Ich habe mir dieses Comic mit sehr gemischten Gefühlen gekauft, da ich storytechnisch den absoluten Nullpunkt der bisher erschienen Comics erwartet habe.
Ich muss sagen ich wurde positiv überrascht. Bei Tod & Verderben geht es um einen Imperialen Kommandanten der durch einen unglücklichen Zufall(mit Schmutz besudelt und deswegen unerkannt) in die Gefangenschaft eines kleinen Orkbosses gerät, welcher sich durch ulkige Zufälle die Karriereleiter hocharbeitet.
Im Vergleich zu den vorherigen Comics finde ich die Zeichnungen deutlich besser gelungen. Die Story ist relativ simpel, unterhält aber durch die lustigen Situationen in die die "Helden" geraten sehr gut.
Wie zu erwarten war wird natürlich in der orkigen Sprache geredet, was vielleicht nicht jedem gefällt (ich finde es durchaus lustig), aber dafür sehr ordendlich aus dem Englischen übersetzt wurde. An Brutalität wurde wie es sich für Warhammer gehört nicht gegeizt. Da die Hauptstory etwas kürzer ist als die bisher erschienen Comics ist, wurde um das Buch noch etwas dicker zu machen, zusätzlich noch drei Kurzgeschichten über Black Templars eingefügt, die sowohl zeichnerisch als auch inhaltlich in Richtung von "Kreuzzug der Verdammten" gehen (Die Kurzgeschichten fand ich jedoch eher mittelmäßig).
Ich kann das Comic sowohl Warhammer 40K Fans als auch Leuten empfehlen die keine Hintergrundkenntnisse von Warhammer haben(Zu Not gibts ein kleines Glossar hinten im Buch), sie sollten jedoch eine eher lustige Geschichte erwarten und nicht die düsteren Geschichten, die man sonst von 40K gewohnt ist(dies bezieht sich nicht auf die Zeichnungen sondern nur auf die Story, der Handlungsort ist düster wie man es von 40K kennt).