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War es wirklich Mord?

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Produktinformation

  • Darsteller: Bette Davis, James Villiers, William Dix, Pamela Franklin, Wendy Craig
  • Regisseur(e): Seth Holt
  • Komponist: Richard Rodney Bennett
  • Künstler: Harry Waxman, Jimmy Sangster, James Needs
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono), Spanisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox
  • Erscheinungstermin: 8. Juni 2006
  • Produktionsjahr: 1965
  • Spieldauer: 89 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen
  • ASIN: B000ETQRV8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 87.611 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

VideoMarkt

Der zehnjährige Joey hat zwei Jahre in einer Heilanstalt verbracht, weil ihn seine Eltern mitverantwortlich für den Unfalltod seiner Schwester hielten und Schuldkomplexe vermuteten. Wieder zuhause, weigert sich Joey, mit dem Kindermädchen ein Zimmer zu teilen und das von ihr zubereitete Essen zu essen, weil er glaubt, die nette ältere Dame wolle ihn umbringen. Als Joeys Mutter mit einer Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus kommt, wird Tante Penelope ins Haus gerufen, die den Horrorgeschichten Joeys zunächst ebenfalls keinen Glauben schenkt.

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Psychothriller mit Bette Davis, die in den Jahren zuvor mit "Was geschah wirklich mit Baby Jane?" und "Wiegenlied für eine Leiche" ein Comeback feiern konnte. Weniger exzessiv als die beiden Robert-Aldrich-Filme, gelingt es der Produktion aus dem Hause Hammer über lange Zeit, die Zuschauer im Glauben zu wiegen, Davis sei wirklich eine sympathische ältere Dame, die mit Engelsgeduld einem verzogenen Bengel begegnet. Regisseur Seth Hold war vorher als Cutter tätig, u.a. beim Krimikomödienklassiker "Einmal Millionär sein". Das Drehbuch stammt von Jimmy Sangster, der schon den Hammer-Klassiker "Frankensteins Fluch" geschrieben hatte.

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Nachdem Bette Davis, einer der größten Hollywood-Stars aller Zeiten, mit Filmen wie "Was geschah wirklich mit Baby Jane", "Wiegenlied für eine Leiche" und "Der schwarze Kreis" Anfang der 60er Jahre eine zweite Karriere in Horrorstreifen gestartet hatte, stand sie auch für die legendären englischen Hammer-Studios vor der Kamera. Einer dieser beiden Filme, die sie für die vornehmlich durch Horror- und Science Fiction-Filme berühmt gewordenen Studios drehte, ist der 1965 entstandene Psychothriller "War es wirklich Mord?", der nun endlich auf DVD erhältlich ist.

Die Hollywood-Diva spielt hier ein Kindermädchen, das von einem kleinen Jungen beschuldigt wird, dessen Schwester ermordet zu haben. Natürlich glaubt ihm niemand und fortan geschehen unheimliche Dinge (verstörend die Szene, in der die Tante des Jungen einen Herzanfall erleidet und Bette Davis ihr die rettende Medizin verweigert, aber mehr möchte ich hier nicht verraten).

