Wesley ist einer der ganz großen Versager: Sein vater verließ die Familie, als er erst einige Wochen alt war, seine Freundin betrügt ihn mit seinem besten Freund, seine Chefin in seinem langweiligen Job mobbt ihn, sogar die Straßengangs lachen sich tot über ihn.
Und dann erfärt er auf einmal, dass er der Sohn und Erbe des gefährlichsten Killers der Welt ist, seien Kräfte und sein vermögen geerbt hat und damit so ganz neben eine Position in der geheimen Bruderschaft der Superschurken, die die Welt regiert - nachdem sie alle Helden umbrachte.
Wesleys reaktion und Entwicklung amcht den Großteil der sechsteiligen Miniserie aus, die in diesem Band gesammelt ist.
Für ihn ist es der Beginn der fast klassischen Heldenreise - FAST.
Aber Vorsicht: Millars Story ist entwicklungsroman udn Superhelden(?)-Satire, aber gleichzeitig auch ein bitterböser Kommentar über unsere Gesellschaft.
Davon mal abgesehen werden sich gerade Superheldenfans über Millars Versionen ihrer archetypischen Lieblinge freuen.
Die Story ist intelligent und cool, manchmal fast zu cool. Man hat das Gefühl, Millar genießt es endlich eine geschichte zu schreiben, die nicht zensiert wird und benutzt deshalb so viele Kraftausdrücke wie nur möglich.
J.G. Jones gehört zu den Künstlern, die manchmal schon fast photorealistisch arbeiten, aber trotzdem wirken seine Zeichnungen nie statisch und sind der Story immer angemessen.
Empfehlenswert, aber mit Vorsicht zu genießen.