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RPM Tuning

von ak tronic
 USK ab 12 freigegeben
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Hinweise und Aktionen

Plattform: PlayStation2 | Version: Software Pyramide
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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   PlayStation2
  • USK-Einstufung: USK ab 12 freigegeben
  • Medium: Videospiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch
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Produktmerkmale

Plattform: PlayStation2 | Version: Software Pyramide
  • 1 - 2 Spieler

Produktinformation

Plattform: PlayStation2 | Version: Software Pyramide
  • ASIN: B000EHS2X6
  • Erscheinungsdatum: 17. Mai 2004
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.041 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Plattform: PlayStation2 | Version: Software Pyramide

Voraussetzungen

Minimum:

  • Speicherbedarf: mindestens 273KB

Produktbeschreibungen

Vor allem leidenschaftliche Hobbymechaniker werden einen Narren an dieser arcadelastigen Autosimulation für bis zu zwei Spieler fressen. Jeder einzelne Wagen kann mit tausenden mechanischen und optischen Tuningelementen aufgerüstet und modifiziert werden, was das Fahrverhalten auf den Straßen von L.A. maßgeblich beeinflusst.

Features:

  • Beeindruckende Vielfalt an Tuningmöglichkeiten: Über eine Millionen
  • Außen- und mehr als 200.00 mechanische Teile
  • 50 Meilen an detailreich gestalteten Straßen sind frei befahrbar
  • Fünf Spielmodi
  • 1 bis 2 Spieler

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    0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    Vollgas in L.A. 29. Juli 2007
    Platform for Display:PlayStation2|Edition:Software Pyramide
    Spaß:   
    Eigentlich ist es doch sehr erstaunlich, dass immer wieder aufs Neue versucht wird, mit der Veröffentlichung eines Rennspiels (mehr als) ordentlich Kasse zu machen. Natürlich ist die Zielgruppe riesengroß, doch auch deren Geldbeutel ist angesichts der Massen an verfügbaren Genre-Titeln begrenzt. Kurzum: möchte man einen Kassenschlager, muss schon etwas ganz Besonders aufs Parkett gezaubert werden, ansonsten droht nicht nur das Versinken im Mittelmaß, sondern damit einhergehend auch das finanzielle Fiasko für die Entwickler. Abseits der ganz großen Namen im Rennspielgeschäft wagte sich mutig RPM Tuning an die Oberfläche, es erschien im Jahr 2004 für die Sony Playstation 2 und wurde von Wanadoo auf den Markt geschmissen. Zur Basisausführung gehört mittlerweile selbstverständlich auch, dass an einen Multiplayermodus gedacht wird, andererseits wäre eine Konkurrenzfähigkeit nur in ganz seltenen Fällen gewährleistet. Zwar ist im vorliegenden Fall tatsächlich ein solcher Splitscreenmodus vorhanden, doch oh Schreck: lediglich die Egoansicht ist auf einmal verfügbar und kein CPU-Fahrer weit und breit in Sicht. Sehr billig wurde sich damit erkauft, dass es nicht ruckelt, was definitiv nicht mehr den Ansprüchen genügt, die man an einen PS2-Racer stellen darf. Im Hinblick auf den Solopart  natürlich der Schwerpunkt dieses Games  gibt es hingegen wenig Unerfreuliches zu berichten, wenn auch arg vieles von großes Hits abgekupfert zu sein scheint. Doch besser gut geklaut als schlecht selber gemacht, schätze ich, von daher gesehen will ich mit RPM Tuning nicht allzu hart ins Gericht gehen. Eines an dieser Stelle gleich vorweg: dieser Racer ist nur etwas für eingefleischte Rennspielfans, da die Highlights zu rar gesät sind, als dass sich Genre-Fremde bzw. diesbezügliche Gelegenheitszocker dafür interessieren würden. Grundsolide kommt dieses Rennspiel nichtsdestotrotz daher, keine Frage, doch zu mehr als einem ordentlichen Mittelfeldplatz reicht es letztlich nicht.

