Dieses Buch ist nichts für Leser, die nach Action, Laserschwertern und Raumschlachten suchen. Es ist auch nichts für Leser, die sich in einer fiktiven Zukunftswelt verlieren wollen. Und schon gar nicht ist es für Leser geeignet, die alles ernst nehmen.
Wer damit leben kann, alle paar Sätze einen neuen Gag verpaßt zu bekommen, wird allerdings glücklich werden (wobei die Spannweite vom Kalauer bis zum philosophischen Hintergrundwitz geht).
Uwe Post jagt seinen Helden, den schwulen Detektiv Walpar Tonnraffir, durch eine irre Handlung. Er will den Mord am lieben Gott aufklären. Dabei bekommt es Walpar mit einem skurrilen Sammelsurium schräger Typen zu tun:
- seine Ex-Schwiegermutter Nera, die Walpar auf die Suche nach seinem Exmann schickt
- sein schwer pubertierender Neffe Kerbil, ein nervender Teenager
- eine Auftragskillerin, die von ihrem eigenen Nachwuchs nicht minder genervt wird
- geldgierige Anwälte
- ein intelligentes Telefon (?) in Gestalt eines Pinguins
- merkwürdige Sekten, die alte Kursbücher als Offenbarung Gottes anbeten
- und noch viel mehr...
Der titelgebende Zeigefinger Gottes ist natürlich ganz was anderes. Und vom Dinosaurier gefressen werden war auch schon mal schlimmer.