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„Der Mann, der lächelte“ war ganz sicher nicht Mankells ganz großer Wurf. Die Geschichte wirkt arg bemüht, die Verstrickungen von Kapital, Politik und Kriminalität werden nur oberflächlich betrachtet. Trotzdem lässt uns Mankell tiefer in Wallanders Seele blicken, an seinem inneren Konflikt teilhaben.
Von dieser Tiefe ist im Film leider kaum etwas zu spüren. Die Romanvorlage wird auch nur zu einer Adaption genutzt, was sicher legitim, für einen Mankell-Fan aber schwer erträglich ist.
Kaum nachvollziehbar ist für mich zudem, warum mit Maja eine völlig neue und zudem sehr nervige Figur erfunden wird, obwohl mit Ann-Britt Höglund eine wichtige weibliche Rolle im Buch vorhanden ist. Ann-Britt ist für Wallander unverzichtbar, eine Inspiration und Hoffnung - unbegreiflich, warum sie im Film nicht vorkommt!
Rolf Lassgård ist als Kurt Wallander die absolute Idealbesetzung. Wenn ich die Bücher lese, habe ich bereits sein Gesicht vor Augen… Allein seiner überzeugenden Darstellung ist es zu verdanken, dass der Film nicht in Bedeutungslosigkeit versinkt.
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