Im Comicspecial zu Episode 3 feiert das große militärische Genie hinter dem Vormarsch der Droidenarmeen seinen großen Auftritt - General Grievous, ein Cyborg, der nicht nur über ein immenses strategisches Talent verfügt sondern im Nahkampf in der Lage ist, es selbst mit mehreren Jedi-Rittern gleichzeitig aufzunehmen.
Eine eigentlich einfache Rettungsmission wird für den Jedi-Padawan Flynn Kybo und seinen Meister T'Choka D'oons zur tödlichen Falle, als sie dabei auf General Grievous stoßen, der Meister D'oons und seine Klonsoldaten gnadenlos niedermetzelt. Nur knapp entgeht auch sein Padawan der Klinge des Generals und kann die Mission zumindest erfolgreich beenden. Auf Coruscant spricht er deshalb vor dem Jedi-Rat und ersucht darum mit einem gezielten Angriff gegen den General vorzugehen, stößt mit seinem Vorschlag jedoch auf breite Ablehnung unter den Ratsmitgliedern. Einer neuen Meisterin zugeteilt soll Flynn seine Ausbildung abschließen und Grievous ziehen lassen, doch eine Begnung mit Jedi-Meister B'Dard Tone, der selbst von Grievous grausam verstümmelt wurde, und seinen Padawan Codi Ty gibt Flynn eine neue Chance. Zu dritt schließen sie ein Bündnis Grievous unter Einsatz aller Kräfte und selbst ihres eigenen Lebens zu töten. Was die drei Jedi bei ihrem Racheschwur längst noch nicht wissen, der General hat erst kürzlich ein Schiff mit Jedi-Schülern gekapert und verfolgt mit ihnen einen grausamen Plan...
Vom Potential her hätte man die Geschichte auch gut in der eigentlichen Republic-Reihe unterbringen können, welche im Expanded Universe hauptsächlich die Klonkriege ausgearbeitet hat, doch da die Handlungsstränge um Anakin Skywalker, Obi-Wan Kenobi und Quinlan Vos bereits jeweils andere Bösewichte eingeführt haben blieben für Grievous immer nur Gastauftritte. In seinem eigenen Comic darf der Cyborg-General und Jedi-Killer beweisen aus welchem Holz er geschnitzt bzw. welchen Metall gegossen ist und doch ist die Geschichte am Ende etwas zu kurz. Trotz des Namens überwiegt wieder einmal die Jedi-Handlungsebene und der General wird wie für die Schurken typisch weniger gut dargestellt, so dass es schwer fällt sich besser mit ihm zu identifizieren. Überraschenderweise liegt die Stärke dieses Comics jedoch in einer gewissen Dramatik, die bis zum Ende hin vieles offen lässt. Der Zeichenstil des Comics erinnert ein wenig an die Clone Wars TV-Serie, jedoch um einiges verbessert und weit detaillierter, wenngleich er deutlich unter dem üblichen Niveau der Republic-Comics liegt.
Fazit:
Eine durchaus dramatische Jagd, jedoch mit zu wenigen Auftritten des Namensgebers.