    Schauplatz des Geschehens ist jedenfalls die kalifornische Metropole Los Angeles, durch die wir ausschließlich düsen. Ein riesiges Straßennetz erwartet uns hier, so dass uns nicht langweilig wird bzw. weitere Orte nicht unbedingt vermissen. Unterschiedliche Spielmodi sollen speziell den Solisten vor die Konsole locken, so unter anderem das altbewährte (oder doch langweilige?) Einzelrennen zum Eingewöhnen, Herausforderungen unter Zeitdruck und ein ausgewachsener Karrieremodus, der tatsächlich motivieren kann. Je öfter wir Rennen bestreiten und je öfter wir entsprechend gute Platzierungen erzielen, umso mehr sorgen wir für Aufsehen und gelangen im Optimalfall früher oder später in der Tat zu Ruhm und Ehre. So ganz nebenbei füllt sich dabei auch unser Geldbeutel, den wir als ambitionierter Raserfreak naturgemäß nicht lange prall gefüllt lassen, sondern möglichst schnell den sauer verdienten Zaster in protzigeres Design und nette Ersatzteile zwecks Tunings investieren. Letzteres lässt im Übrigen die Namensgebung dieses PS2-Titels irgendwie vermuten, schätze ich. Dabei gleichen sich die Rennen angenehmerweise so gut wie nie, spielerische Längen sind eher ein Fremdwort, was vornehmlich an der divergierenden Gestaltung bzw. den unterschiedlichen Siegesbedingungen liegen dürfte. Oft geht es traditionsgemäß darum, möglichst als Erster in einem 4er-Starterfeld die Ziellinie zu überqueren, mitunter sind aber auch das Unterbieten  eines nicht selten knackigen  Zeitlimits Voraussetzung, um weiter zu kommen. Der ständige Gegenverkehrt erinnert dabei stark an die Need-for-Speed-Reihe, schätze ich, ist für den einen ein sehr belebendes Spielelement, für den anderen hingegen auf Dauer einfach nur nervig. Allgemein ist der Schwierigkeitsgrad wahrlich nicht ohne, Anfänger haben nicht den Hauch einer Chance oder müssen zumindest über eine Engelsgeduld verfügen. Dabei ist der eben erwähnte (in meinen Augen übertriebene und somit auch lästige) Gegenverkehrt ein Ärgernis bzw. die schwierigste zu meisternde Hürde. Nicht zuletzt die brachiale Vorgehensweise der CPU-Konkurrenz in Verbindung mit der Tatsache, dass wir hingegen kaum etwas zu melden haben und chronisch benachteiligt sind, dämpft die Spielfreude. Ein auf diese Weise künstlich doch arg nach oben getriebener Schwierigkeitsgrad kann nicht dem Wunsch der Rennspiel-Fangemeinde entsprechen, schätze ich. Dass die uns verfolgende Polizei mitunter auch deutlich hartnäckiger ist, als es uns lieb ist, trägt auch nicht zu einer Festtagsstimmung bei, versteht sich. Auch in dieser Hinsicht sind  traurigerweise  Ähnlichkeiten zu alten Need-for-Speed-Teilen ersichtlich. Wenn schon Benachteiligungen, dann auch bitte in verhältnismäßiger Weise für alle Wagen des Fahrerfeldes. So aber müssen wir regelmäßig über uns hinauswachsen, um dauerhaft Top-Platzierungen zu erzielen, was grundsätzlich ja noch okay ist, doch die Glück- und Zufallskomponente wiegt des Weiteren zu stark, als dass uns Frustmomente erspart bleiben bzw. eine Ausnahme bleiben würden.

