Döbler bezieht sich in seinen Ausarbeitungen zum Thema des Teufelsglaubens und der Geschichte der Hexenprozesse auf ein reichhaltiges Quellenmaterial, das bis zum Beginn der Christenzeit zurückdatiert. Der Leser erfährt durch diese Lektüre die vielseitigen Komponenten die zur Entstehung und zur Aufrechterhaltung eines kollektiven Massenwahns beigetragen haben. Jedoch besitzten die Ausführungen einige Mängel. Zum Einen sind Döblers Ausarbeitungen leider nicht systematisch strukturiert und ausgearbeitet worden, zum Anderen sind die zahlreichen Quellentexte, auf die sich der Autor bezieht zum Teil im Literaturverzeichnis nicht angegeben oder auch nur mangelhaft ausgeführt. Insgesamt ein lesenswertes Buch, jedoch für die Kriterien einer wissenschaftlichen Analyse nicht ausreichend.