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Wankelmut in der Autoindustrie: Anfang und Ende einer Antriebsalternative [Taschenbuch]

Andreas Knie
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1994
Über welche innovativen Potentiale verfügt die Autoindustrie bei der Entwicklung ihrer Produkte? Welche Rolle spielt die staatliche Rahmenplanung bei dem Versuch der Durchsetzung alternativer Fahrzeug- und Antriebskonzepte? Bei der Suche nach Antworten auf diese Fragen verspricht das Schicksal der bislang prominentesten und erfolgreichsten, gleichwohl gescheiterten Alternative Aufschlüsse: des Wankelmotors. Der Aufstieg und Fall dieser Antriebsalternative zeigt Elemente eines Kriminalstücks. Es wird deutlich, daß die Entwicklung und Durchsetzung von Technik ein überaus soziales Projekt ist, daß der Erfolg der Lösungssuche von Koalitionsbildungen, von Netzwerken sowie von der Existenz von Referenz- und Sinngemeinschaften abhängt. Ebenso wird klar, daß die technische Lösungssuche von persönlichen Motiven bestimmt wird, von Vorlieben und Hoffnungen, von Glaube und Wünschen, aber eben auch von Ablehnung und Antipathien. Scheinbar unbestechliche ökonomische oder naturwissenschaftlich- technische Kriterien dienen oft nur noch der nachträglichen Rationalisierung und Legitimierung emotional getroffener Entscheidungen. Die Karriere des Wankelantriebs im Volkswagen- Konzern illustriert schließlich auch, wie sich ein Unternehmen selbst in Zeiten der Krise und der Massenentlassungen sündhaft teure Kapriolen leisten kann, die unter dem Deckmantel der Produktprofilierung doch nur Spielzeuge eitler und intriganter Ingenieure sind.

Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 290 Seiten
  • Verlag: edition sigma (1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894041455
  • ISBN-13: 978-3894041458
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.831.104 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Verifizierter Kauf
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Der Beginn verrät fast alles: Hubkolbenmotoren seien uralte, längst überholte Antriebe, die nur mittels regelmäßig dazugestrickter, technischer Krücken überlebensfähig sind. Der Wankel, als Neuheit ja eine Bedrohung für Traditionelles, wäre durch unflexibles Beharrungsvermögen, persönliche Befindlichkeiten und unfaire Machenschaften verhindert worden. Mythen (Wankelmotoren sehen viele in dieser Schublade) besitzen für Menschen höchste Anziehungskraft, insofern verständlich, daß munter daran gestrickt wird, um dieses Prädikat beizubehalten. Und dann noch die Person Felix Wankel: Ein Mann ohne Diplom und Führerschein, der es allen zeigt - die perfekte Rolle in jedem Drehbuch. Wankel-Mut in der Autoindustrie unterstützt leider diese Legendenbildung und ist außerdem ein gutes Beispiel dafür, wie man viel Text erzeugen kann, ohne zum Punkt zu kommen.

Felix Wankel kümmerte sich darum, daß sich einzelne Maschinenelemente vorteilhafter bewegen, ließ aber das Wesentliche, die Thermodynamik, außer acht. Er schuf damit für Verbrennungsablauf und Abdichtung ungünstige Brennraumformen; der Wankelmotor ist deshalb gegenüber dem Hubkolbenmotor die schlechtere Wärmekraftmaschine. Kriterien zur Beurteilung sind bspw. Leckgasmenge, Wärmeverluste, Wirkungsgrade und innere Reibung. Vorteile gibt es in den weniger wichtigen Aspekten Massenausgleich, Gewicht und Bauvolumen. Die Zurückhaltung gegenüber dem Wankel ergab sich aus diesen Gründen, die man nicht durch Maßnahmen anderswo kompensieren kann.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D. Meier
Verifizierter Kauf
Der Autor hat unglaublich viele Interviews mit Zeitzeugen geführt und zeigt ein fast erschreckendes Bild von der Autoindustrie, wo Machtgefüge mehr Gewicht haben, als technische Innovationen.

Ich habe das Buch schon mehr als fünf-mal gelesen. Spannender als so mancher Roman. Wer selbst in der Industrie arbeitet, mag so manche Parallelwelt entdecken...
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1 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenbuch für Leute, die tiefer gehen wollen! 8. Juni 2000
Von Ein Kunde
Jeder Mensch, der mit einem Kfz zu tun hat, sollte mindestens einen genauen Blick auf die Hintergrundinfos geworfen und sich anschließend Gedanken dazu gemacht haben, um sich später mit einer anderen Sicht (über die Automobilindustrie) ans Steuer zu setzen. Mein Tip: Wer mangelhafte Technik baut, soll Verantwortung dafür übernehmen, nicht nur der, der sie nutzt.
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