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Wallanders Landschaft: Eine Reise durch Schonen
 
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Wallanders Landschaft: Eine Reise durch Schonen [Gebundene Ausgabe]

Thomas Steinfeld , Henning Mankell , Anette Aberg
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Und offen ist dieses Land wie kein anderes", schreibt Schweden-Kenner und Journalist Steinfeld in seiner Liebeserklärung an Schonen, jener südschwedischen Landschaft, die Mord und Verbrechen so bekannt machten. Aber Schonen ist viel mehr als nur ein Leichenfundort an der Ostsee.

Henning Mankell beschreibt Schonen im Vorwort als ein weit geöffnetes Fenster. Ein Grenzland sei es, auch ein Flüchtlingsland, "durch Geographie allein nicht zu erfassen". Wahrhaftig nicht, wie 150 Seiten zeigen: Schillernd sind die vielen Dimensionen, in denen Landschaft, Menschen und Geschichte dargestellt werden. Wie ein Mosaik nimmt eine Region allmählich Gestalt an.

Wunderschöne atmosphärische Beschreibungen, getextete Augenblicke, die den versteckten Reiz hinter nordisch kühler Fassade sehen. Dazu so bebildert, dass es Spaß macht, gedanklich auf Reisen zu gehen. Es ist kein Reiseführer, auch kein Geschichts- oder Geografiebuch, aber von allem etwas. Und es ist nicht das Ergebnis fleißig zusammengetragener Fakten und Daten, vielmehr das sensible Nachempfinden von Natur -- und das philosophische Verstehen der Menschen, die in ihr leben -- kurz: etwas ganz Besonderes.

Kleine Geschichten, weit ausholend, wie die Landschaft: Rilke schwärmte hier für die Einsamkeit, Nils Holgersson ist hier geboren, Selma Lagerlöff schrieb in Schonen seine Geschichte zu Ende. Und auch August Strindberg kommt häufiger nach Ystad in Schonen und schreibt seinem Freund: "Haben Sie irgendeine Ahnung, welche Mächte mich hierher trieben?"

Klar: Ohne den außerordentlich großen Erfolg der Wallander-Krimis gäbe es dieses Buch nicht, hätte die Landschaft, in der ein Kommissar Sorgen los wird und über Beziehungskisten nachdenkt, niemanden großartig interessiert. Doch bei der Lektüre des Buches wird klar, welches Glück es war, dass Mankell diesen Anstoß gab. --Barbara Wegmann

Kurzbeschreibung

Was ist das für eine Landschaft, durch die Henning Mankells Kommissar Wallander stapft, um Leichen zu finden und seinen Kummer zu pflegen? Was ist das für eine Gegend, in der die Dörfer Skurup, Löderup und Tomellia heißen und der Trost in belegten Brötchen liegt? Der Südosten Schonens ist seit Jahrhunderten ein Grenzland gewesen: umstritten zwischen Dänen und Schweden, ein Hafen nach Deutschland, Polen und zum Baltikum, der letzte Vorposten der Elche. Von hier aus brach Nils Holgersson auf, um sein Vaterland kennenzulernen, und August Strindberg begegnete dem Inferno. Thomas Steinfeld kennt diese Gegend seit vielen Jahren. Er ist vom Öresund bis ans Ufer der Ostsee gereist und hat ihre Geschichten aufgezeichnet.

Über den Autor

Thomas Steinfeld, geboren 1954, leitet das Ressort "Literatur und literarisches Leben" im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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