Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
HELLmuths neues Masterpiece, 11. April 2008
Was hab ich mir für Fragen im Vorfeld dieser Platte gestellt?
Schaffen es Belphegor den genialen Vorgänger "Pestapokalypse VI" zu übertreffen oder wenigstens ein gleichwertiges Album fertigzustellen?
Beide Fragen sind hier mit einem eindeutigen JA zu beantworten.
Was Belphegor hier abliefern ist "Supreme Death/Black Metal Art" aller erster Sahne! Nach kurzem Kirchenglockengeläut knüppelt der erste Song "Bondage Goat Zombie" erstmal alles in Grund und Boden. Mit "Sexdicator Lucifer" befindet sich ein Midtempo-Track auf dem Album (wie bei Pestapokalypse mit "Bluhsturm erotika"). Insgesamt kommt das Album etwas thrasiger und auch vielseitiger als der Vorgänger. Nichtsdestotrotz knüppelt die Scheibe von A-Z durch (so wie es sein muss). Die Lyrics dieses Album drehen sich um BDSM & Sathan^^!!!!
Anspieltip: ALLES!!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beim Gehörnten..., 13. Oktober 2009
Grundgütiger und beim Gehörnten, ist es gerade erst ein Jahr her, dass die Belzebu-ben aus Österreich mit Bondage goat zombie" meinen absoluten Fave in Belphe-gors Diskographie veröffentlichten? Zum Teufel ja und daher ist es mir unbegreiflich, wie es Helmuth und seine Horde schafft, dieses derbe Meisterwerk erneut mit dem achten Album Walpurgis rites: Hexenwahn" zu toppen...mehr noch, dieses Scheib-chen ist das ultimative Meisterwerk der Jungs aus der Alpenrepublik...und da lasse ich nicht mit mir diskutieren.
Erneut kredenzen uns Belphegor ein Kunstwerk in Sachen Brutalität, dunklen Ab-gründen und unfassbarer Heaviness, das einem beim Durchhören der neun auf dem Album befindlichen Songs Hörner wachsen und zwar deren zwei. Fett, brachial, mal rasend schnell, mal doomig ballern die Jungs einen Klassiker nach dem anderen in die leidgeprüften Gehörgänge der geneigten Anhängerschaft und schaffen es erneut, in den Köpfen ein beklemmendes und düsteres Bild der heutigen Zivilisation zu zeichnen. Dies beginnt bereits beim hyperschnellen Opener und namensgebenden Song, der zeigt, das Belphegor dem Black Metal immer noch mehr als zugetan sind. Bezeichnend bei diesem Song sind die hypergeilen Doublebass-Attacken von Studi-odrummer Nefastus, der scheinbar nur noch bei Aufnahmen seinem alten Kumpel Helmuth unter die Arme greift. Darauf folgt das große Highlight des Albums namens Veneratio diaboli - I am sin", ein tiefschwarzer Speeder / Thrasher, der die Österrei-cher von ihrer besten Seite zeigt. Ein Headbanger der erste Kategorie, da zappelt alles mit. Kohlrabenschwarz und gerade die lateinischen Passagen kommen richtig fies und böse rüber. Zum Ende hin drosseln die Jungs etwas die Geschwindigkeit und setzen diesem Übersong damit die Krone auf. Bei Hail the new flesh" werden sämtliche Trademarks Belphegors miteinander kombiniert, doch wer quiekt da an-dauernd im Hintergrund? Da man von den SM Fetischisten bereits Einiges gewohnt ist kann man davon ausgehen, das hier irgendeinem obskuren Kult gefrönt wird. Egal, Helmuth ist herrlich am quieken und ich bin selig (darf man das überhaupt in diesem Zusammenhang sagen?). Reichswehr in blood" hätte sich auch prima auf Carcass` Heartwork" gemacht, wird hier doch zu Helmuths erneut ultrafiesem Organ mächtig geholzt, wo hingegen bei The crosses made of bone" das Bremspedal betä-tigt wird und etliche kleine Parallelen zu Kreators alte Zeiten auszumachen sind. Goat sei Dank haben Belphegor auch diesmal nicht mit ihrer Tradition gebrochen und bedienen sich bei Der Geistertreiber" erneut der deutschen Sprache. War dies in der Vergangenheit bei Übersongs wie Bluhtsturm erotika" oder Sexdictator luci-fer" immer ein Highlight, so wirkt doch diesmal der Text etwas plakativ und aufgesetzt und will so gar nicht zünden. Scheißegal, hat man doch mit den folgenden, zum ei-nen Hyperblast-technisch veredelten Destroyer hekate" und zum Anderen dem fies schleppenden Enthralled toxic sabbat" erneut zwei mehr als außergewöhnliche Gra-naten am Start, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Weg in den Liveset der Jungs finden wird. Das mit Totenglocken versetzte Outro Hexenwahn - Totenkult" ist dann der perfekte Abschluss eines düsteren Meisterwerks.
