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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der bisher beste Klonkriegsroman, 24. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Star Wars. Labyrinth des Bösen. (Taschenbuch)
Dieser Roman entspricht tatsächlich einmal der Vorankündigung als "Vorgeschichte". Er enthält folgende wichtige Elemente: 1. Die Intrigen von Darth Sidious gegen die Republik werden aus Sicht der Handelsföderation und Count Dookus dargestellt. 2. Die Geschichte von Dooku in den letzten Jahren und sein Wechsel zur dunklen Seite werden kurz angerissen (incl. Master Sifo-Dyas) 3. General Grievous wird vorgestellt, incl. seiner "Entstehungsgeschichte". 4. Die Jagd von Mace Windu nach dem Versteck von Darth Sidious auf Coruscant 5. Der allmähliche Wechsel Anakins zur dunklen Seite bzw. seine Charakterzüge, die dazu führen, sowie das Verhältnis zu Palpatine als einer Art väterlicher Freund. 6. Zwar wird nicht ausdrücklich Darth Sidious als Palpatine identifiziert, aber der Plot läßt keinen anderen Schluß zu 7. Der Plan, der Anakin in EPIII zum Sith-Anhänger werden läßt, wird vorbereitet und kann vom Leser schon erahnt werden 8. Der Roman hört exakt dort auf, wo der Film mit seiner (bisher mutmaßlichen) Eröffnungssequenz beginnt, und zwar genau dort!!! Fazit: Für jeden Fan ein Muß, der über alle Intrigenspielchen informiert sein will.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die Vorgeschichte zur finalen Episode III..., 24. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Star Wars. Labyrinth des Bösen. (Taschenbuch)
Dieses Buch gilt zusammen mit der "Clone Wars" Zeichentrickserie und der Comic-Reihe "Obsession"/"Besessen" als offizielle Vorgeschichte zum Film "Die Rache der Sith". Allerdings ist dies nicht unproblematisch, dazu aber später mehr. Inhalt: Nun schon seit ca. 3 Jahren toben die Klonkriege. Anakin befindet sich zusammen mit Obi-Wan laufend auf Einsätzen im Outer Rim und hat Sehnsucht nach seiner Frau Padmé auf Coruscant. Unerwartet gelangen sie auf eine heiße Spur des geheimen Sith-Lords, der den Senat kontrolliert. Während unsere beiden Helden von Planet zu Planet hetzen, beginnt die Hatz nach Sidious in Coruscants Unterwelt, angeführt von Mace Windu. Trotz der bedenklichen Gefährdung für Lord Sidious aka Kanzler Palpatine weiß dieser diesen Umstand zu nutzen und beginnt mit dem letzten Akt seines Masterplans... Da zu wenig herausragend Relevantes für den Gesamtplot zur Zeit der Prequel Trilogie passiert, ist dies ist zwar kein "Schlüsselroman", aber das Buch trägt hervorragend zum Gesamtverständnis der Schachzüge und den Empfindungen der Protagonisten zur Zeit der alten Republik bei. So werden z.B. Dookus Gedanken gegenüber Sidious und Meister Sifo-Dyas (dem in Episode II nur genannten und nicht gezeigten Auftraggeber der Klonkrieger-Armee) dargestellt. Im Buch selbst wird ein permanter perpektivischer Wechsel der personalen Erzählsituation unter den Protagonisten durchgeführt. Man erlebt also Storykomponenten aus der Sicht von Yoda, Mace, Dooku, Grievous, Vizekönig Gunray, Anakin, Padmé, etc. Kritik: Durch den o.g. dauernden Sichtwechsel werden stets ein hohes Tempo und Abwechslung gewahrt. Das persönliche Highlight war die Jagd nach Sidious. Sehr mitreißend geschrieben, vor allem im anschließenden Bewusstsein, dass die Jedi dem Sithlord verdammt nahe gekommen waren und beinahe dessen Identität gelüftet hätten. Unvorstellbares Leid hätte fast verhindert werden können... Negativ fand ich eine Eigenschaft, die ich auch schon bei Matthew Stovers Episode III - Romanadaption kritisiert habe: eine zu ausufernde, minutiöse Darstellung einer Handlungssequenz. Hier war es das Finale, die Exposition zu Episode III, welche sich dauernd im Überbieten von Spannung versucht, aber auf Dauer ermüdend wird. Obwohl und gerade weil so viel passiert, ist man als Leser nicht mehr fähig sich dauernd neu zu begeistern. Ein böser und vermeidlicher Fauxpas ist dagegen das Verletzen der Kontinuität. Obwohl "Clone Wars" (Volume II, also Staffel 3) als auch "Labyrinth des Bösen" beide als offizielle Vorgeschichte zu Episode III gelten, wird bezüglich der Entführung des Kanzlers auf Coruscant durch General Grievous eine jeweils unterschiedliche Handlungskette erzählt. Als Fan fühlt man sich nun vor den Kopf gestoßen, da man nicht genau weiß, welche Fassung nun letztendlich "Canon", also geltend ist. Fazit: Ein gutes Buch mit kleinen Schwächen. Für jeden, der Star Wars zur Zeit der Prequels besser verstehen möchte gehört dieses Buch zusammen mit "Cloak of Deception" zur Pflicht. Interessanter Fakt: Beide Titel wurden vom selben Autor (James Luceno) verfasst.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Sturm vor dem Sturm - der Anfang vom Ende der Jedi, 30. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Star Wars. Labyrinth des Bösen. (Taschenbuch)
Das Labyrinth des Bösen gibt Aufschluss über all die ungelösten Rätsel der Episoden II und III. So wird das Mysterium um Grievous Herkunft, sowie die Entstehungsgeschichte der Klonarmee und Dookus Abkehr vom Jedi-Orden gelüftet. All diese Informationen ziehen selbst den Leser in das Labyrinth des Bösen an dessen Ende der dunkle Lord der Sith höchtpersönlich steht. Zusammen mit Episode III und Dunkler Lord - Der Aufstieg des Darth Vader bildet dieses Buch eine Triologie des Bösen, deren zentrale Figur Anakin ist. Während er in Labyrinth des Bösen noch der heldenhaft Jedi sein wird, von dem in der klassischen Triologie so oft die Rede war, wird er in Episode III immer tiefer in die Dunkelheit gezogen und seinen tiefen Fall zu einem Ende bringen, während er sich in Dunkler Lord schließlich als Darth Vader aus der Asche erheben und mit seinem Kreuzzug gegen die letzten Jedi beginnen wird. Somit ist Labyrinth des Bösen nicht bloß irgendein Roman aus dem Erweiterten Universum des Kriegs der Sterne, sondern die direkte Vorgeschichte von Episode III und bereitet dieser Grund und Boden, was die vielen Bezüge auf Matthew Stovers Episode 3-Roman erklärt. Die Raumschlacht über Coruscant, Kanzler Palpatines Entführung, all das wird in diesem Buch vorbereitet, um im Film wieder direkt in die Handlung einsteigen zu können. Und es beginnt auf Cato Neimodia, wo die Truppen der Republik unter den Generälen Kenobi und Skywalker nahe dran sind Vizekönig Nute Gunray höchstpersönlich dingfest zu machen. Doch anstatt des Separatistenführers fällt ihnen sein Mechno-Stuhl in die Hände, der brisante Details über die Verbindung der Separatisten zu den Sith enthüllt. Auf der Suche nach den Konstrukteuren des Stuhls und des von Darth Sidious in Auftrag gegebenen Holoemitters müssen Anakin und Obi-Wan jedoch mit erbitterter Gegenwehr rechnen, denn so leicht wird sich ein dunkler Lord der Sith erwischen lassen... Labyrinth des Bösen ist faszinierend, es kombiniert die aus den Filmen bekannte Handlung direkt mit dem Stoff des Erweiterten Universums und gibt Aufschluss über die Geheimnisse der Sith, während immer deutlicher wird, wie genial Darth Sidious Plan eigentlich ist, basiert sein Talent doch darauf Situationen so zu nehmen wie sie kommen und für sich zu nutzen. Da stört es auch nicht wenn einige irrtierende Übersetzungsfehler aus Aurra Sing und Jenna Zan Arbor Männer machen und aus Illum Elum wird. Denn James Luceno enthüllt zahlreiche Details über Darth Sidious Masterplan, die Hintergrundgeschichte Count Dookus und vor allem General Grievous. All die unbeantworteten Fragen, die es nach Episode 2 gegebenen hat und teils auch in Episode 3 nicht benatwortet werden konnten, finden hier ihre Antwort. Und als Autor versteht es James Luceno sehr geschickt eine elektrisierende Spannung aufzubauen, obwohl er gleichzeitig Dooku und Grievous immer wieder ihre Vergangenheit reflektieren lässt. Fazit: Elektrisierende Spannung, Enthüllungen auf die wir lange gewartet haben und eine direkte Überleitung in Episode 3 - womöglich eines der besten Star Wars Bücher.
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