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Koop haben sich mit ihrem aktuellen Album auf eine einsame Zeitinsel des Jazz zurückgezogen, auf der die Welt noch völlig in Ordnung ist. Gemeine Strömungen wie elektrischer Siebzigerjahre- oder gar Freejazz sind dort einfach nicht passiert. Wohlklang ist das Anliegen des schwedischen Duos. Die Grenzen zwischen gesampelten und live gespielten Instrumenten verschwimmen zu relaxten Klängen zwischen Sixties-Bigband, Hardbop und Bossa. Angereichert wird das Ganze mit den ansprechenden Stimmen von Terry Callier, Earl Zinger, Yukimi Nagano und anderen. Böse Menschen könnten empört "retro" rufen, aber ich nenn das zeitlos gut gemachte, kommerzielle, aber dennoch geschmackvolle Jazzmusik.
Andreas Brünig / Intro - Musik & so mehr unter www.intro.de -- INTRO
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als ich diese cd zum erstenmal hörte, traute ich meinen ohren nicht! wie aus dem nichts zaubern zwei schwedische musiker neun jazz-perlen aus dem ärmel. die spieldauer von 35:00 minuten mag zwar auf den ersten blick stutzig stimmen, aber diese werke sind so dicht in ihren arragements, dass jede sekunde ein erlebnis ist! waltz for koop ist ein grandioses stück musikgeschichte! ich bin fasziniert und empfehle nur eins: kaufen und hören, hören, hören!
Hi, nachdem die Scheibe nun seit ca. 2 Woche nonstop bei mir hoch und runter läuft, muss ich mich dochmal daüber auslassen.
Für mich ein echter Dauerbrenner und schon absoluter Klassiker. Ich mag zwar auch die ein oder andere moderne Lounge Scheibe, bin aber eher den Godfathers des Easy Listening zugetan (empfohlen seien hier solche Helden wie Horst Jankowski, Martin Boettcher oder auch natürlich Walter Wanderley König der brasialianischen Käseorgel und den Grandfather of Bossa Nova Antonio Carlos Jobim)...lange Rede, aber das ist ZEITLOS und HOCHWERTIG und hört sich sehr "handgemacht" an.. nicht nur die Samples aus der "Lounge & Nu Jazz"-Kiste gezogen Diese Platte ist so gut, sie könnte sich nahtlos in die Reihe der o.g. Klassiker einreihen, was heisst könnte, kann.
Also vergesst Morcheeba, Thievery und all die Nu Jazzer.. this is old skool at it's best
Mit Spannung habe ich das zweite Release von Koop erwartet, nachdem ich bei Gilles Peterson schon einen kleinen Vorgeschmack bekommen hatte. Und das Warten hat sich echt gelohnt! Ich bin absolut positiv überrascht, die Platte ist zwar durchaus sehr jazzy, allerdings ohne dabei in Klischees oder in Nerdiness abzudriften. Die Liste der Gast-Artisten kann sich durchaus sehen lassen: Neben Earl Zinger und Terry Callier die hierzulande eher weniger bekannten Mikael Sundin und Yukimi Nagano die mit ihren deepen Vocals die Stücke angenehm bereichern. Bestimmt kann man jetzt schon sagen, daß das eine der Platten des Jahres ist.
Auch wenn man mit Jazz nich so viel am Hut hat, nach dieser CD ist man auf alle Fälle begeistert. Auch wenn man Koop nicht dem klassischen Jazz oder Lounge Musik zuordnen kann, eher NUJazz , Electro Jazz...,es ist für alle etwas dabei. Zwischen entspannten Tracks (Waltz for Koop) und etwas schnelleren Stücken (Summer Sun)finden sich 9 ausnahmslos fantastische Lieder auf dem Album die nie langweilig oder zu stressig werden.
eigentlich bin ich bei nujazz, downbeat, oder wie auch immer man diese art musik nennen mag, eher skeptisch. meine musik ist doch das was man "handgemacht" nennt (jazz & brazil). der erste der mich eines besseren belehrte war SUBA. nun gefiel mir auch das JAZZANOVA album, aber KOOP ist das wahrscheinlich beste beispiel, daß auch moderne musik, ein wunderbares "retro"flair haben kann, ohne kitschig oder billig zu wirken. eine ähnlich geniale fusion konnte ich sonst nur beim MPS REMIX sampler und bei BOBBY BRAZIL entdecken. ich bleibe weiter skeptisch, aber es geht doch!
Diese CD ist für mich im Bereich Lounge-Jazz "DAS ALBUM DES JAHRES". Die Musikstücke sind elegant, magisch, bezaubernd, cool und zugleich absolut groovy. Ein hervoragendes Album, unbedingt zum weiterempfehlen!
...so umschmeicheln Groschenblaetter den potentiellen Leser, damit er das Magazin nur ja kaufe und die zusammengebrockten Erfindungen irgendeines Redakteurs fuer bare Muenze nehme... heh, glaubt mir, bei mir ist das anders... das folgende trug sich wirklich so zu... ich im CD-laden meines Vertrauens, stoebernd in der Kiste mit den Sonderangeboten... da...was ist das? Aus den Boxen... Eine Stimme wie die von Chet Baker...seltsam schwebend im Raum... aber.. die Musik..? so anders... modern... NU-Jazz... Club...Tri-Hop...wer kennt den Namen...? ich erstarre, dann ab zum Tresen...KOOP? Nie gehoert... Aber, seit diesem magischen Augenblick.. viele viele Male...
Einfach eine wunderschöne CD! Koop's Werk ist einfach fanstastisch. Und die CD muss dem Life-Auftritt nicht nachstehen, auch wenn ich auf der CD in manchen Liedern die Stimme von Yukimi Nagano vermisse.
Die Musik ist leicht, spielerisch und sehr "bewegend" - zumindest ich kann bei der CD nicht lange stillsitzen. Mitjazzen ^-^''. Koop ist für mich nicht so aufdringlich wie andere Gruppen aber auch nicht zu "hintergründig" - auch wenn die Musik gerne für Fernsehreportagen verwendet wird.
Und wer die Gelegenheit hat, Koop life zu sehen, sollte diese unbedingt wahrnehmen! Einzigartige Stimmung. Eine tolle Sängerin und perfekte Instrument Mischung (damals mit Kontrabaß, Xylophon, Keyboard und Drum-Computer).