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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Satire mit viel Tiefgang :-)),
Von
Rezension bezieht sich auf: War Inc. - Sie bestellen Krieg: Wir liefern! (DVD)
War Inc. ist ein böser, gemeiner und zynischer Angriff auf die USA bzw. deren Aufenthalte in den Regionen des nahen Ostens. John Cusack spielt den Auftragskiller Brand Hauser, der im fiktiven Staat Turakistan einen Mann umbringen soll, der die Frechheit besitzt in seinem eigenen Land eine Pipeline zu bauen. Wer seinen Charakter in "Grosse Pointe Blank" mochte, wird ihn hier ebenfalls lieben. Die Seitenhiebe sind zum Teil wirklich bösartig und man sollte schon eine gesunde Portion schwarzen Humor mitbringen. Ein wenig Allgemeinbildung ist auch von Vorteil, um die unzähligen Gags zu verstehen. Allerdings ist das keine grundlegende Vorraussetzung, weil auch so genügend zu sehen ist. Beispielsweise eine kleine unscheinbare Szene in der für "Car-Tuning" geworben wird. Dort versteht man das aber eher in Form von Raketenwerfern, die auf dem Fahrzeugdach angebracht sind. Auch die Tänzerrinnen die mit Beinprothesen auf der Bühne stehen sind ein Hammer. Erst hat man die Gliedmaßen weggeschossen und nun aus lauter Gutherzigkeit ersetzt.Hilary Duff spielt eine Art "Britney Spears der arabischen Welt" und schafft durch Titel wie "I want to blow you up" ebenfalls für einige Hochkaräter. Der Film ist insgesamt außergewöhnlich gut besetzt. Neben den Erwähnten sind unter anderem auch Sir Ben Kingsley, Marisa Tomei, Dan Aykroyd und Joan Cusack zu sehen. Alle mit dem Ziel einen wirklich ernsten Hintergrund auf satirische Art näher zu bringen. Besonders die Privatisierung eines Krieges spielt hier eine zentrale Rolle. Natürlich ist "War, Inc." aus einer einseitigen Sicht heraus gefilmt, weshalb man sich "political correctness" woanders suchen sollte. Zeitweise erinnert er von der überzogenen Machart auch an "Southland Tales" ohne natürlich dessen Konfusion zu erreichen. Wer also über diese spezielle Art Humor lachen kann, sollte unbedingt reinschauen. Das Bonusmaterial ist eher überschaubar. Ein paar Interviews, Trailer und ein Making of gibt es zu sehen, aber es ist nichts dabei was einen vom Hocker reißt und wirkt eher wie Dutzendware. Bild und Ton sind auf einem guten Niveau welches zum Standard des Films paßt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
War InC von Tabasco bis zum Krieg alles dabei,
Von
Rezension bezieht sich auf: War Inc. - Sie bestellen Krieg: wir liefern! [Blu-ray] (Blu-ray)
StoryIm Film War InC wird der Spagat zwischen Satire und Thriller geübt. Die Story wird spannend begonnen und flacht dann leider etwas ab. Was allerdings durch allerlei Späße die mal mehr und mal weniger im Vordergrund stehen aufgefangen wird. Zum Ende hin wird durch einige überraschende Wendungen die Spannung noch einmal hochgehalten. Bild Das Bild liegt im Blu-ray typischen HD-Widescreen (16:9, 2.35:1) 1920x1080p vor. Es handelt sich zwar nicht um eine Referenz Blu-ray es kann jedoch bei den vielen Explosionen und in dunklen Szenen überzeugen. Sound Sehr positiv ist hier hervorzuheben das man auf eine Deutsche / Englische DTS-HD MA 5.1 Tonspur zurückgegriffen hat, was ja leider bei vielen Blu-ray's noch kein Standard für die Deutsche Tonspur ist. Der Sound unterstützt die vielen kleinen überraschenden Explosionen und schafft so eine sehr gute und angenehme Surround Atmosphäre. Regie und Cast Regie bei War InC führte Joshua Seftel welcher sich einige Namen-Hafte Schauspieler an seine Seite holt. Mit dabei sind unter anderem die immer sexy wirkende Hillary Duff und der gewohnt abgeklärte Dan Aykroyd welchen viele aus Blues Brothers oder Ghost Busters kennen werden. Überzeugen tun vor allem Joan Cusack ( Zimmer 1408 ) welcher in seiner Hauptrolle als Tabasco liebender Killer aufgeht. Durchweg positiv auffallen tut Marisa Tomei die ihre Rolle ob nun als ernste Reporterin oder aber von Kopf bis Fuß eingestaubt souverän spielt. Extras Auch die Extras kommen auf dieser Blu-ray nicht zu kurz. Wie von vielen Käufern gewünscht befinden sich das Making Of sowie Interviews mit allen Hauptdarstellern auf der Scheibe. Außerdem sind enthalten, der Deutsche sowie Englische Trailer und eine Bildergalerie. Fazit Empfehlen kann ich den Film allen Liebhabern von Satiren die auch gerne mal einen Thriller schauen. Die Story des Films ist rundum gelungen und ich muss zugeben das mir das schauen des Films viel spaß und des öfteren mal ein Grinsen ins Gesicht gezaubert hat. Wer nun also wissen will, was es sich mit dem Mysteriösen Staat Turaqistan auf sich hat und welche Wichtige Funktion eine Popeye's Fried Chicken-Filiale in einem Kriegsgebiet hat, dem kann ich nur zum Kauf raten. Aufgrund des nicht ganz perfekten Bildes und der in der Mitte des Filmes leicht abflachenden Story gute 4 von 5 Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Gutes Vorhaben schlecht umgesetzt,
