Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Relic haben ihre Hausaufgaben gemacht, 25. Februar 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Als ein großer Fan des stetig wachsenden 'Warhammer 40.000'-Mythos und der Videospielumsetzung 'Dawn of War' war lange klar, dass ich auch für dieses Produkt bereitwillig Geld ausgeben würde; bereits seit Mitte des letzten Jahres trollte ich mich auf dem offiziellen Forum des Spiels umher und hatte quasi immer ein Ohr an den Schienen was Updates zum Entwicklungsstand und Neuigkeiten zu den Spielmechaniken angeht.
Als Besitzer des zweiten DoW Expansion Packs, 'Soulstorm', war es mir vergönnt bereits am 21.01. in die Beta einzusteigen (was somit faktisch die erste und einzige positive Eigenschaft dieser Geldverschwendung darstellt), und es hatte sich im Vergleich zum Vorgänger wirklich viel getan - und das meiste, trotz großer Skepsis, zum Besseren!
Sehen wir uns also an, was das Spiel zu bieten hat.
Grafisch gesehen ist 'Dawn of War II' für einen Vertreter seines Genres erstaunlich gut präsentiert; bei Heranzoomen an Einzelheiten der Maps oder an Charaktere wird schnell ersichtlich, dass hier viel Liebe zum Detail eingeflossen ist. Die aufgemöbelte Version der Grafikengine, die uns bereits 'Company of Heroes' bescherte, lässt wenig zu wünschen übrig und überzeugt mit wunderbar glatten Texturen und erstaunlich wenigen Clipping-Fehlern... und wenn man genau hinsieht wird man bemerken, dass jeder einzelne Charakter zahlreiche Details aufweist, hauptsächlich Kriegsschäden aller Art, und dass das Mündungsfeuer eines schweren Bolters sogar nah gelegene schattige Ecken der Landschaft erhellt. Die bereits aus DoW 1 bekannten Finishing Moves sind ebenfalls zurückgekehrt und sehen spektakulärer denn je aus, was beim grundlegenden Thema des Spiels auch zusätzliche Atmosphäre vermittelt.
Besonders anzumerken ist die grafische Präsentation von Superkräften der einzelnen Commander. Die Fleischhaken eines Lictors, Warpzauberei der Runenprophetin, das Inferno des Avatars oder das gute alte Orbitalbombardement sind eine wahre Augenweide und werden beim besten Willen einfach nicht langweilig, selbst wenn man sich dabei am falschen Ende des metaphorischen Gewehrlaufs befindet.
Zur Soundkulisse kann ich nicht viel Bahnbrechendes sagen; wer DoW gespielt hat, kennt die Art von bombastisch und teilweise aufgesetzt wirkender Orchestralmusik, die diesem Geschichtenuniversum zugeteilt wurde. Da sie sich jedoch fast immer im Hintergrund aufhält und in der Grundeinstellung relativ leise gehalten ist, wirkt sie niemals aufdringlich und bietet gelegentlich sogar eine willkommene Untermalung der Gefechtspausen nach drei Minuten durchgehenden Röhrens von schweren Boltern, Kettenschwertern, Shotguns und Sprungpacks.
Ich schätze die einzige Beschwerde, die ich in diesem Fall anbringen kann, ist der Mangel an Abwechslung, denn bei genauerem Hinhören dürfte der Soundtrack nicht mehr als sechs oder sieben verschiedene Stücke bieten.
Nachdem die Äußerlichkeiten nun vom Tisch sind, können wir uns dem eigentlichen Grund zuwenden, warum dieses Spiel in meinen Augen sein Geld wert ist: dem Gameplay.