    Steuerung und Kameraführung gehen zum Glück völlig in Ordnung, wobei im Solomodus die Heckansicht zwecks Übersichtlichkeit zu empfehlen ist, schließlich wollen wir die Anforderungen nicht auch noch zusätzlich erschweren. Die ausgiebigen Suchereien nach effektiven Ersatzteilen ist deutlich zu lang geraten, in dieser Hinsicht gibt es definitiv spielerische Längen und nicht zu vergessen die teils unerklärliche und zugleich nervigen langen Ladepausen, die im PS2-Zeitalter eigentlich nichts mehr zu suchen haben sollten. Immerhin freuen wir uns über eine geringe Eingewöhnungsphase durch das unkomplizierte Handling, ein angenehm hohes Tempo und flüssige Rennverläufe, die atmosphärische Dichte während der Rennen ist angenehm hoch, zumal wir uns darüber freuen, die in oder andere getätigte äußerliche Veränderung an unserem Wagen auch prompt auf dem Bildschirm erblicken zu können. Ganz kalt lässt uns das Ambiente in RPM Tuning somit nicht.

    Die Präsentation dieses Racers ist zweifellos okay, allerdings auch nicht überragend. Die Autos sind gut modelliert, sie sehen groß und definitiv nicht kantig aus, es gefällt der überwiegend weite Horizont, die zumeist breite Straßenführung und  wie erwähnt  die schnelle und flüssige Grafik. Bezüglich der Texturierung der Hintergründe fehlt es allerdings deutlich an Highlights, wenn detailreich fallen diese aus, so dass die Szenerie über weite Strecken unspektakulär aussieht, was für einen PS2-Racer eigentlich zu wenig ist, um in den oberen Bereich, sprich die Upper Class vorstoßen zu können. Weder 60-Hz-Modus noch 16:9-Breitbildformat finden wir hier vor, was sicherlich schon ein bisschen mager ist, schätze ich. Dass wir deutsche Bildschirmtexte vorfinden, ist da schon das Mindeste und somit kaum eine Erwähnung bzw. ein Sonderlob wert. Aber immerhin, derbe Mängel sind ebenso wenig ersichtlich, was im Klartext bedeutet: keine Clipping-Fehler, keine Pop-Ups, keine matschigen Texturen und kein Ruckeln. Der ein oder andere schicke Lichteffekt  so beim Auslösen des Turbos  versöhnt zumindest ein wenig. Aber wirklich nur ein wenig. Es ist okay, was sich uns in grafischer Hinsicht bietet, nicht mehr und nicht weniger. Die Soundkulisse ist mir definitiv zu zurückhaltend, hier erwarte ich von einem Actionracer wie diesem hier abwechslungsreiche, krachende und möglichst authentisch klingende Außengeräusche: röhrende Motoren-, quietschende Bremsgeräusche, wildes Gehupe, Sirenenlärm und weitere Soundeffekte müssen her, um eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Dies gelingt hier nur ansatzweise, zu abwechslungsarm ist die Geräuschkulisse, zu hoch der Abnutzungseffekt der Melodien im Hintergrund. Die englische Sprachausgabe geht hier in Ordnung, ist aber nur nettes kosmetisches Beiwerk, hat im vorliegenden Fall keine übergeordnete Bedeutung.

    So kommt es schließlich, dass die positiven Gesichtspunkte in der Summe mehr Gewicht haben als di negativen Aspekte. Doch von einem Hit ist RPM Tuning genauso weit entfernt wie von der Bezeichnung als Flop, so dass wir uns ziemlich genau im Mittelfeld wiederfinden. Große Patzer gibt es ebenso wenig wie beeindruckende Highlights. Die Spielatmosphäre ist weder überaus dicht noch lässt sie uns völlig kalt. Der (hoffentlich) Hinzugewinn an Ruhm, Ehre und Geld ist zwar motivierend, doch ein Suchtfaktor auf lange Sicht hin wird nicht ausgelöst. Es ist unterhaltsam, unkompliziert und phasenweise auch spaßig, was wir erleben, aber eine hohe Langzeitmotivation darf ebenso bezweifelt werden wie die hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir dieses Game nach Monaten noch einmal hervorkramen werden. Trotz des (damals schon) sehr günstigen Startpreises von 29,99¤ punktet RPM Tuning insgesamt zu wenig, um dauerhaft in Erinnerung bleiben zu können, dafür sind die Optik zu brav, die Szenerie zu unspektakulär und die Modi zu wenig auf Langlebigkeit ausgelegt. Spielspaßwertung: 70%. Lesen Sie weiter... ›
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