu eliminieren, eilen Lando und Vuffi Raa zur Hilfe. Doch nicht nur eine voll bewaffnete Flotte steht gegen die einsame Millenium Falcon und ihre Besatzung, denn Hexer Rokur Gepta und Vuffi Raas erklärter Todfeind Klyn Shanga schließen sich zusammen und steuern auf das entscheidende Duell mit dem sympathischen Spieler und seinem treuen mechanischen Gefährten zu....

Smiths Beitrag zum Star Wars-Universum ist.... anders, so viel ist sicher. In einer frühen Phase des inzwischen gigantischen Expanded Universe entstanden, lassen sich Landos Abenteuer mit Vuffi Raa nur schwerlich vereinen mit den sonst geltenden Standards in der sonstigen Star Wars-Literatur. Zu viele höchst wunderliche Aspekte sorgen dafür, dass man, wenn man sich bereits etwas länger mit Star Wars beschäftigt hat, erst einmal ins Staunen gerät. Die höchst bizarren Geschehnisse in der Pyramide von Rafa V oder im Flammenwind von Oseon, die Figur Vuffi Raas und seine Herkunft, die 'Centrality' (inzwischen als separat regierter Teilbereich des Imperiums geretcont aber im Buch selbst nicht genauer erklärt) und die Spezies des Oswaft oder Sharu... all dies scheint so gar nicht in das Star Wars-Universum zu passen und eher in andere Science-Fiction-Bereiche zu fallen. Daher wurde auch nur sehr wenig von Smiths Beitrag zum EU später verwendet, bis auf verstreute Verweise in der Han Solo-Trilogie von A. Crispin findet sich fast nichts wieder, obwohl die dargestellten Ereignisse keineswegs unbedeutend sind. Auch viele Fans belächeln dieses Werk daher sogar oder lehnen es kategorisch als 'nicht Star Wars' ab.

Ist man allerdings ein bisschen offen für Ungewohntes und Ungewöhnliches, dann kommt man mit der Lando Calrissian-Trilogie durchaus auf seine Kosten, denn die Geschichten sind eigentlich sehr gut und unterhaltsam geschrieben. Die Figur des Lando Calrissian wird in allen Facetten dargestellt und einige grundlegenden Einstellungen der Figur aus den Filmen finden sich auch hier und formen so ein gutes Gesamtbild des Spielers und Schurken Lando Calrissian. Dabei muss man beachten, dass es sich hierbei nicht wie die bereits erwähnte Han-Solo-Trilogie von A. Crispin um eine biographische Darstellung des Lebens von Lando handelt, sondern schildert lediglich ein paar Episoden aus dem illustren Leben des Schwindlers, ohne dabei viel Charakterentwicklung zu betreiben. Die Trilogie steht daher eher in der Tradition von Biran Daleys 'erster Han-Solo-Trilogie'. Dass das Sabacc-Spiel und die Handhabung von Spielkarten bei den Abenteuern von Lando eine große Rolle spielen, scheint offensichtlich.

Auch die neuen Figuren können überzeugen. Der Droide Vuffi Raa, seine mysteriöse Vergangenheit und seine beeindruckenden Fähigkeiten gefielen mir sehr gut und auch die Wendungen, die es vor allem in Bezug auf dessen Charakterentwicklungen gab, waren glaubhaft und interessant geschildert. Und da man natürlich genau weiß, das Lando Calrissian aus allen Abenteuern lebend entkommen muss, da er ja in den Filmen noch eine gewisse Rolle zu spielen hat, ist es gut, eine Hauptfigur an seiner Seite zu haben, deren Schicksal ungewiss ist und dessen Überleben nicht von vorneherein als gesichert gilt.

Nicht, dass es für Lando an ausweglosen Situation mangeln würde. An zahllosen Stellen scheinen die Tage des Spielers gezählt zu sein, der sich ja nicht wie die Jedi-Ritter in neueren EU-Werken einfach mir nichts dir nichts mithilfe der Macht befreien können, sondern sich durch Deals, Verhandlungen und Improvisation aus Gefahren befreien muss. Treibende Kraft hinter diesen Gefahren ist zumeist Rokur Gepta, die zweite hochinteressante Figur der Trilogie, die hier als Landos Erzfeind und Nemesis fungiert. Die Idee, einen mysteriösen Zauberer und nicht etwa klassische einen dunklen Jedi als Bösewicht einzusetzen, spricht natürlich wieder für die Andersartigkeit des Werks, Gepta selbst ist allerdings sehr gut in Szene gesetzt und als Bösewicht mehr als gelungen.