Während 'Dawn of War' dem Spieler die Möglichkeit bot, Einheiten aller Art zu spammen wie ein Wahnsinniger und diese dann ohne großes Nachdenken auf die gegnerische Festung zu hetzen wie eine Horde kriegswütiger Pinguine, denen das eigene Leben keinen Cent wert ist - macht ja nix, ich kann ja alles wieder nachbauen - wartet die Fortsetzung mit der Möglichkeit, nein, gar mit der zwingenden Notwendigkeit von taktischem Vorgehen auf. Überall auf der Map befinden sich verschiedenste Objekte (Schutt, Pflanzen, befestigte Barrikaden, Gebäude, ...), die neben optischer Zierde den Zweck erfüllen, Einheiten Deckung zu bieten; das Spiel kennzeichnet den Wirksamkeitsgrad dieser Deckung sogar mit einer Farbcodierung und einer preliminären Platzierung aller Krieger der ausgewählten Einheit. Des weiteren kann man Gebäude von seinen Truppen bemannen lassen, so dass diese aus der relativen Sicherheit solider Mauern die titanummantelte Hölle auf den Feind loslassen können; eine ganze Reihe besonderer Fähigkeiten und/oder Eigenschaften, die sich entweder durch das Aufleveln und Ausbauen der Hauptcharaktere freischalten lassen oder als Rüstungsbonus vergütet werden (ja, Freunde, es gibt Equipment Drops, und sie lohnen sich!), sind sogar um das ganze Deckungs-Konzept herum aufgebaut.
Das Fazit dieses Subthemas ist ganz einfach, dass man so oft laut brüllend auf den eingegrabenen Gegner losstürmen kann wie man will, es wird in 90% der Fälle blutig scheitern. Nur eine sinnvolle taktische Positionierung der einzelnen Truppen und eine ebenso sinnvolle Anwendung und gutes Timing ihrer individuellen Sonderfähigkeiten gewähren den gewünschten Erfolg - es bedarf also rudimentärer Fertigkeiten in Micro-Management.
Und wo wir schon dabei sind: der Grund, warum man sich diese Fertigkeiten aneignen muss, ist ganz einfach der, dass man in 'Dawn of War II' KEINEN BASISBAU mehr hat. Wenn auch nur einer der Ordensbrüder im Kampf fällt, ist das ein nicht zu übersehender Verlust für das Team und eine potentiell verkrüppelnde Lücke in der eigenen Strategie. Man befehligt während einer laufenden Mission maximal vier von sechs Squads der Blood Ravens Space Marines, wovon ein Squad der Commander allein ist (obwohl er zugegebenermaßen so nahkampfstark ist, dass er für drei Mann zählen könnte) und die anderen Squads zwischen drei und vier Mann stark sind, was uns zu einem Maximum von 11 Mann pro Mission bringt! Wenn man sie richtig anwendet, sind diese 11 Mann genug um eine ganze Festung auszuradieren, aber verliert man auch nur einen von ihnen, fängt man spontan das Fluchen an und überlegt sich den Rückzug zu einem zuvor eroberten Checkpoint, an dem man Ersatz für den gefallenen Bruder vom Schlachtkreuzer aus dem Orbit anfordern kann.
Da dieser Punkt nun angemerkt wurde, bleibt zu sagen, dass es erfrischend viele Ausrüstungskombinationen gibt, um alle möglichen Formen gegnerischer Deckung zu umgehen, angefangen bei einfachen Sprengladungen, die den Feind unter seiner einst schützenden Deckung begraben, bis hin zu Flammenwerfern, die den Feind ausräuchern. Und wenn das alles nichts hilft, bedient man sich des später im Spiel erhältlichen Dreadnoughts, der durch die meisten Formen von Deckung einfach durchwalzt und die fiesen Aliens zu einer grobkörnigen roten Paste quetscht; man sollte nur genügend Reparatursets für den stählernen Koloss dabei haben, anders kann er seine HP nämlich nicht erneuern.
Neben dem gerade erwähnten schweren Tech-Walker stehen dem Commander noch vier andere Squads zur Verfügung: schwere Fernkampfunterstützung, nahkampforientierte Sturmtruppen mit Sprungfähigkeit, Scouts (als Stealth- und Erkundungselement) und ein Trupp von anpassungsfähigen Allroundern; das jeweilige Loadout ist also für jede Mission passend umstellbar.
Eine Neuerung gegenüber dem Vorgänger stellen die Bosskämpfe am Ende der meisten Level dar, und ich bin mir nicht sicher, ob dies eine sinnvolle Einrichtung ist oder nicht. Manche dieser Subjekte sind geradezu lachhaft und es drängt sich das mentale Bild eines irritierten und schwerbewaffneten Spielers auf, der einen unprovoziert laut pöbelnden altersschwachen Rollstuhlfahrer durch eine Arena scheucht... und andere Bosse sind unerwartet frustrierend und treten einem so heftig in den gepanzerten Allerwertesten, dass man diesen als Hut auf dem Kopf tragen könnte. In den meisten Fällen lohnt sich der Sieg über den jeweiligen Gegner wegen der Equipment-Belohnung, aber das Ganze wirkt von Seiten der Entwickler irgendwie... gezwungen.
