Durch ein kurzes Intro kommt man sehr schnell ins Spielgeschehen rein und braucht keine lange Eingewöhnungszeit. Zu Beginn wird man vom Schwierigkeitsgrad her natürlich nicht gleich überfordert und kann so viel ausprobieren und es wird einem Zeit gegeben, sich mit den Spielumständen und den Möglichkeiten vertraut zu machen. Mit seinem Touchpen kann man den Charakter Maxwell steuern und auch die Wörter eintippen, die dann prompt in dem Level erscheinen. Hierbei muss man natürlich nun die enorme Anzahl der Wörter hervorheben, die in das Spiel integriert wurden. Ich habe wahrscheinlich jetzt in meiner Spielzeit von 10 Stunden erst um die 200 Wörter eingegeben. Laut Entwickler sollen aber über 20.000 Begriffe verfügbar sein. Da merkt man was für eine unglaubliche Vielfalt hier geboten wird.
Ebendiese Vielfalt ist auch gleich in den ersten Leveln zu spüren. Um ein kleines exemplarisches Beispiel zu bringen: In den Rätsel-Leveln soll man oft Personen zu ihrem Glück verhelfen. Der Koch wünscht sich z.B. etwas zu essen, der Polizist braucht ein Werkzeug (z.B. Pistole, Handschellen, Polizeiauto) welches er während seiner Arbeit benutzt und einem etwas sehschwachen älteren Mann soll die Sehkraft (z.B. Brille, Fernrohr, Mikroskop) wiedergegeben werden. Und hier sind nun der eigenen Kreativität fast keine Grenzen gesetzt. Ich habe dem Koch zuerst ganz simpel einen rohen Fisch gegeben. Im zweiten Durchlauf wollt ich das Spiel dann auf die Probe stellen und habe Steak, Kroketten und Frühlingszwiebeln serviert, doch auch diese Wünsche wurden mir alle erfüllt. Weiterhin ist es auch möglich die eingegebenen Dinge miteinander zu verbinden. Um eine Biene zu verscheuchen nehme man z.B. Honig, eine Stange und einen Imker. Der manövriert diese dann zur Freude aller Tierschützer gewaltfrei von dem Spielcharakter weg. Ein kleiner Kritikpunkt bezüglich der Steuerung sollte hierbei angebracht sein, denn diese ist zumindest am Anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig und manchmal springt der gute Maxwell einfach wild herum, obwohl man das gar nicht von ihm verlangt hat.
Neben den Rätseln, gibt es auch noch Actionlevel. Dort wird der zu erreichende Stern irgendwo versteckt. Um es nicht zu einfach zu machen ist er oft nicht direkt erreichbar. Man muss sich dann durch Erde buddeln, einem Tornado ausweichen oder über ein Gewässer kommen, in dem Krokodile und Piranhas schwimmen. Die Szenarien sind alle hinterlegt mit verschiedenen Hintergrundbildern. Strand, Städte, Wälder oder Dinosaurierlandschaften, es ist ne Menge vorhanden. Während der Level gibt es eine bestimmte Par-Vorgabe wie beim Golfen. Wenn es beispielsweise die Vorgabe "Par 3" gibt, sollte man das Level maximal mit drei Gegenständen, Personen, Werkzeugen oder was auch immer bewerkstelligen können. Stellt man sich besonders gut und schnell an, bekommt man Ollars gut geschrieben. Mit denen kann man sich dann weitere Szenarien kaufen, wo es wieder etliche verschiedene Level gibt.
Die Grafik ist von einem Comic-Look geprägt, der durchaus einfach gehalten ist, aber seinen Zweck erfüllt und oft mit schönen Details in der Landschaft oder an den Objekten versehen ist. Untermalt ist diese lauschige Atmosphäre mit angenehmen Melodien, die an Spiele aus der alten Sega-Zeit erinnern. Diese beiden Punkte runden den Gesamteindruck vom Spiel positiv ab.