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War Reporting for Cowards
 
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War Reporting for Cowards (Gebundene Ausgabe)

von Chris Ayres (Autor)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Atlantic Monthly Press (9. August 2005)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0871138956
  • ISBN-13: 978-0871138958
  • Größe und/oder Gewicht: 22,9 x 16 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 219.163 in Englische Bücher (Die Bestseller Englische Bücher)

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Produktbeschreibungen

From Publishers Weekly

Ayres asserts from his opening sentences that he is a coward. But this sometimes amusing, often harrowing but poorly organized account of war life makes it clear he is anything but a wimp: he is stuffed inside the confines of a Humvee, digs foxholes in the desert and watches Iraqis blown apart or incinerated (and fears the same will happen to him; he clutches a can of diazepam to commit suicide if he is struck by nerve gas). He reported from Iraq for the London Times from 2002 to 2003 and asserts that he takes no point of view on the war, yet the tone of his story is highly uncritical of the war, and his epilogue (alas, now hopelessly out of date) puts the U.S. firmly in control of the battlefield and describes the insurgency as on the wane. The book's strengths lie in Ayres's details of the gritty, hot, lonely daily grind; its weakest aspect is the too-long tangent of his rise as a young reporter. Ayres's gratitude at surviving his tour is palpable, as he writes, "Now that I know what war is like, I've stopped worrying about death.... I made it home. I'm still alive."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wenig War Reporting, aber ganz lustig gemacht, 3. Oktober 2006
Von Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: War Reporting for Cowards (Taschenbuch)
Ayres war einer der wenigen Reporter, die im März 2003 an der US-Front im Irak dabei waren. Er ist seiner Erzählung nach wie die Jungfrau zum Kinde an seine Mission gekommen, und das, obwohl seine Familie die Feigheit zur Überlebensstrategie erklärt hat. Seine Erfahrungen als "media dude" bei den harten Jungs sind nett geschrieben, und er bringt einen mit seinem Humor immer wieder zum Lachen. Ein wenig mulmig beschreibt er seinen eigenen Wandel: wer in den Krieg geschickt wird, kämpft um zu überleben - und entwickelt automatisch Hassgefühle. Selbst der brave Ayres ist zum Schluss erleichtert, als die Luftwaffe den Gegner zu "pink mist" zerbombt. Immer wieder muss er sich darauf besinnen, dass die Iraker nur ihr Land verteidigen.

Abzug gibt's, weil das Buch eigentlich eine Biografie mit Journalisten-Karriere bei der Times ist sowie einige ermüdende Kapitel zu 9/11 und den Milzbrand-Briefen enthält, die man schon x-mal gehört hat. Der große Zug Richtung Bagdad von Kuwait aus erfolgt erst nach 28 "feigen" Jahren und erst ab Seite 200 von 275. Ayres bricht - seiner Familientradition dann doch getreu - gleich nach dem ersten Gefecht ab.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen "Im Irak nicht Neues" ...Leider!!!, 3. April 2006
Es ist spannend festzustellen, dass die Klischees über Soldaten im Krieg, die einem Hollywood immer wieder präsentiert, tatsächlich zutreffen!

Chris Ayres reist, als eingebetteter Reporter, für die London Times, in den Irak. Was er dort erlebt, kann sich jeder, der Grundwehrdienst geleistet hat, annähernd denken. Der Umgangston ist rau, die Betten bestehen aus Löcher im Sand und das Essen ist unter aller Sau! Hin und wieder kommt es zu ernsteren Kollissionen mit der echten Kriegsrealität, welche der Grundwehrdienstleistende wohl noch nicht erlebt hat und auch hoffentlich nie erleben wird. Doch sind derartige Passagen eher selten.

Ayres beschreibt nicht den Krieg, sondern eine Verkettung "unglücklicher Umstände", die ihn dort hingebracht hat. So kommt es zu einer eher zufälligen Versetzung seines Arbeitsplatzes (von England nach Amerika). Später sagt er, noch fast im Schlaf befindlich, diesem Einsatz erst zu und dem noch nicht genug, nimmt er an einem falschen Vorbereitungsseminar teil.

Dabei und auch während seiner 9 Tage im Irak kommen außerordentlich intensiv die Gedanken und Gefühle von Ayres zur Sprache. Diese sind in jeder Hinsicht nachvollziehbar und verständlich, dennoch fangen die auf Grund der Häufigkeit, ab der Hälfte des Buches an zu nerven. Man bekommt den, garantiert nicht gewollten, Eindruck, von zu viel Selbstmitleid Ayres`. Oft mußte ich beim Lesen an "Der Stern der Tennisbälle" von Stephen Fry denken (so viel Mist kann einem doch gar nicht passieren, und wenn...ist man selber bestimmt nicht ganz unschuldig!).

Dennoch!!
Blickt man über die Tränendrüsedrückerei hinweg, bleibt unterm Strich ein Plädoyer für jeden einzelnen, sich im Kriegseinsatz befindlichen, Soldaten. Soldaten, die ihr Leben für imperialistische Machtansprüche "eigentlich aufgeklärter" Weltmachtsregierungen aufs Spiel setzen. Es ist wohl stark davon auszugehen, dass mehr als die Hälfte der amerikanischen Berufssoldaten, sich niemals freiwillig gemeldet hätten, hätten sie die Kriegspläne ihrer Regierung auch nur geahnt.

Demnach müsste es viel mehr Personen und Bücher, vom Schlage "War Reporting for Cowards" von Chris Ayres, geben.
Der sich immer stärker abzeichnende Personalnotstand der amerikanischen Streitmacht unterstreicht dies! Derzeitig laufen im amerikanischen TV, riesige Werbekampagnen für eine Verpflichtung bei der Armee! Bush und Co brauchen diese jungen Soldaten und es ist umso verächtlicher, dass sie sich diese forciert in sozialen Brennpunkten suchen...Warum teure Sozaliprogramme zur Reintegration, wenn man sie doch in Krieg schicken kann...und so weiter und so weiter...

FAZIT: Der Schreibstil ist nicht immer bestsellerreif, die Idee und Aussage dahinter um so mehr!!

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