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War Against People [Taschenbuch]

Noam Chomsky , Michael Haupt
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 159 Seiten
  • Verlag: Europa Verlag Hamburg; Auflage: 3. Aufl. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3203760118
  • ISBN-13: 978-3203760117
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 509.167 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Dieses Buch ist eine scharfsichtige Analyse der dunklen Seite der herrschenden weltpolitischen und ganz besonders weltökonomischen Rationalität. Schien uns letztere unter dem Signet der Globalisierung in die Zielgerade ihres endgültigen Siegs über alle gegenwärtig denkbaren alternativen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle eingebogen zu sein, so argumentiert Chomsky, das herrschende Prinzip von Weltwirtschaft und -politik sei ruinös, weshalb sein Sieg nur vermeintlich und vorläufig sein könne.

Ruinös ist das herrschende Prinzip der Weltwirtschaft zuvörderst für die Menschen in den Ländern, die von ihren korrupten Regierungen in der Vergangenheit in die so genannte Schuldenfalle geführt wurden -- und dies nicht ohne tatkräftige und eigennützige Unterstützung derjenigen Staaten, die die Welt ökonomisch und deshalb politisch beherrschten sowie der diese Staaten selbst ökonomisch beherrschenden Konzerne. Als ebenso ruinös für die Weltgemeinschaft als ganzer diagnostiziert Chomsky die fortgesetzte Missachtung des (Völker-)Rechts insbesondere durch die von ihm deshalb als Schurkenstaat bezeichneten USA.

Die provokanten politischen Thesen des renommierten Sprachwissenschaftlers schließen unmittelbar an die Diagnosen seines letzten Buchs Profit Over People an. Schon dort hatte der Autor den Finger auf die Wunden unseres Weltwirtschaftssystems gelegt, das nach seiner Überzeugung einen Angriff auf die Demokratie sowie auf die zentralen Werte der Freiheit, der Souveränität und der Menschenrechte darstellt. Der Schlachtruf dieses Angriffs laute: "Es gibt keine Alternative."

Eine solche jedoch gibt es für Chomsky sehr wohl. Schließlich sei die sozioökonomische Ordnung "das Ergebnis von Entscheidungen von Menschen, die in von Menschen geschaffenen Institutionen wirken". Die Entscheidungen könnten deshalb widerrufen, die Institutionen verändert werden. Und wenn es sich als nötig erweise, so könnten sie auch zerschlagen und durch neue ersetzt werden. "Das haben aufrechte und mutige Menschen im Lauf der Geschichte immer wieder vollbracht." Eine Diagnose und Mahnung, die, so richtig sie ist, nach dem 11. September 2001, furchtbare Assoziationen erzeugt. Vielleicht gerade deshalb sollte man dieses Buch sehr aufmerksam studieren. --Andreas Vierecke

