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Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes [Kindle Edition]

Uwe Post , Si-yü Steuber
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Zeigefinger Gottes taucht im Erdorbit auf, und Weltraumdetektiv Walpar Tonnraffir übernimmt die Ermittlungen. Trash-Sänger, Anwaltsheere und obskure Sektenprediger kämpfen um Deutungs- und Besitzhoheit, während sich Walpar mit seinem DVD-abhängigen Neffen, seiner abenteuersüchtigen Ex-Schwiegermutter und einer alleinerziehenden Auftragskillerin herumschlagen muss. Der bissige und temporeiche All-Ages-Roman verkuppelt Dirk Gently mit Jackie Chan und serviert Lucy Liu mit Elfenohren als Dessert. Schräg, schrill, kreativ - ein typischer Post-SF-Roman.

Gewinner des Deutschen Science Fiction Preises 2011 und des Kurd Laßwitz Preises 2011 - Bester Roman!

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 481 KB
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verlag: Atlantis Verlag Guido Latz (9. Oktober 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005UH83R0
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #211.244 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Verständliche Einführung in Android-Entwicklung, deutscher Science Fiction Preis, erfolgreiche Smartphone-Spiele - alles unter einem Hut!

Uwe Post ist ein vielseitiger Autor sowie Chefentwickler der Smartphone-Spielefirma Ludetis und Experte für Spieleentwicklung auf Android. Er trägt allerdings sehr selten Hüte.

Post ist Jahrgang 1968, wohnt in der Nähe des Neandertals, hat ein Diplom in Physik und Astronomie, schrieb in den 90ern für c't magazin für computertechnik, drehte nebenbei Kurzfilme. Herausgeber des Magazins GOLEM. Diverse Kurzgeschichten veröffentlicht in Magazinen und Anthologien. Drei Romane. Ein Fachbuch. Bekannt und berüchtigt für seinen anspielungsreichen, schrägen Humor.

Auszeichnungen:

Deutscher Science Fiction Preis 2011 und Kurd-Laßwitz-Preis 2011 für den Roman »Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes«

William Voltz Award 2006 für die Story »edead.com«

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
4.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schräg 19. April 2012
Format:Broschiert
Humor ist immer so eine Sache und ob er meinen Nerv gerade trifft, entscheidet sich bei mir meist schon nach ein paar Seiten. Ich komme beim Lesen solcher Bücher meist in eine besondere, für jede Geschichte ganz eigene "Humor-Grundstimmung", die auf den ersten Seiten bei mir erzeugt wird und dann das Buch über durchhält und jeweils wieder einsetzt, wenn ich weiterlese. Das sind dann nicht unbedingt die einzelnen Gags, sondern der gesamte 'Tonfall'. Deshalb gefällt mir meist ein Humor-Buch entweder durchgängig ganz oder von Anfang an gar nicht. Hier hat es gleich gepasst, die trocken-sarkastische und absurde Stimmung gefiel mir.

Der Beginn ist sehr actionreich und erinnerte an Indiana-Jones. Überhaupt ist die Geschichte voll von versteckten Anspielungen auf ältere Filme, Literatur und Computerspiele, was viel Spaß machte, wenn man sie mal entdeckte. Ich habe sicher leider vieles übersehen, aber auch, wenn man nicht alles erkannte, machte die Geschichte Spaß und funktionierte bei mir. Absurde und skurrile Dialoge und Situationen sorgten nach meinem Empfinden recht durchgängig für Komik. Es konnten aber auch kaum Längen aufkommen, da die Geschichte sehr schnell wirkte. Der Autor verzichtete auf längere Beschreibungen der Charaktere und ihrer Lebensumstände und konzentrierte sich auf die aktuellen Geschehnisse. Dass er die Geschichte in der Gegenwartsform geschrieben hat, verstärkt dies noch. Dabei bleibt natürlich die Ausarbeitung der Figuren auf der Strecke und sie bleiben dadurch in ihrem Wesen oberflächlich, was ich normalerweise nicht so mag.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witzig-chaotisch-schräge SF 29. April 2011
Format:Broschiert
Dieses Buch ist nichts für Leser, die nach Action, Laserschwertern und Raumschlachten suchen. Es ist auch nichts für Leser, die sich in einer fiktiven Zukunftswelt verlieren wollen. Und schon gar nicht ist es für Leser geeignet, die alles ernst nehmen.

