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Mit dem Ergebnis, dass diese beiden Alben sich zwar noch respektabel verkauften, aber nicht an den überwältigenden Erfolg anschließen konnten. Auf Warning versucht das Trio erst gar nicht, die Funpunk-Karte zu ziehen, wohl wissend, dass inzwischen Kollegen wie Blink 182 oder die Bloodhound Gang die besseren Trümpfe in der Hand haben. Statt dessen präsentieren sich Green Day ebenso wohltuend wie erstaunlich erwachsen, ohne an Durchschlagskraft eingebüßt zu haben. Tracks wie "Warning", "Church On Sunday" oder die Single "Minority" rocken locker geradeaus, haben nichts mehr von der zum Teil arg kindischen Hysterie früherer Tage. Und überraschen nicht zuletzt durch ein erstaunlich ausgeklügeltes Songwriting. --Wolfgang Hertel
-01 "Warning": Es geht ganz lässig und akkustisch los, man bekommt fetzige Strophen und einen leicht einprägsamen Refrain geboten. Ein Song der insgesamt gute Laune macht, und ohne jeden Schnick-Schnack auskommt.
-02 "Blood, Sex & Booze": Es geht gleich geil weiter, wieder eine schnellere und vor allem rockigere Nummer, hätte sich auch auf "Nimrod" passend gemacht. Eingängige Melodien machen's möglich.
-05 "Castaway": Typischer Punk-Rock wie man ihn von Green Day kennt, oder kannte. Schnell, rotzig und frech. Ganz gut zum abrocken.
-06 "Misery": Beginnt ganz ungewöhnlich, im großen und ganzen eher ein langsameres, fröhlich-düsteres Stück, ebenfalls sehr sehr gute Melodie und wieder akkustisch.
-07 "Dead Beat Holiday": Mittelmäßiger Pop-Punk mit poppiger Melodie, macht Spass der Song, einmal hören und drin isser.
-08 "Hold On": Dieser Song macht sich gut, bei einem Grillfest im Sommer, schön lassig und relaxt. Mit Mundharmonika geht's los, akkustisch bis zum Ende, dennoch ein Super spassiger Song.
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