Außerhalb der einzelnen Missionen haben wir das Gerüst einer zwar nicht sehr innovativen, aber trotzdem unterhaltsamen Story: Als frisch beförderter Force Commander wird man zur Unterstützung von Bruder-Captain Davian Thule (ja, der Commander aus 'Dawn of War: Dark Crusade'... man hat dem Mann tatsächlich mal eine Persönlichkeit gegeben) in den Sub-Sektor Aurelia geschickt, um eine Invasion der Orks zurückzuschlagen. Man wird in den ersten Missionen, die als eine Art erweitertes Tutorial anzusehen sind, den einzelnen Nebencharakteren vorgestellt, die, obgleich sie sehr stereotypisch dargestellt sind, innerhalb und außerhalb der Missionen viel zur Atmosphäre beitragen, die Warhammer 40.000 als Dystopie so interessant macht.
Schnell wird klar, dass die Orks, die so dämlich wie stark sind, von einer dritten Macht angestachelt werden, um einem gemeinsamen Feind Einhalt zu gebieten, und während auf dem ersten der drei Planeten, auf dem sich die Story bewegt, sich das kleine Team von Space Marines seinen Weg durch die grünen Horden knüppelt, färbt sich der Himmel merkwürdig braun mit seltsamen Sporen...
Science-Fiction ist immer Geschmackssache, aber der Löwenanteil der Kunden, die sich für dieses Spiel interessieren, werden Sci-Fi-Fans sein, und ich kann sagen dass mir die Story und die Kampagne an sich viel Spaß gemacht haben, und die verschiedenen Schwierigkeitsgrade verleihen dem Endprodukt zusätzlichen Wiederspielwert.
Was selbst mich als Fan von Warhammer 40.000 immer wieder stutzig macht, sind die ethischen Grundlagen der einzelnen Fraktionen. Sicher, es geht darum, eine düstere und insgesamt deprimierende Zukunft darzustellen, und in dieser Hinsicht kann ich nur sagen, Hut ab, Games Workshop... aber wenn man mal genauer hinsieht, kann ich das Verhalten der 'Guten' (die neutrale Bezeichnung als 'Protagonisten' ist hier eher zutreffend) bestenfalls als religiös eifernd, ansonsten eher als fanatisch und durchaus faschistisch bewerten: Körperliche und/oder geistige Schwäche wird verurteilt und nicht immer geduldet, lebensverachtendes Verhalten wird nicht nur gutgeheißen, sondern sogar gepredigt, Fremdartigkeit wird als Affront gegen den heiligen Gott-Imperator abgestempelt und mit 'reinigendem Feuer' bedacht... ich bin normalerweise kein Moralapostel, aber die ideologischen Grundlagen zu...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Konsequente Weiterentwicklung von Relic!, 23. Februar 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
DoW II ist die konsequente Weiterentwicklung seiner Vorgänger (DoW und CoH). Weg vom traditionellen Basenbau und Ressourcenmanagement RTS hin zum ausgeklügelten Taktikspiel.
Die Neurungen zu den bisherigen RTS sind in DoW so reichlich, dass die meisten Spieler vermutlich zu Anfang davon erschlagen" werden. Was man auch an diversen Test und Rezensionen sieht. Aber keine Sorge spätestens nach einigen MP-Spielen beginnt man ein Gefühl zu entwickeln wie alles funktioniert ... und danach will man es als Spieler nicht mehr missen.
Insgesamt gibt es zwar nur" 4 Völker für den Multiplayer-Bereich, allerdings kann für jedes Volk aus drei Kommandanten (oder Helden) gewählt werden, die jeweils für einen anderen Spielstiel stehen und über unterschiedliche Fertigkeiten und Einheitstypen verfügen. Grob kann man unterscheiden z.B. in Offensiv, Defensiv, Unterstützung, Verdeckt usw. Hinzu kann jeder Kommandant mit verschieden Ausrüstungsgegenständen ausgestattet werden.
Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, so dass sich z.B. Space Marines sehr unterschiedlich spielen lassen und besonders 3vs3 sehr Abwechslungsreich werden, obwohl vielleicht die gleichen Völker vertreten sind. Zusätzlich besitzt jede Einheit Spezialfertigkeiten, die gut eingesetzt spielentscheidend sind.
Im Einzelspielerbereich gibt es zwar nur eine Kampagne für die Space Marines. Aber diese ist spannend und gut umgesetzt. Hier motiviert besonders, das Zusammenstellen der eigenen Truppen vor jedem Einsatz. Da nur vier Einheiten in die Mission mitgenommen werden können muss entschieden werden, ob der große Cybot eingepackt wird oder doch lieber die Scouts mit ihrer Tarnfunktion sinnvoller für den Einsatz sind. Hinzu sammelt jede Einheit über die Kampagne Erfahrung. Mit jedem Erfahrungsgrad können verschiedene Fähigkeiten ausgebaut und Sonderfertigkeiten freigeschaltet werden. Gleichzeitig erhält der Spieler in jeder Mission Zusatzausrüstung, mit den er Einheiten ausstatten kann. Die Ausrüstung dopped" teilweise Zufällig beim vollständigen Vernichten von gegnerischen Einheiten oder beim Ausschalten von Bossen. Die Motivationsspirale ist dabei ähnlich wie in jedem guten RPG oder MMO.
Insgesamt macht DoW II sowohl im Multiplayer als auch im Singleplayer-Teil großen Spaß, wobei sich der taktische Tiefgang erst nach intensiverer Einarbeitung im MP-Teil offenbart. Somit es sich nicht ganz so Einsteiger freundlich wie seine Vorgänger.
Als 40K Fan finde ich den Hintergrund sehr gut umgesetzt und viele Andeutungen z.B. über die Herkunft der Blood Angels dürften das Herz eines Fans des Tabletops erfreuen.
Also, eine klare Kaufempfehlung an alle RTS-Fans, die die Innovation aus DoW und Company of Heroes mögen und auf höchsten Sound- und Grafik Niveau ein außergewöhnliches Echtzeitspiel erleben möchten.
Zur Zeit gibt es nichts vergleichbares auf dem Markt!
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30 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Multiplayer Modus (Beta) ist super!, 30. Januar 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Eins vorweg: Wie die Single Player Kampagne aussehen wird, kann ich nicht beurteilen, darum geht es mir aber überhaupt nicht bei dem Spiel & der Rezension. Wichtiger ist für mich endlich wieder einen guten MP Titel in den Händen zu halten. Die Frage ist: Schafft es DoW II? Da ich den ersten Teil nie gespielt habe kann ich nur vergleiche zu anderen (MP) RTS Spielen aufstellen.
DoW II ist kein klassisches RTS (mehr?) im Sinne eines C&C oder ähnlichem. Der Basisbau (und das mag keineswegs innovativ sein ;) ) entfällt komplett, man entscheidet am Anfang vor dem Spiel nur seine Rasse und einer von 3 Commandern pro Rasse. Mit ihm fällt oder steht die Strategie des eigenen Spiels. Bei 4 Rassen sind es also 12 verfügbare Commander, jeder hat unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände die gekauft werden können und auch unterschiedliche Angriffsattacken. Im Kern, die Einheiten pro Rasse, bleiben aber gleich, also man hat zwar 3 Commander, aber die weiterhin verfügbaren Units sind innerhalb einer Rasse identisch - was weniger kritisch ist, weil je nach Commander wählt man ja mit welchen Units man wie kämpft.
Wie schon erwähnt entfällt komplett der Basisbau, also man hat nur sein Basisgebäude aus dem sämtliche Einheiten gebaut werden. Die "Gefahr" das zu Beginn ein Gegner die doppelte Menge an Units hat, weil er z.B. 2 Waffenfabriken oder ähnliches gebaut hat, entfällt hier komplett. Der Einheitenmix steht im Vordergrund und taktische Vielfalt ist hier vielmehr gefragt wie z.B. bei einem Command & Conquer : Tiberium Wars (wer im Multiplayer es intensiver gespielt hat weiß wovon ich rede ;) ) Das einzige mit was man zu Beginn vllt Punkten kann ist durch Upgrades die man bei div. Einheiten kaufen kann.
Die große "Gefahr" die ich beim Spiel sah - ohne Basisbau, keine vielfalt an Strategien oder Variationen möglich - ist bisher beim spielen der Beta noch nicht aufgefallen.
