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Warrior: An Autobiography: The Autobiography of Ariel Sharon
 
 
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Warrior: An Autobiography: The Autobiography of Ariel Sharon [Taschenbuch]

Ariel Sharon , David Chanoff
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 592 Seiten
  • Verlag: Simon & Schuster; Auflage: Touchstone. (2. Oktober 2001)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 074322566X
  • ISBN-13: 978-0743225663
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 15,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 228.651 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Produktbeschreibungen

From Publishers Weekly

Arguably Israel's most colorful and controversial public figure of the past decade, Sharon is known for his brilliant generalship in several wars, as well as his accomplishments as minister of defense and agriculture. In this engrossing autobiography written wth freelancer Chanoff, he reveals his private self: his upbringing on a farm in Palestine; his rise in army ranks amid alleged intrigue; his enjoyment of physical labor on his farm (and pride in the cooperative efforts of his Arab and Israeli employees); and personal tragedies, including the accidental death of his son. Sharon is bluntly outspoken about the most provocative phase of his varied career; the 1982 invasion of Lebanon ("Israel's war against the PLO's kingdom of terror") and the question of his responsibility for the Sabra-Shatilla massacre. He presents evidence to refute the charge that he was "indirectly responsible" for the tragedy. This major work reveals much about high-level policymaking in Israel, the Israeli Defense Force and the responsibilities of its general officers.
Copyright 1989 Reed Business Information, Inc. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

From Library Journal

This is an autobiography of one of the most controversial personages of contemporary Israel. Depending upon the commentator, Ariel Sharon is a hero or a spoiled parvenu. More than a self-portrait of an Israeli pioneer and a general, this is a serious glimpse into the real political world of the Israeli government and a deeply believed statement on the Jewish state's credo. Sharon not only served the state as a military officer but also, using his expertise as a farmer, as the Minister of Agriculture. On the subjects of the highly contentious decisions in the 1973 Arab-Israeli conflict and in the incursion into Lebanon in 1982, Sharon sets out his version of events and their interpretation. Since there is no other similar version of Sharon's life, this is essential reading and highly recommended for a wide variety of audiences. For Sharon's actions in the 1973 war, Uri Dan's favorable account Sharon's Bridgehead (o.p.) might be consulted.
- Sanford R. Silverburg, Catawba Coll., Salisbury, N.C.
Copyright 1989 Reed Business Information, Inc. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Sehr persönlich, 21. Juni 2006
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Warrior: An Autobiography: The Autobiography of Ariel Sharon (Taschenbuch)
Warum liest man eine Autobiographie eines Politikers? Um etwas über Geschichte zu erfahren und in die Geisteswelt eines fremden Menschen zu gelangen. Zweiteres gelingt hier sofort. Im Buch erzählt Sharon sehr offen seine persönliche Geschichte im Land Palestina, von seiner Geburt auf dem Land, dem Beginn seiner militärischen Karriere und der Gründung von Israel. Er beschreibt auch die tragischen Katastrophen seines Familienlebens, und auch den Einfluss, die diese auf die Politik hatten. Es wird sehr klar, warum er wie handelt. Es wird auch klar, warum sich seine Umgebung mit ihm nicht immer einfach getan hat.

Schwieriger wird es, wenn man die vorliegende Biographie nutzen will, um nicht nur etwas über den Menschen, sondern auch über sein Land und seine Geschichte zu erfahren. Hier ist Sharon immer Partei, und deshalb muss man das Buch kritisch lesen und sehen, dass hier nur einer von vielen möglichen Standpunkten aufgezeigt wird. Dies gilt übrigens nicht nur für Politik, man muss hier die verschiedenen Schwerpunkte in Sharons leben unterscheiden.

Vorbehaltlos kann man wohl seinen Analysen im militärischen Umfeld zustimmen. Einer der Schwerpunkte des Buches ist die Analyse der zwischen Israel und den Arabern geführten Kriege, und hier zeigt sich Sharon nicht nur als exzellenter Militär, sondern er beschreibt auch gut die Gründe für Erfolge und Misserfolge Israels in dieser kritischen Zeit. Als Offizier vertritt er die Auffassung, dass nur eine lokale Sicht auf die Lage zu den richtigen Entscheidungen führen kann und er nennt viele Beispiele, wie die Entscheidungen des fernen Hauptquartiers in der Etappe das Leben von Menschen kosten. Dementsprechend war in allen Auseinandersetzungen sein Platz immer direkt an der Front - unabhängig von dem jeweils aktuellen Rang. Mehr als die Kriegsberichte anderer Militärs sind seine Berichte daher direkter, aus erster Hand. Möglicherweise der Höhepunkt des Buches. In seinen strategischen Überlegungen folgt er damit eher einem Rommel als den damals führenden, britischen Autoren. Klar wird auch, dass er in seinen Antiterroraktionen versucht, zivile Opfer zu vermeiden, dass aber die Unvermeidlichkeit dieser Opfer bei ihm kein Grund für die Absage einer Aktion ist. Verständlich angesichts der Geschichte Israels, aber dennoch diskussionsbedürftig.