Von Marinus Ladegast "Ladegast" (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: War Inc. - Sie bestellen Krieg: Wir liefern! (DVD)
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen Film mit einer so vielversprechenden Besetzung gesehen habe, der mich nachher so enttäuscht hat. Etwas Ähnliches habe ich schon beim "Bourne Ultimatum" erlebt, aber dort konnte man es wenigstens noch damit erklären, dass die stupide Baller- und Klopper-Action den Stars gar keine Zeit ließ, ihr Können zu zeigen. "War Inc." ist hingegen eigentlich schon ein Film für Schauspieler, und die Grundidee gibt durchaus einiges her. Leider funktioniert die Story in meinen Augen überhaupt nicht. Wenn man es wohlwollend ausdrückt: Der Bush-Imperialismus, die Blackwater-Affäre und manches andere muss den Beteiligten so auf der Seele gedrückt haben, dass sie ihren guten Namen ohne Rücksicht auf Verluste für ein Projekt zur Verfügung stellten, das irgendwie hoppladihopp abgedreht wurde (vielleicht, um auf Teufel komm raus zum US-Präsidentschaftswahlkampf 2008 in die Kinos zu kommen). Es gibt einige wenige skurrile und gelungene Einfälle - da ist zum Beispiel die Videowand, die den "Viceroy" eines Söldnerkonzerns nicht mit seinem richtigen Gesicht, sondern als konstantes Morphing aller "guten Amerikaner" von George Washington bis Arnold Schwarzenegger zeigt. Leider machen solche Ideen höchstens 5% des Films aus. Der Rest wirkt auf die Schnelle zusammengestrickt und so, als hätte man allerlei Ideen aus früheren Filmen zusammengerührt in der Hoffnung, dass das Ergebnis halbwegs lustig ist - so eine Art "Saturday Night Live" für Anspruchslose. Am besten kann man das an Joan Cusack beobachten, die als Sekretärin für ihren Bruder John eine sehr ähnliche Rolle spielt wie in "Grosse Point Blank". Damals spielte sie ihren schrulligen Charakter sensationell, in "War Inc." ist davon nur unerträgliche Fratzenschneiderei übrig geblieben. Es wäre die Aufgabe des Regisseurs gewesen, seiner Schauspielerin hier das rechte Maß zu vermitteln, aber dazu war Joshua Seftel nicht in der Lage oder nicht Willens. John Cusack nudelt nach Schema F die Rolle des charmanten Lausbuben runter, was wir in "Grosse Point Blank" oder "High Fidelity" schon zehnmal besser gesehen haben. Ben Kingsley hat seine Nominierung für die Goldene Himbeere redlich verdient und Dan Aykroyd auf dem Klo muss ich ehrlich gesagt auch nicht unbedingt sehen. Marisa Tomei ist die einzige, die wacker gegen ein schlechtes Skript anspielt. Nebenbemerkung: Irgendwo soll übrigens auch Ben Cross mitspielen (bekannt aus "Chariots of Fire"). Wer ihn entdeckt hat, bitte melden, denn es würde mich freuen, ihn mal wieder in einem Film zu sehen.Inhaltlich ist der Eindruck gemischt. Die kritische Auseinandersetzung mit der Ära Bush ist auf jeden Fall wünschenswert, wenngleich das allein natürlich auch nicht ausreicht, um einem Film Qualität zu verleihen. Vereinzelt ist es sogar fast kontraproduktiv. Es ist mit schwarzem Humor ja immer so eine Sache, aber wenn islamistische Terroristen den Hals von Marisa Tomei vermessen, um den besten Kamerawinkel für die bevorstehende Enthauptung zu diskutieren, dann ist das schon ziemlich derb. Ich möchte jedenfalls nicht wissen, wie jemand eine solche Szene empfindet, der einen Familienangehörigen im Irak auf diese Art verloren hat. An manchen Stellen könnte man dem Film vorwerfen, dass er die distanzierte Gleichgültigkeit gegenüber den Kriegen in Nahost, die er offensichtlich bekämpft, gerade selbst an den Tag legt. Gute Satire entlarvt den Gegner, schlechte Satire verharmlost ihn. In James Camerons "True Lies" wirken die Terroristen wirklich bedrohlich, und um so komischer wirkt es dann, als ihnen beim Aufnehmen ihrer Schreckensbotschaft mittendrin die Batterie absäuft. In "War Inc." sind die Terroristen nichts weiter als ein Haufen verblödeter Hampelmänner, wodurch die Satire sich selbst den Boden unter den Füßen wegzieht und zum realitätsentkoppelten Klamauk wird. Insgesamt kann ich den Film also leider nicht empfehlen. Zum Ausleihen vielleicht ganz nett und mit ein paar orginellen Ideen, aber gerade Fans der genannten Stars werden doch wohl eher enttäuscht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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