er ist ebenso sympathisch wie früher, die stimme ist noch die selbe (großartige), die sich windenden großen melodien sind auch noch da, aber dennoch wirkt er seit dem ende von bush ... irgendwie ... verloren.
während die frau gemahlin die neue platzhirschin im pompösen mädchenpop ist (und madonna genauso alt aussehen lässt, wie sie ist), gelingt ihm nichts rechtes mehr.
das erste richtige soloalbum ist eine deprimierend amerikanische mainstream-geschichte geworden. bob rock hat glattest (über)produziert, die vielbeschäftigten songdoktoren linda perry, marti fredriksen und dave stewart steuerten ihre bewährt vorhersehbaren akkordwechsel bei, das ganze hat kein bisschen schmäh, keine schlaglöcher, keine fallen, keine überraschungen und nur wenig charme. pars pro toto: die single "love remains the same", geradezu prototypisch in ihrer deprimierend vorhersehbaren mutlosigkeit, bravheit und angepasstheit.
dabei: bei den songs wär was gegangen! immer, wenn man glaubt, sie heben ab, trauen sie sich dann doch nicht, die schwingen zu spannen.
vielleicht beim nächsten mal. 3 sterne in alter verbundenheit.