Kurzbeschreibung
Das Bild eines hinfälligen und medikamentenabhängigen Psychopathen im Bunker der Reichskanzlei gehört zu den langlebigsten Hitler-Mythen. Entstanden unmittelbar nach Kriegsende, als den Deutschen das Ausmaß der Verbrechen bewusst wurde. Beglaubigt von Albert Speer, ausgemalt von Joachim Fest, wieder aufgegriffen im oscarnominierten Film »Der Untergang«. Widerlegt ist die These vom »kranken Hitler« bis heute nicht. Auch Hans-Joachim Neumann und Henrik Eberle bestreiten nicht, dass Hitler unter zahlreichen Erkrankungen litt. Anhand zahlreicher Quellen gehen sie jedoch der Frage nach: War der Holocaust das Ergebnis eines Wahns?
Über den Autor
Hans-Joachim Neumann, geboren 1939, Prof. Dr. med. Dr. med. dent, langjähriger Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Berliner Charité, ist zudem ein ausgewiesener Kenner der preußischen Geschichte. Neben »Erbkrankheiten in europäischen Fürstenhäusern« hat er Biografien über den Großen Kurfürsten, Friedrich I., Friedrich Wilhelm I., Friedrich II. und Friedrich Wilhelm II. veröffentlicht, die vor allem durch die fundierte Darstellung von deren Krankengeschichte beeindrucken.