Schon die Vorgängeralben von Wizard waren durchweg von hoher Qualität. Mit diesem Album ist der Band aber mal wieder ein besonderes Schmuckstück des True/Powermetal gelungen. Hier wurde einfach alles richtig gemacht, Schwachpunkte sucht man vergebens. Thematisch beschäftigen sich die Songs mit der Fantasy-Saga des deutschen Autors Andre Wiesler, bei der es um Vampire, Hexen und Werwölfe geht. Außer an den Songtexten merkt man jedoch nicht, dass es sich um ein Konzeptwerk handelt, da alle 11 Songs vollwertig für sich alleine stehen könnten. Die Songs kommen allesamt sehr wuchtig rüber, die Drums ballern, dass es eine wahre Freude ist, die Gitarren braten wunderbar und über allem thront Sven D'Annas mächtige Stimme. D`Anna liefert eine spitzenmäßige Performance ab, die sich hinter Eric Adams keineswegs zu verstecken braucht. Alle Tracks gehen sofort ins Ohr und beglücken den Hörer mit tollen, hymnischen Refrains. Die Band geht diesmal größtenteils im Uptempo-Bereich zu Werke, alle Songs sind kommen unglaublich kraftvoll daher, wozu nicht zuletzt auch die druckvolle Produktion beiträgt.
Meine Favoriten des Albums und deshalb Anspieltipps sind "...of Wariwulfs and Bluotvarwes" (ein Song, von dem Manowar träumen würden), "Sign of the Cross", "Undead Insanity" und "Bletzer". Bleibt nur zu hoffen, dass die Band mit diesem makellosen Album endlich die Popularität bekommt, die sie aufgrund der Qualität ihrer Musik verdient.