Wenn er über Politik schreibt, ist das alles nicht ganz so einfach. Man hat den Eindruck eines Querkopfes, der dort am Werk ist. Die methodisch-militärische Arbeitsweise kommt hier nicht gut an. Gerade in seiner Anfangszeit als Politiker handelt er nach der Maxime: Bekomme die richtigen Daten zusammen, teile diese den anderen mit und dann müssen alle einfach die richtige Entscheidung treffen. Ein Prozess, für einen politischen Konsens zu sorgen, ist ihm eigentlich fremd. Genauso fremd ist ihm der Begriff der "Politischen Verantwortung" eines Ministers, insbesondere im Fall des Massakers in Sabra und Shatila. Man nimmt ihm ab, dass er selbst das Massaker nicht verhindern konnte. Möglicherweise haben seine Grundüberzeugungen (s.o.) aber dennoch zu diesem Ergebnis beigetragen.

Als Außenpolitiker legt er einen starken Wert auf das Thema wirtschaftliche und technische Kooperation. Ein Konzept, was wirklich produktiv ist, der Frieden mit Ägypten ist hier ein gutes Beispiel. Aus seiner Erfahrung als Agrarminister, dass man auch aus einem Stück Wüste eine blühende Landschaft machen kann, kommt hier eine für mich neue Basis der erfolgreichen Zusammenarbeit mit vielen Ländern. Streiten kann man sich hier allerdings wieder über die Auswahl der Partner, die er unterstützt, Mobuto aus Zaire war sicherlich auch ein fragwürdiges Gegenüber.

Sharon erzählt auch viel über seine Erfahrungen als Landwirt, er hat selbst eine Farm betrieben und kommt aus einer Bauernfamilie, ist also selbst Experte. Allerdings kein Wort von biologischem Anbau oder Nachhaltigkeit, bei ihm heißt die Gleichung immer Wüstensand plus Wasser plus Dünger gleich Früchte. Ich frage mich, ob es auf seiner Farm jemals ein Problem mit langfristiger Versalzung des Bodens gab, scheinbar nicht.

Zuletzt zum Familienvater, wie wir alle ist Sharon auch ein Familienmensch, mit seiner Frau und seinem Sohn sterben gleich zwei enge Familienmitglieder vor der Zeit, was seine Spuren hinterlässt. Ein bisschen muss man aber auch feststellen, dass in der Praxis für seine Familie wohl nur dann Zeit war, wenn das Land nicht gerade zu den Waffen rief, wie fast immer.

Zusammenfassung: In Einblick in die Welt eines einzigartigen Mannes, eine exzellente Darstellung der Nahostkriege des letzten Jahrhunderts, aber kritisch zu lesen, wenn es um Politik und weitere Themen geht.

Noch ein letzter Hinweis, das Buch endet eigentlich mit der Invasion im Libanon in den achtziger Jahren, die spätere Entwicklung und seine Wahl zum Ministerpräsidenten im Jahr 2001 wird nur kurz gestreift. Für die aktuelle Tagespolitik braucht man also weitere Quellen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einblick in das Leben eines großartigen Mannes, 3. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Warrior: An Autobiography: The Autobiography of Ariel Sharon (Taschenbuch)
Niemand sonst hat die Welt in zwei so deutliche Lager gespaltet wie Ariel Sharon. Entweder man ist für ihn oder gegen ihn, ein dazwischen gibt es nicht. In seiner Autobiographie erzählt Ariel Sharon sehr persönlich über sein Leben und sein Wirken von den Anfängen des Israelischen Staates bis zur Neuzeit.

Natürlich fehlen, nimmt man das Erscheinungsdatum des Buches, aktuelle Informationen. Wer sich also ein abgerundetes Bild von A. Sharon machen möchte, muss noch andere Informationsquellen hinzuziehen.

Im vorliegenden Werk erzählt Herr Sharon über seine Beteiligung am Befreiungskampf Israels, an seine Arbeit in der Politik, aber auch über seine persönlichen Höhen und Tiefen, der Tot seiner Frau und seines Sohnes. Am Anfang des Buches ist die Erzählweise spannend und fesselnd, was natürlich an den Ereignissen dieser Zeit liegt (Israelischen Unabhängigkeitskrieg, Sueskrise, 6 Tage Krieg, Jom-Kippur-Krieg). Etwas schwerer zu lesen ist dann schon seine politische Laufbahn, die aber immer wieder durch persönliche Anekdoten aufgelockert wird. Wer sich durch die Memoiren von Fr. Thatcher gekämpft hat (was ich getan habe), für den ist die Erzählweise von Herrn Sharon richtig unterhaltsam.

Viele waren und sind mit seiner Politik nicht zufrieden und haben ihn dafür kritisiert. Herr Sharon zeigt im Buch die Gründe für sein Verhalten und sein Vorgehen und erklärt diese.

Mein Resümee zu diesem Buch:

Dieses Buch erzählt nicht nur die Geschichte eines Mannes, sondern eines ganzen Landes. Natürlich muss man auch zu anderen Werken greifen, um die gesamte Geschichte Israels zu verstehen, aber Ariel Sharon gehört so fest zu Gesichte Israels, das er mit seiner Autobiographie auch eine Gesichte Israels erzählt. Für mich ist Ariel Sharon ein großartiger Mann, der zu recht Geschichte schrieb. Natürlich gibt es viele die seine Werke und Taten nur negativ betrachten und mit Sicherheit hat er den einen oder anderen Fehler begangen, aber wer tut dies nicht. Aber er stand zu seiner Meinung und sagte was er dachte. Ariel Sharon war nicht ein so farbloser Politiker, wie sie sich heute in vielen Regierungen der Welt umher treiben. Aber ich will nicht polemisch werden und abweichen. Ich empfehle jedem, der etwas über den Staat Israel lernen möchte, der den Staat Israel verstehen möchte dieses Buch.
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