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Wanderer, kommst du nach Spa ...: Erzählungen [Taschenbuch]

Heinrich Böll
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. September 1967
25 Erzählungen, die zum Besten der deutschen Nachkriegsliteratur gehören.»Da stand er noch, der Spruch, den wir damals hatten schreiben müssen, in diesem verzweifelten Leben, das erst drei Monate zurücklag...«Für Heinrich Böll war es eine Frage der Moral, Krieg und Nachkriegszeit so zu beschreiben, wie sie wirklich waren. Doch er verliert sich nicht in vordergründigem Realismus. Sein Blick dringt in die Tiefe und erfaßt in wenigen, scheinbar nebensächlichen Details den Hintergrund jener Jahre, die auch heute noch mehr verdrängt als bewältigt sind. Er schrieb im Namen einer verführten und geschundenen Generation, im Namen der Humanität. So fand das Schicksal jener Jugend, die von der Schulbank in das Grauen des Krieges gestoßen wurde, in der unbestechlichen, prägnanten Darstellung der Titelgeschichte seinen gültigen Ausdruck.Mit diesen 25 Erzählungen ist Heinrich Böll zum Sprecher all derer geworden, die den Stumpfsinn der Uniform und das Elend und die Folgen des Krieges am eigenen Leib gespürt haben.Inhalt:- Über die Brücke (1950)- Kumpel mit dem langen Haar (1947)- Der Mann mit den Messern (1948)- Steh auf, steh doch auf... (1950)- Damals in Odessa (1950)- Wanderer, kommst du nach Spa... (1950)- Trunk in Petöcki (1949).- Unsere gute, alte Renee (1950)- Auch Kinder sind Zivilisten (1948)- So ein Rummel! (1948)- An der Brücke (1949)- Abschied (1948)- Die Botschaft (1947)- Aufenthalt in X (1950)- Wiedersehen mit Drüng (1950)- Die Essenholer (1950)- Wiederseheninder Allee (1948) - In der Finsternis (1949)- Wir Besenbinder (1948)- Mein teures Bein (1948)- Lohengrins Tod (1950)- Geschäft ist Geschäft (1950)- Ander Angel (1950)- Mein trauriges Gesicht (1950)- Kerzen für Maria (1950)

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Wanderer, kommst du nach Spa ...: Erzählungen + Wo warst du, Adam?: Roman + Der Zug war pünktlich: Erzählung
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 164 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: 1st Edition (1. September 1967)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423004371
  • ISBN-13: 978-3423004374
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 48.033 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Als "permanente Fortschreibung" bezeichnete Heinrich Böll einmal die chronologische Reihenfolge seiner zahlreichen Romane, Erzählungen, Artikel, Essays und Buchbesprechungen. Der Nobelpreisträger für Literatur und Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Köln kam 1917 zur Welt und erlebte den Zweiten Weltkrieg als Soldat. Schrieb Böll erst über den Krieg und dessen Folgen, wie im Antikriegsroman "Wo warst du, Adam?" (1951), so behandelte er später aktuelle politische und gesellschaftliche Themen. Böll unterstützte den russischen Schriftsteller Solschenizyn sowie den deutschen Liedermacher Wolf Biermann; er engagierte sich in der Friedens- und Anti-Atombewegung. Für "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" (1974) wurde er von der Liga für Menschenrechte ausgezeichnet. Er starb 1985.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heinrich Böll, geboren am 21. Dezember 1917 in Köln, nahm nach dem Abitur eine Lehre im Buchhandel auf, die er bald abbrach. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen.1945 kehrte er aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire ›Die schwarzen Schafe‹ mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig und veröffentlichte Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele sowie Theaterstücke. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u. a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger).

Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen die Grauen des Krieges und seine Folgen, polemisierte gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den sechziger und siebziger Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare Nachrüstung. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock. Der 1974 aus der UdSSR ausgewiesene Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift ›L’76. Demokratie und Sozialismus‹ heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971 bis 1974).

Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Georg-Büchner-Preis (1967), den Nobelpreis für Literatur (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).