Wer damit leben kann, alle paar Sätze einen neuen Gag verpaßt zu bekommen, wird allerdings glücklich werden (wobei die Spannweite vom Kalauer bis zum philosophischen Hintergrundwitz geht).

Uwe Post jagt seinen Helden, den schwulen Detektiv Walpar Tonnraffir, durch eine irre Handlung. Er will den Mord am lieben Gott aufklären. Dabei bekommt es Walpar mit einem skurrilen Sammelsurium schräger Typen zu tun:
- seine Ex-Schwiegermutter Nera, die Walpar auf die Suche nach seinem Exmann schickt
- sein schwer pubertierender Neffe Kerbil, ein nervender Teenager
- eine Auftragskillerin, die von ihrem eigenen Nachwuchs nicht minder genervt wird
- geldgierige Anwälte
- ein intelligentes Telefon (?) in Gestalt eines Pinguins
- merkwürdige Sekten, die alte Kursbücher als Offenbarung Gottes anbeten
- und noch viel mehr...

Der titelgebende Zeigefinger Gottes ist natürlich ganz was anderes. Und vom Dinosaurier gefressen werden war auch schon mal schlimmer.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfallsreicher, skurriler Weltraum-Slapstick 18. September 2011
Format:Broschiert
Ein gigantischer abgetrennter Finger schwebt um die Erde. Was steckt dahinter? Ist womöglich Gott selbst einfach explodiert? Nur gut, dass Fernseh-Detektiv Walpar Tonnraffir gerade nichts zu tun hat, weil seine TV-Serie abgesetzt wurde. So kann er nämlich aufklären, was wirklich hinter dem "Zeigefinger Gottes" steckt...

Man reibt sich auf jeder zweiten Seite die Augen und sagt sich: Das kann man doch nicht machen! Er macht es aber doch, der Uwe Post, und schafft es auf diese Weise, eine der einfallsreichsten und skurrilsten Geschichten der letzten Jahre zu erzählen.

Humor ist ein ganz ganz schwieriges Genre. Die subjektiven Ansichten darüber, was lustig ist, driften bekanntlich weit auseinander. Wer also angestrengt den Wurm im Apfel sucht, der findet ihn. Ein geistig jung Gebliebener jedoch kann dieser in jeder Hinsicht absurd schrägen Story einfach keine Sekunde lang böse sein.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ooteenee
Format:Broschiert
Im Orbit der Erde erscheint plötzlich ein riesenhafter Zeigefinger. Ist es der Zeigefinger Gottes, wie unendlich viele Sekten und Splittergruppen behaupten? Weltraumdetektiv Walpar Tonnraffir versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, Unterstützung erhält er von seinem Neffen Kerbil und seiner Ex-Schwiegermutter Nera.

Dieses Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Es ist ein Feuerwerk an Anspielungen auf die Popkultur der 80er und 90er Jahre, es besticht durch Situationskomik, dennoch zeigt es ziemlich bösartig diverse Misstände auf, die 'noch' aus unserer Zeit stammen und in der Zukunft immer schlimmer zu werden drohen. Als Beispiel sei hier die verschwundene Bildung bei Kindern erwähnt, Walpars Neffe Kerbil sticht hier als erfreuliches Gegenbeispiel heraus und hat dadurch, wie könnte es anders sein, eine Menge Vorteile.

Gegen Ende verlor sich jedoch der rote Faden der Geschichte, zumindest für mich faserte er deutlich auseinander und war nur noch schwer im Auge zu behalten und zu verfolgen. Das Buch vermochte mich nicht mehr so zu fesseln und zu amüsieren wie zu Anfang, ich kann nicht mal genau sagen, warum. Die Sprache erschien mir deutlich salopper als zu Beginn, das mag aber auch nur ein Eindruck sein, da ich vielleicht, als ich weniger vergnügt las, mehr darauf achtete als zu Beginn, wo ich über meinem Lesespaß vielleicht das ein oder andere überlesen habe.

Dennoch war das Buch keine verschwendete Lesezeit und ich bin froh, dass ich mich noch kurzfristig der Leserunde angeschlossen habe.
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