Zwar reicht dieser ganz auf seine Hauptdarstellerin zugeschnittene und für Hammer eher ungewöhnliche Schocker nicht an ihre o.g. amerikanischen Horrorfilme heran, trotzdem bietet auch dieser in schwarz-weiß gedrehte Thriller 90 Minuten lang spannende und packende Unterhaltung. Da "The Nanny" (so der Originaltitel) hierzulande auch noch nie im Fernsehen ausgestrahlt wurde, fällt die Entscheidung, sich diesen Film ins DVD-Regal zu stellen, sicherlich nicht schwer.
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Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 13. Juni 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Regisseur Seth Holt starb 48jährig während der Dreharbeiten zum Hammerfilm "Das Grab der blutigen Mumie", der Mumiengrusler musste von Michael Carreras fertiggestellt werden. Neben zahlreichen TV-Serien und einigen unvollendeten Filmen ragen allerdings die Arbeiten "Ein Toter spielt Klavier" und "War es wirklich Mord?", beide ebenfalls für Hammerfilme realisiert, aus seiner Filmographie heraus. Beide Thriller gehören mit zu den besten Arbeiten der Hammer Filme. Für "The Nanny" - so der Originaltitel - konnte man sogar Bette Davis verpflichten, die ab den 60er Jahren mit reichlich Mut zu Hässlichkeit und Skurrilität ein Riesen Comeback schaffte. Und neben ihren großen Robert Aldrich Klassikers "Baby Jane" und "Wiegenlied für eine Leiche" kann sich der 1965 entstandene Psychothriller um eine alte Nanny durchaus sehen lassen. Seth Holt schuf einen äusserst unterhaltsamen kleinen Thriller, der von Anfang bis Ende prima funktioniert. Dabei spielt der Film gekonnt mit der Frage, warum der kleine Joey (William Dix) solch einen Haß auf das gütige Kindermädchen (Bette Davis) entwickeln konnte. Der Junge war nämlich einige Zeit nach dem tragischen Tod seiner kleinen Schwester Susy (Angharad Aubry) in der Psychiatrie. Dort wird der Junge nun als hoffnungsloser Fall entlassen. "Das Böse steckt in ihm" - wie der Anstaltsleiter bemerkt. Zuhause angekommen findet er einen ständig reisenden Papa (James Viliers) und eine überforderte Mom (Wendy Craig) vor. Und natürlich die sorgfältige und stets bemühte Nanny. Manchmal kommt die herzkranke Tante Pen (Jill Bennett) vorbei und vom oberen Stockwerk lernt er die etwas ältere, frühreife Bobby Mendman (Pamela Franklin) kennnen. Die beiden freunden sich an.Lesen Sie weiter... ›
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Bette Davis Filme sind auf dem deutschen DVD Markt endlich keine Seltenheit mehr. Nachdem einige ihrer größten Rollen in ihren besten Filmen (Alles über Eva, Baby Jane, Opfer einer großen Liebe) schon seit einiger Zeit erhältlich sind, werden nun auch Werke aus ihrer späten Karriere nach und nach veröffentlicht. "War es wirklich Mord" aus dem Jahr 1965 entstand im Zuge des grossen Erfolges von "Baby Jane" und "Wiegenlied für eine Leiche" in England, beim Studio für Horrofilme schlechthin- den legendären Hammer Studios. Der Originaltitel ist "The Nanny", und eben diese wird von Bette Davis verkörpert. Im Vergleich zu Baby Jane Hudson und Charlotte Hollis, den beiden "Heldinnen" ihrer früheren Ausflüge ins Melodram des Grand Guignol, spielt Davis hier eher verhalten und kontrolliert, die berühmten Mannierismen (rollende Augen, Hände, die niemals zu ruhen scheinen) sind zwar da, aber weitaus weniger ausgeprägt als in den beiden früheren Filmen. Die gesamte Atmosphäre des Films ist getragen von subtilerem Horror, es geht weniger um grafische Schaueffekte als vielmehr um psychologisch motivierten Schrecken. Von Regisseur Seth Holt (dem keine grosse Karriere als Regisseur beschieden war) in schlichtem Schwarz/Weiss inszeniert, wird Bette Davis von verhältnismässig unbekannten Darstellern unterstützt, die aber durchaus gute Darstellungen abliefern. Neben Wendy Craig und Jill Bennett spielt Pamela Franklin, Kinderdarstellerin aus "The Innocents- Schloss des Schreckens" eine wichtige Rolle.Lesen Sie weiter... ›
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Format: DVD
Grandioser Krimi der von dem atemberaubenden Psychoduell zwischen einer in Bestform aufspielenden Bette Davis und einem zwar völlig unbekannten, nichtsdestotrotz unglaublich charismatischen William Dix in der Rolle des zehnjährigen Joey, dem für diese Darstellung eigentlich seinerzeit eine Oscarnominierung gebührt hätte. Aber Dix spielte entgegen seines Sweet Boy - Auftrittes in Rex Harrisons "Dr. Doolittle" hier einen so verhaltensgestörten, zynischen, mal eiskalten, mal mitleiderregenden Jungen, ausgestattet mit einem Sinn für makabere, grenzwertige Scherze, dass er nicht dem damaligen Empfinden der Academy entsprach. Zudem wurden viele hochtalentierte Kinder - ungerechterweise - sowieso viele Jahrzehnte bei der Oscarnominierung und Vergabe übergangen. Denn auch wenn in allen Kritiken zu diesem Film fast ausschließlich Bette Davis gelobt wird (die ja auch bravourös angsteinflößend spielt), so ist es doch gerade Dix in der Rolle des Joey, der den Film über weite Strecken dominiert. Ohne sein facettenreiches Spiel, wäre diese bedrückende und schwelend aggressive Stimmung überhaupt nicht möglich gewesen. Denn allein darauf konnte Bette Davis ihre Bedrohlichkeit überhaupt erst begründen. Das schien die gute Mrs. Davis auch zu wissen, denn sie hielt sich auch sichtlich zurück, um dankenswerterweise dem jungen Talent viel Freiraum zu geben. Kurz: ein Schauspieler-Film im wahrsten Sinne. Hier sind zwei Könner am Werk, die alle anderen an die Wand spielen und dafür sorgen, das man selbst in schwarzweiß, ohne heutige übliche Brutalität, Gänsehaut bekommt. Ein echtes Kleinod unter den Psychokrimis, das leider nie im deutschen TV lief.Lesen Sie weiter... ›
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