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Noam Chomsky hat seit den sechziger Jahren unsere Vorstellungen über Sprache und Denken revolutioniert. Zugleich ist er einer der schärfsten Kritiker der gegenwärtigen Weltordnung und des US-Imperialismus. Der heute 71-Jährige ist als "der einflussreichste westliche Intellektuelle" und als "der bekannteste Dissident der Welt" bezeichnet worden.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gerade in der gegenwärtigen Situation ist eine Stimme wie die von Chomsky notwendig. Wenn allenthalben Schurkenstaaten und Paten des internationalen Terrors gesichtet werden, wenn ein terroristischer Akt zum Angriff auf "alle Werte des Westens" wird, ist es wichtig, auch die andere Seite zu sehen, auch zu sehen, wie die USA Politik machen, die UNO konsequent umgehen und zur Durchsetzung eigener Interessen Methoden gebrauchen, die denen der "Schurkenstaaten" um nichts nachstehen. Angenehm mutet bei diesem Buch an, daß es plumpe antiamerikanische Klischees weitgehend vermeidet. Die nüchterne Aufzählung der Fakten - vom Einsatz auf den Philippinen im 19.Jahrhundert bis zum Balkankonflikt - ist erschreckend genug.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchleuchtung der bestehenden Weltordnung 7. November 2001
Von Ein Kunde
Auf retorisch brillante Weise, wenngleich manipulativ und äußerst subjektiv, belegt Noam Chomsky in seinem Buch gnadenlos und unmissverständlich, auf welchen Grundlagen die derzeitige wirtschaftliche und somit politische Weltordnung steht. Im Grunde ist das, was er zu sagen hat, nicht neu, jedoch ist es bislang selten so klar und unverblümt auf den Punkt gebracht worden, wie die Regierungen der Industrienationen - insbesondere die US-Regierungen - das Völkerrecht missachtend, die Interessen der Wirtschaftsunternehmen ihrer Länder mit Korruption und Waffengewalt in den Schwellenstaaten und den Ländern der Dritten Welt durchsetzen bzw. von eingesetzten Regierungen durchsetzen lassen. Der Gehorsam jener Regierungen wird (insbesondere) von den USA erkauft oder erzwungen. In diesen Ländern geht das zu Lasten der dort lebenden Menschen, während einzig die Oberschicht davon profitiert. Chomsky belegt an verschiedenen Beispielen diese Praxis und macht erklärbar, warum sich in den betroffenen Staaten im Laufe der Zeit ein Hass gegen die Industrienationen (und somit auch gegen uns!!) aufbauen konnte, der sich auf entsetzliche Weise in New York und Washington in einem vorläufigen Höhepunkt entladen hat. Er entlarvt die USA als ein Schurkenstaat, der sich, gestützt auf seine wirtschaftliche Macht und seine militärische Stärke, zum Weltpolizisten ernannt hat und diese Rolle nutzt, um weiterhin seine wirtschaftlichen Interessen zu verfolgen, ohne sich dabei um das Völkerrecht und die Nöte anderer Staaten (und deren BürgerInnen) zu kümmern.
Durch diese Anschläge vom 11.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Angefangen mit einer "Galerie der Schurkenstaaten" über die Einzelheiten zahlreicher Interventionen Amerikas bis hin zum "ideologischen Konstrukt" der Schuldenkrise zeigt Chomsky die Machenschaften der Außenpolitik Amerikas und ihrer Verbündeten und deren Hintergründe auf.
Warum es weder darum geht, mit Militärinterventionen die Menschenrechte zu schützen, noch wirklich demokratische Verhältnisse zu schaffen,(wie so oft behauptet wurde/wird) und wie sehr doch die Handlungen eines Staats mit wirtschaftlichen Interessen verstrickt sind, wird mittels zahlreicher Beweise und Angaben aus den verschiedensten Quellen unter Beweis gestellt.
Empfehlbar für jeden, der an einer Stellungnahme zu einer immer globalisierteren und einseitig beherrschten Welt Interesse hat.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knick im eingelernten Bild der USA 25. April 2002
Von Ein Kunde
Auf Empfehlung kaufte ich dieses Buch. Im Zusammenhang mit dem Erleben der Gegenwart (in der die USA bereit sind, alles und jeden für ihren Machterhalt und dem Griff nach Öl zu opfern) verdichten die Schilderungen der Zusammenhänge der jüngeren Vergangenheit durch den Autor dies zum Bild des Schurkenstaates par excellence. Mein eingelerntes Geschichtsbild von den rechtschaffenen und demokratischen USA, das durch die jüngsten Aktionen derselben allerdings schon angekratzt war, ging nach Lektüre dieses Buches endgültig in die Brüche.
Wohl ist der Aufbau etwas unstrukturiert, die Kapitel halten keine Abfolge ein und es gibt einzelne Wiederholungen. Das tut der Brillianz der Ausführungen keinen Abbruch. Anhand von Fällen aus der jüngeren Vergangenheit wird mit Quellenangabe und scharfzüngiger Abhandlung das Bild eines echten Schurkenstaates gezeichnet. Sollte Europa eines Tages in der Lage sein, eine Liste der Verbrecherstaaten zu veröffentlichen, wird dieses Buch das Zeugnis sein, um die USA in diese aufzunehmen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungslos und augenöffnend 17. Februar 2008
Von Amazon bestätigter Kauf
Klare Empfehlung.
Das Buch lässt sich angenehm lesen, wenn auch nicht alle Kapitel gleichermassen fesselnd sind.

Wie üblich glänzt Chomsky mit einer qualitativ hochwertigen und quantitativ zufriedenstellenden Fülle von Quellenangaben.
Militärpolitik und Wirtschaftspolitik speziell der USA werden im Hinblick auf die Be- oder eher Misshandlung der Menschenrechte, Freiheiten und demokratischer Prinzipien insbesondere der dritten Welt gegenüber kritisch analysiert und streng verurteilt.
Chomsky macht klar, dass die Realpolitik der USA stark von ihrer überheblichen, medial massiv orchestrierten Selbstdarstellung als freiheitsliebende Moralapostel abweicht.

Anhand vieler Beispiele, allen voran Kuba, Irak, Nicaragua, Vietnam oder Guatemala, veranschaulicht Chomsky extrem unmenschliche, gewalttätige und alles andere als freiheitlich-demokratisch gesonnene aussenpolitische Interventionen der USA.
So erfährt der Leser u.a. dass er Kennedy weniger als Dandy und möchtegern Berliner in Erinnerung behalten sollte denn als Schwerverbrecher, der den Südvietnam lange vor dem "eigentlichen" Krieg gegen den Nordvietnam schwer verwüstete und Zehntausende tötete.
Wer es nicht wusste, erfährt auch die Geschichte einer Reihe von Staaten, in welchen die USA entweder repressive Diktaturen samt ihrer Herrscher auf Lebenszeit bei teilweise genozidartigen Unterdrückungen ihrer eigenen Bevölkerungen wesentlich unterstützten oder gar selbst solche Regime an die Macht brachten.
Interessant sind auch Enthüllungen darüber wie sehr die USA die Autorität anerkannter Institutionen wie die UN oder den internationalen Gerichtshof untergruben bzw.
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