Vergleichbar ist das Spiel (wie schon erwähnt ich spielte DoW I nie, so kann ich darauf leider kein Bezug nehmen) mit Company of Heroes, welches ja ebenfalls von Relic entwickelt wurde. Dementsprechend ist der Spielablauf fast völlig identisch (bis natürlich die Anzahl der unterschiedlichen Klassen und der Helden (Commander)). Ziel des Spieles ist es jeweils die Eroberungspunkte auf der Map zu übernehmen und zu halten. 3 gibts es auf der Karte. Zu Beginn hat jede Seite 500 Tickets, die langsam, je nach Besitz der Capture Points, weggehen. Man konzentriert sich also mehr auf diese Punkte als auf die Basis des Gegners. Wichtiger als viele Einheiten sind vor allem der geschickte Mix von div. Einheiten Typen und das man die möglichst "überleben" lässt. Denn mit jeden Abschuss oder Aktion gewinnen diese Einheiten an Erfahrung und steigen im Level. So kann locker ein Nahkampf Trupp Level 3 eine kleine Gruppe aus 2 Einheiten Tuppen Level 1 im alleingang plätten. Das man aber z.B. nicht ständig nachproduzieren muss kann man verlorene Units (wenn einer z.B. in der Gruppe überlebt) wiederbeleben. Die Erfahrung von Einheiten und dessen geschicktes Nutzen steht also im Vordergrund.
Wer also Company of Heroes mochte und dem Sci-Fi Universum nicht abgelehnt gegenübersteht, der sollte auf DoW II auf jeden Fall einen Blick werfen.
Was einigen auffallen mag und mir nicht bewusst war: Das Spiel ähnelt StarCraf enorm, was Einheiten und aussehen derer angeht. Das, so wurde mir aber erklärt, liegt daran, das Blizzard sich seine "Ideen" bei Warhammer 40k geholt hat- was bitte nicht negativ verstanden werden soll - im Kern können beide Spiele nicht unterschiedlicher sein. Ich als großer StarCraft Fan bin aber dennoch begeister, konnte vorher mit Warhammer 40k nie was anfangen. Obendrein als Zerg liebhaber habe ich mit den Tyraniden die perfekte Rasse für mich gefunden :)
Viel mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen und hier kurz positives Fazit der Beta:
+gute Grafik (sehr schöne Grafikeffekte der Waffen oder Explosionen)
+sehr gutes Gameplay mit taktischen Tiefgang
+gutes Deckungssystem, welches wirkliche Vorteile bringt
+Einheiten leveln und sind dadurch deutlich wichtiger - Wenig Units pro Partei, dafür deutlich intensivere Kämpfe
+die Maps sind ausreichend groß für die empfohlene Spieleranzahl - oft udn schnelle Kämpfe machen das Spiel nicht langweilig (z.B. durch Gegner die erst einmal "bunkern")...
+...dadurch ACTION, ACTION, ACTION ;)
+durch Capture Points ist immer agieren und reagieren von Nöten, es gibts selten Pausen im Kampf
+ gutes Freundschaftsystem via MS Live....
-...welches aber z.T. ziemlich bescheuert und umständlich zu bedienen ist (aber besser als z.B. ein C&C)
- klassischer Basisbau entfällt (für manche sicherlich negativ)
-häufiger Probleme mit Routern & Lags
-innerhalb einer Rasse sind Commander zwar Abwechslungsreich, aber die Einheiten sind immer dieselben, im Endeffekt bleibt man bei 2-3 Standardunits, die man (+) allerdings je nach Taktik geshickt einsetzen kann
- je nach "Farbeinstellung" der Rasse kann es bei gleicher Rasse / Farbe zu verwechslungen kommen und man merkt nicht, das die Einheiten hinter einem die vom Gegner und nicht vom Mitspieler sind ( man merkt es früh genug wenn man die Hälfte der EInheiten verloren hat ;) ) Vielleicht hier noch Nachbesserung
Im großen und ganzen bisher ein gelungener MP Titel der sehr gute Ansätze verspricht und hat. Alles natürlich auf die Beta bezogen :) Ich hab mir bei amazon.co.uk die Special Edition für insgesamt umgerechneten 32¤ (inkl Versand) bestellt und freue mich drauf!
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