Wie einleitend bereits erwähnt, schaffen es Belphegor mit Walpurgis rites: Hexen-wahn" erneut, den auf den vorangegangenen Alben selbst auferlegten Standard nochmals zu toppen und die Messlatte für weitere Veröffentlichungen immens hoch zu legen. Ein mehr als befriedigendes Fratzengeballer, bei dem niemals Langeweile aufkommt und den Verfasser dieser Zeilen mehr als einmal in Verzückung geraten ließ. Applaus und Anerkennung nach Österreich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Belphegor lässt Soundmonster und den Hexenwahn los.., 28. Oktober 2009
Knapp anderthalb Jahre nach "Bondage Goat Zombie" lassen die Vorzeige-Austro-Knüppler Belphegor mit "Walpurgis Rites Hexenwahn" ein weiteres Soundmonster auf die breite Masse los und natürlich ist die gesamte Community auch diesmal gespannt, ob es den Salzburgern gelingt den doch relativ hohen Ansprüchen gerecht zu werden.
Der Opener "Walpurgis Rites" beginnt genau so, wie man es von den vergangenen Alben des Quartetts kennt. Kompromisslos prügelt man sich durch die Landschaft, schmeißt hier und da ein kurzes, aber dennoch gigantisches Gitarrensolo ein. Helmuth muss wieder mal aufpassen nicht Gift und Galle zu speien. Dies ändert sich auch bei den folgenden Titeln "Venerato Diaboli I Am Sin" und "Hail The New Flesh" nicht wirklich, ehe man sich bei "Reichswehr In Blood" zumindest für einen kurzen Moment eine Verschnaufpause gönnt, und einen langsamen Akustikpart einschiebt. Gleichzeitig darf man "Reichswehr In Blood" auch als einen Höhepunkt des Albums deklarieren.
Danach folgt "The Crosses Made Of Bone", bei dem man sich vergleichsweise gänzlich im Midtempo-Bereich aufhält. Der nächste Höhepunkt folgt auf dem Fuß und nennt sich "Der Geistertreiber", welcher erneut zur Gänze im Midtempo gespielt wird. Zusätzlich fallen kurzzeitig die Gitarren weg und lassen dem Basser freie Hand über die gesamte Melodie.
Langsam aber sicher nähert man sich nun dem Ende des Albums, doch vorher gibt's mit "Destroyer Hekate" noch einmal ordentlich Stoff. Der Titel hat wieder extremstes Tempo drauf. Ohne Rücksicht auf Verluste wird noch einmal drauf losgeprügelt was die Instrumente hergeben, ehe "Enthralled Toxic Sabbat" und "Hexenwahn Totenkult" gewohnt langsam das extrem starke Album ausklingen lassen.
Wer in "Pestapokalypse VI" bereits das Nonplusultra des österreichischen Death / Black Metal gesehen haben, wird bei "Walpurgis Rites Hexenwahn" ins Grübeln kommen. Das Album zeigt nicht mal im Ansatz irgendeine Schwäche und macht auch nach mehrfachem Anhören noch massig Spaß. Zusätzlich gibt es mit "Reichswehr In Blood" und "Der Geistergräber" echte Hits. Eine Wohltat für geschundene schwarze Herzen.
Wertung: 9/10
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