-
dtv-Shop:
Hier finden Sie Neuheiten & Bestseller des Verlags: Zum dtv-Shop
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Wallanders erster Fall gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern. |
Produktinformation
|
Mal ehrlich: Wenn es schon keinen umfangreichen neuen Wallander-Krimi mehr aus der Mankell'schen Feder geben wird, freut man sich über den Erzählband umso mehr. Vier kürzere Geschichten, und, wie als Zugabe, ein ausgewachsener Roman, alles auf knapp 500 Seiten -- natürlich schlagen da die Herzen aller Fans des populären Schweden höher.
1969, da ist Kurt Wallander junger Polizist, schwer verliebt in Mona. Schon damals, obwohl noch unerfahren, ist Intuition bei den Ermittlungen immer dabei. "Irgendetwas beunruhigte ihn... Er hatte etwas übersehen." Es ist Wallanders erster Fall, die Titelgeschichte. Und die verspricht in weiten Strecken das, was auch die anderen Bücher auszeichnet: ein raffiniertes Wechselspiel zwischen extremer Spannung und persönlich-intimen Gedanken eines Polizisten, Beschreibungen, Zusammenfassungen und erneute Spannung.
Keine Frage, die romanhafte Länge liegt Mankell mehr als die kurze Erzählung. "Der Mann mit der Maske", gut 30 Seiten, wirkt geradezu wie eine Fingerübung, wie ein Warmlaufen für das Große. Wallander steht einem Mörder gegenüber, eine Momentaufnahme, eine Studie in Verhaltenspsychologie. Nicht hundertprozentig überzeugend. Anders die längeren Geschichten: Spannung, Atmosphäre, feinst verwobene Story, all das, was Mankell-Krimis zu unverwechselbaren, preisgekrönten Bestsellern machte, hier wird es genussreich entfaltet.
Freuen Sie sich auf fünfmal Wallander, den bereits legendären Kommissar, der leider vom Autor in den Ruhestand versetzt wurde. --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
Nicht nur auf Anti-Vietnam-Demos träumt der Streifenpolizist davon, zur Kripo zu wechseln. Auch die Probleme mit seiner Freundin Mona setzen ihm zu. Und zu seinem Vater, der nichts vom Beruf seines Sohnes hält, hat er schon damals ein gespaltenes Verhältnis. Vor diesem Hintergrund wird Wallander in den Fall seines erschossenen Nachbarn verwickelt. Sein großes Vorbild, Kommissar Hemberg, nimmt ihn unter seine Fittiche. Er lehrt ihm zuallererst genau hinzusehen und dann in Ruhe zu überlegen und Fragen zu stellen. Wer also war der nächtliche Einbrecher? Mit wem hat sich Halén, der doch angeblich allein und zurückgezogen gelebt hat, immer wieder getroffen? Und warum findet Kurt Wallander genau diese Person kurze Zeit später tot in ihrem Haus? Fragen über Fragen, die für den eifrigen, jungen Ermittler keinen Zweifel daran bestehen lassen, dass es sich nicht um einen Selbstmord handelt. Für Hemberg auf der anderen Seite wird die Eigeninitiative des Steifenpolizisten langsam zum Problem ...
Das Hörspiel verbindet Ich-Erzählpassagen mit klassischen Hörspiel-Szenen. Dabei wird die geheimnisvoll, melancholisch verdichtete Atmosphäre durch die musikalischen Parts von Klavier, Saxophon und Trompete wirkungsvoll unterstrichen. Als Leitmotiv zieht sich ein beängstigendes, dunkles Geräusch durch die Inszenierung. Irgendwie erinnert es an dumpfe Schiffsgeräusche. Besonders gelungen: die Gespräche zwischen Jürgen Thormann als erfahrenen, etwas barschen Hemberg und Andreas Bisowski als jungen Polizisten, der den alten Hasen doch irgendwie bewundert. Fazit: eine bedrückendes, gesellschaftskritisches Hörspiel mit einer Story, die weit in der Vergangenheit zurückliegt.
Henning Mankell erhielt für sein literarisches Werk zahlreiche Preise zuletzt wurde er im Rahmen des Deutschen Bücherpreises 2003 zum Publikumsliebling erklärt. International bekannt wurde Henning Mankell Anfang der 90er Jahre durch seine Wallander-Krimis. Der traurige, nach jahrelanger Polizeiarbeit noch immer sensible Kommissar, der sich mit den Schreckensbildern der schwedischen Gesellschaft herumschlagen muss, ist zu einer der populärsten literarischen Figuren avanciert. Ohne Allüren eines Helden, dafür mit Zweifeln, Angst und Frust über die oft langweilige Arbeit. Henning Mankell hat mit seinen Krimis gezeigt, dass Grausamkeit kein Phänomen Amerikas ist, sondern auch im kleinsten Kaff Schwedens vorkommt. Dabei ist der Schriftsteller davon überzeugt, dass das Böse durch die Gesellschaft zum Ausbruch kommt. Mankell hat als kleiner Junge von Afrika geträumt heute leitet er das Avenida-Theater in Maputo und verbringt die Hälfte des Jahres in Mosambik. Hörspiel, Spieldauer: ca. 60 Minuten, 1 CD. Mit Booklet. Auch als CD erhältlich. -- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Insgesamt kommt "Wallanders erster Fall" wohl nicht an die Vorgänger heran, befriedigt aber die Neugier der Leser nach Wallanders Vorgeschichte und bietet einen guten Krimi - also gute Unterhaltung.
Wer bisher noch kein Mankell Fan ist, sollte mit den Vorgänger-Werken anfangen, da hier doch kein "klassischer" Mankell vorliegt.
Die Lust auf mehr - und auf "Wallanders erster Fall" wird sich ohnehin einstellen.
Wie (fast) immer versteht es Mankell perfekt, den Leser in die Rolle Wallanders zu versetzen und sorgt für kurzweiligen Lesegenuss.
Die zwangsweise kürzeren Geschichten sind etwas einfacher aufgebaut und können daher nicht in dem Maße durch die Komplexität und Tiefe begeistern wie die übrigen Fälle. Deswegen nur 4 Sterne.
Dennoch kommen nicht nur Wallander-Fans auf ihre Kosten. Viele wichtige Personen im Umfeld Wallanders lernt man erst in diesem Band (näher) kennen, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist.
Was Anfangs sehr interessant klang (Erzählungen über Wallanders Polizistenkarriere) entwickelt sich zu einer Aneinanderreihung von einzelnen Geschichten, die stets nach dem gleichen Schema ablaufen.
Besonders ärgerlich fand ich die ständigen lebensgefährlichen Attacken auf unseren Helden, der sich natürlich aufrappelt und weiterkämpft, gepaart mit den Konflikten mit seinem Vater.
Diese Geschichten reichen beiweitem nicht an einen Mittsommermord oder Die falsche Fährte heran, aber wie gesagt: Der Vollständigkeit halber.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|