Andere Sachen hingegen sind wirklich störend. So schafft es Smith nicht, sich von irdischen Begriffen und Vorstellungen zu lösen und verweist immer wieder auf für Star Wars und diese ganz spezielle Gattung der Science-Fiction sehr unpassende Dinge. So tragen einige Spieler Jeans und ein Anthropologe erklärt stolz, zwischen Toka und Sharu sei ein so großer Abstand wie zwischen Menschen und Dinosauriern...
Außerdem verkommt Lando bei Smith zum notorischen Kettenraucher, der sich ' je weiter die Geschichte voranschreitet, immer öfter eine Zigarre nach der nächsten anzündet, da sie ihm beim Nachdenken helfen. Weder entspricht das dem Lando aus den Filmen, noch ist es in irgendeiner Weise der Geschichte förderlich. Lesen Sie weiter... ›
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Dieser Sammelband mit drei Geschichten über Lando Calrissian gehört zum wahren Urgestein des Star Wars Merchandising, welches später als Expanded Universe bekannt wurde und beschäftigt sich mit Lando Calrissians Leben, als er noch Besitzer des Millenium Falcon war.

Enthalten sind drei sehr unterschiedliche Kapitel mit dem widerwilligen Helden Lando Calrissian, die jedoch eine gemeinsame Nebenhandlung haben, welche schließlich und endlich im dritten zum Höhepunkt gelangen. Diese Nebenhandlung befasst sich mit Landos treuen Begleiter den Droiden Vuffi Raa, welchen Lando im ersten Kapitel "Die Geisterharfe von Sharu" bei einem Sabaccspiel gewinnt. Auch muss sich Lando schon bald einem sehr mächtigen Feind stellen, der es von da an fast regelrecht auf ihn abgesehen hat. In der zweiten Geschichte "Der Flammenwind von Oseon" läuft Lando in eine Falle dieses mächtigen Feindes und muss nun auf sein Talent als Spieler vertrauen, um wieder frei zu kommen. Mit "Die Sternenhöhle von Thon Boka" endet der Sammelband und zwar in einem vergleichsweise großartigen Finale, denn während die imperiale Flotte Stellung bezieht um eine ganze Spezies zu vernichten, versucht Lando genau das zu verhindern. Doch nun kommt es zum Showdown zwischen Lando und dem "Zauberer" Rokur Gepta.

Alle drei Geschichten sind vom Stil her sehr eigenwillig, vor allem da das Expanded Universe vor 25 Jahren noch nicht ganz so ausgereift war wie in neueren Werken. Auch inhaltlich wirken die Stories mehr wie übliche Science Fiction statt wie Star Wars. Lando-Fans könnten jedoch sicher Interesse an den Abenteuern des Profi-Zockers finden. Freude bietet er auch Lesern die sich noch für Bücher aus der Urzeit des Expanded Universe interessieren können oder nach einem geeigneten Star Wars-Buch zum Einsteigen suchen. Zu bedenken ist jedoch die Tatsache dass man hier gleich drei der ersten Star Wars Romane geboten bekommt - eine wahre Freude für Sammler.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht wirklich Star Wars 2. Juli 2000
Von Ein Kunde
Die Abenteuer von Lando Calrissian sind im Prinzip nicht schlecht, weichen meiner Meinung nach aber zu oft vom Star Wars-Konzept ab. Eine Pyramide in denen die Dimensionen verdreht werden, ein Droide, der in Wirklichkeit der Sohn eines Außerirdischen ist oder Sätze wie "Da antwortete die Halle..." sind mir zu abgefahren und wollen sich einfach nicht ins Star Wars-Universum einfügen.
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1.0 von 5 Sternen Entspricht nicht den Erwartungen
Die drei Geschichten im Band sind leider einfach nicht spannend. Das ist das größte Manko an diesem Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Gaiasson veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Für Freunde des Sternenkrieges
Die hier zusammengefassten 3 Bände über das frühe Leben des Lando Calrissian, stehen in bester Erzähltradition mit den ersten 3 Teilen des Lucas Imperiums. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2006 von Baulip
1.0 von 5 Sternen Soll das Star Wars sein???
Hallo, ich fand die Handlung weniger als mittelmäßig. Manches Geschehen war nicht logisch nach zu vollziehen. Von Spannung fast keine Spur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2005 von Robert Dudziak
5.0 von 5 Sternen psychedelia now.
Also *holt Luft*...

Dies ist das einzige Stück Star Wars-Literatur, was man als erwachsener (entwachsener?) Fan noch lesen kann. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 20. April 2005 von "pendikel"
5.0 von 5 Sternen Das ist noch lange nicht alles was Smith zu bieten hat ...
Über die Lando Calrissian Trilogie läßt sich sicherlich inhaltlich streiten. Smith hat hier bestimmt nicht eines der Standard-Werke für die Romane über... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2001 von Babelfish
4.0 von 5 Sternen Gelungen
Lando Calrissians Hintergrund ist genau, wie der von Han Solo ein interressante Sache. Die Umsetzung ist allerdings nicht ganz so gut gelungen wie die in den Hans Solo Romanen von... Lesen Sie weiter...
Am 26. Mai 2000 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Mischung
Landos frühe Abenteuer mit dem "Falken" sind eine unterhaltsame Mischung von Spannung und Hintergrundinformation über die Galaxis far, far away... Lesen Sie weiter...
Am 27. April 2000 veröffentlicht
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