Heinrich Böll starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich/Eifel. Sein gesamtes Werk liegt im Taschenbuch bei dtv vor.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kommst du nach Spa... 1. November 2003
Format:Taschenbuch
"Wanderer kommst du nach Spa..." ist eine 1950 erschienene Sammlung von 25 Kurzgeschichten und somit eines der frühen Werke Bölls. Noch unter dem erschütternden Eindruck des zweiten Weltkriegs schildert Böll in den Erzählungen das ganze schreckliche Ausmaß des Krieges. Böll schrieb für eine Generation, die durch den Krieg um ihre Jugend betrogen worden war, sehr deutlich kommt dies in der Geschichte zum Ausdruck, die dem Band seinen Titel gab und die wohl zu Bölls bekanntesten Kurzgeschichten zählt: "Wanderer kommst du nach Spa..."
Es wird darin die Geschichte eines jungen, verwundeten Soldaten erzählt, der in eine als Lazarett umfunktionierte Schule getragen wird, an ihm gleiten griechische Heldenbüsten und Köpfe antiker Philosphen vorbei und allmählich bemerkt er, dass es sich bei der Schule um seine eigene handelt, die er noch vor kurzem besucht hat, bevor der Krieg ihn mit sich zog. Dass er keine Arme und nur noch ein Bein hat, fällt ihm erst später auf. Er wird in ein Klassenzimmer gelegt und erkennt an der Tafel seine eigene Handschrift, "Wanderer, kommst du nach Sparta, so sage, du habest uns liegen gesehen, wie das Gesetz es befahl." sollte er damals in verschiedenen Schriftarten an die Tafel schreiben, doch die Tafel war zu kurz und es reichte nur zu "Wanderer kommst du nach Spa...". Dieser Satz ist das Zitat des Leonidas, der damals mit 300 Spartanern gegen eine persische Übermacht bis zum Tod kämpfte.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie war Böll besser 20. April 2005
Von Udo Kaube
Format:Taschenbuch
Selbst wenn man mit den Erzählungen und Romanen von Böll nicht allzuviel anfangen kann, muss man seinen Kurzgeschichten zugestehen, dass sie eine meisterhafte Verdichtung menschlicher Gefühle und Ängste darstellen.
Wohl kaum ein deutscher Schriftsteller hat die seelische Befindlichkeit der Kriegsgeneration derartig erschütternd und nachfühlbar festgehalten wie Heinrich Böll.
Ohne jede Sentimentalität und Pathos wird mit schnörkelloser Sprache eine aus den Fugen geratene und aller moralischen Normen beraubte Welt dargestellt.
Ein absolut lesenswertes Meisterwerk der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradebeispiele der Trümmerliteratur 1. November 2013
Von Josephine Sterner TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Mit seinen 25 Erzählungen berichtet Heinrich Böll auf literarische Art und Weise über die "Stunde Null". Weniger wird über Trümmerfrauen oder die Alliierten geschrieben, sondern eher auf die Kriegsbeschädigten, die Verwundeten, die Heimkehrer und die noch stolzen Patrioten eingegangen. Szenen, die auf Minenfeldern, in Lazaretten oder Kneipen spielen sind hier sehr oft vorhanden und beschreiben eher die Nebensächlichkeiten des Krieges im ganz privaten Empfinden und den nicht weltbekannten Gedanken eines Menschen, der den Krieg miterlebt hat. Es wird nicht groß über den "Führer" oder die nationalsozialistische Ideologie berichtet, nicht angeklagt in direkter Weise: Der Krieg hat dies und das angestellt, zertrümmert, getötet; es wird ganz nebenbei erwähnt, so als ob man es eben hinnehmen muss, da der Tod und das Graue zu Selbstverständlichkeiten des Krieges zählt, die nicht pompös an die große Glocke gehängt werden müssen.

Bölls Erzählungen sind still, nur scheinbar ironisch, in Wirklichkeit aber erschütternd, den Staub, die Trümmer und die Hoffnungslosigkeit und den Verlust beschreibend nach den so großen Erwartungen seit 1933.

~Bücher-Liebhaberin~
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradebeispiele der Trümmerliteratur 28. Oktober 2013
Von Josephine Sterner TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Mit seinen 25 Erzählungen berichtet Heinrich Böll auf literarische Art und Weise über die "Stunde Null". Weniger wird über Trümmerfrauen oder die Alliierten geschrieben, sondern eher auf die Kriegsbeschädigten, die Verwundeten, die Heimkehrer und die noch stolzen Patrioten eingegangen. Szenen, die auf Minenfeldern, in Lazaretten oder Kneipen spielen sind hier sehr oft vorhanden und beschreiben eher die Nebensächlichkeiten des Krieges im ganz privaten Empfinden und den nicht weltbekannten Gedanken eines Menschen, der den Krieg miterlebt hat. Es wird nicht groß über den "Führer" oder die nationalsozialistische Ideologie berichtet, nicht angeklagt in direkter Weise: Der Krieg hat dies und das angestellt, zertrümmert, getötet; es wird ganz nebenbei erwähnt, so als ob man es eben hinnehmen muss, da der Tod und das Graue zu Selbstverständlichkeiten des Krieges zählt, die nicht pompös an die große Glocke gehängt werden müssen.

Bölls Erzählungen sind still, nur scheinbar ironisch, in Wirklichkeit aber erschütternd, den Staub, die Trümmer und die Hoffnungslosigkeit und den Verlust beschreibend nach den so großen Erwartungen seit 1933.

~Bücher-Liebhaberin~
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradebeispiele der Trümmerliteratur 28. Oktober 2013
Von Josephine Sterner TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Mit seinen 25 Erzählungen berichtet Heinrich Böll auf literarische Art und Weise über die "Stunde Null". Weniger wird über Trümmerfrauen oder die Alliierten geschrieben, sondern eher auf die Kriegsbeschädigten, die Verwundeten, die Heimkehrer und die noch stolzen Patrioten eingegangen. Szenen, die auf Minenfeldern, in Lazaretten oder Kneipen spielen sind hier sehr oft vorhanden und beschreiben eher die Nebensächlichkeiten des Krieges im ganz privaten Empfinden und den nicht weltbekannten Gedanken eines Menschen, der den Krieg miterlebt hat. Es wird nicht groß über den "Führer" oder die nationalsozialistische Ideologie berichtet, nicht angeklagt in direkter Weise: Der Krieg hat dies und das angestellt, zertrümmert, getötet; es wird ganz nebenbei erwähnt, so als ob man es eben hinnehmen muss, da der Tod und das Graue zu Selbstverständlichkeiten des Krieges zählt, die nicht pompös an die große Glocke gehängt werden müssen.

Bölls Erzählungen sind still, nur scheinbar ironisch, in Wirklichkeit aber erschütternd, den Staub, die Trümmer und die Hoffnungslosigkeit und den Verlust beschreibend nach den so großen Erwartungen seit 1933.

~Bücher-Liebhaberin~
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