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Junggeselle Wallace lebt zusammen mit dem cleveren Hund Gromit in seinem mit allerlei revolutionärem Technik-Schnickschnack ausgestatteten Häuschen. Den Lebensunterhalt verdient sich das gut eingespielte Duo im Auftrag der Gartenbau-Pedanten seines Heimatortes als Kaninchenfänger. Als die alljährliche Gemüseschau auf dem Anwesen der bezaubernden Lady Tottington ansteht, wächst den beiden das Nager-Problem gewaltig über den Kopf: Ein Monster-Kaninchen treibt sein Unwesen, und der Feind ist viel näher als angenommen.
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Mit dem ersten Langfilm des sechsbeinigen Knetmasse-Duos führen Nick Park ("Hennen rennen") und Steve Box ihre 1989 begonnene Erfolgsgeschichte fort. Vollgepackt mit hinreißenden Einfällen und zauberhaften Details, begeistert das jüngste Werk aus dem Hause Aardman als "vegetarischer Horrorfilm" (Park) der vergnüglichsten Art. Erwachsene können sich an Wortspielen und Zitaten aus der Filmgeschichte ergötzen, Kinder werden mit der spannenden Krimigeschichte rund um die bunten Individualisten bestens unterhalten.
Blickpunkt: Film
Das Gemüse ist in größter Gefahr. Einen 'vegetarischen Horrorfilm' nennt Regisseur Nick Park konsequenterweise das erste Langfilm-Knetabenteuer von Cracker- und Tee-Spießer Wallace und seinem smarten Hund Gromit. In etwas über 90 charmant-amüsanten Minuten jagt das Duo ein in Gemüsebeeten wilderndes Monsterkarnickel und zwangsläufig auch 'Hennen rennen', das mit 1,9 Millionen Zuschauern erfolgreiche Kinodebüt der Plastilinschmiede Aardman.
Nachdem die in nostalgischer Stop-Motion-Technik animierten Knethelden trotz dreier populärer Kurzfilme von traumatisierten Hühnern um ihr Kinodebüt gebracht wurden, erfahren sie jetzt Genugtuung. Die kreativen Kräfte, die auch schon für die Kurzfilme verantwortlich zeichneten, stehen auch hinter diesem Abenteuer, das weniger bedrohlich als 'Hennen rennen' eine kindgerechte Geschichte erzählt, die auch Erwachsenen genügend witzige Anreize bietet. Geradlinig entfalten sich die dramatischen Ereignisse um einen im tiefsten Britannien abgehaltenen Wettbewerb, bei dem Gemüsezuchtexzesse prämiert werden. Damit diese Prachtprodukte nicht von übermütigen Karnickeln vernichtet werden, wird das wertvolle Erdgut mit Hi-Tech-Gewächshäusern und einem Wachdienst geschützt. Hier tritt Daniel Düsentrieb Wallace auf den Plan, um mit seinen schrägen Erfindungen lästige Nager zu jagen. Die neueste Kreation saugt alle Karnickel von Lady Tottingtons Besitz aus den Erdlöchern in einen Behälter, wo sie dann schwere- und verständnislos schweben, bis sie im Haus von Wallace & Gromit deponiert werden. Weil das Duo und auch Lady Tottington Tierfreunde sind, verliert kein Langohr sein Leben, wohl aber die Freiheit. Das daraus resultierende Platzproblem glaubt Wallace nur mit einer drastischen Maßnahme beheben zu können. Vermutlich inspiriert von Klassikern wie 'Die Fliege' oder 'Uhrwerk Orange' wagt er die Umprogrammierung des Karnickelverstands, der durch Verbindung menschlich-animalischer Gehirnströme auf einen 'Keine-Macht-den-Karotten-Kurs ' gebracht werden soll. Bedauerlicherweise geht das Experiment schief, mutiert das Versuchskaninchen allmählich zu Wallace und selbiger bei Vollmond zum monströsen Karnickel, das in den Gemüsegärten Twister spielt und eine Spur der Verwüstung zurücklässt. Was immer der Fan von einem Wer-Karnickel-Stoff erwartet, wird erfüllt. Es gibt spektakuläre ober- und unterirdische Verfolgungsjagden inklusive eines Luftkampfs zwischen zwei Hunden, der den Terminus 'Dogfight' auf seine wahren Wurzeln zurückführt. Erwartet werden dürfen auch eine haarige Verwandlungsszene, eine flammende, vom Orgelspieler zusätzlich dramatisierte Priester-Ansprache und eine zarte Lovestory, bei der Wallace Lady Tottington und deren schießwütigen Verehrer auf Distanz halten muss. Eine Aura von sympathischer Unschuld durchdringt den Film, selbst wenn Gottesdiener in Zeitungen wie 'Nun-Wrestling' inneren Frieden suchen. Wie viele Aardman-Produktionen surft auch dieses professionell und liebevoll inszenierte Projekt durch die Filmgeschichte, findet man Zitate von 'Hatari', 'Frankenstein' bis hin zu 'King Kong'. Auch wenn die Dramatik der Story nicht an 'Hennen rennen' heranreicht und die Macher ihr Potenzial an schwarzem Humor mit Rücksicht auf jüngeres Publikum nicht ausschöpfen, entzieht sich ein Held jeglicher Kritik. Vierbeiner Gromit hat die besten Szenen, setzt mit komischer, minimalistischer Mimik immer wieder Höhepunkte. Ob er nun entnervt die Augen verdreht, als im Radio 'Bright Eyes' (das Thema der Hasentragödie 'Watership Down') angespielt wird, oder einen aggressiven Kampfhund stoisch seinem Schicksal überlässt. Marcel Marceau hat seinen Meister gefunden. kob.
Nachdem die in nostalgischer Stop-Motion-Technik animierten Knethelden trotz dreier populärer Kurzfilme von traumatisierten Hühnern um ihr Kinodebüt gebracht wurden, erfahren sie jetzt Genugtuung. Die kreativen Kräfte, die auch schon für die Kurzfilme verantwortlich zeichneten, stehen auch hinter diesem Abenteuer, das weniger bedrohlich als 'Hennen rennen' eine kindgerechte Geschichte erzählt, die auch Erwachsenen genügend witzige Anreize bietet. Geradlinig entfalten sich die dramatischen Ereignisse um einen im tiefsten Britannien abgehaltenen Wettbewerb, bei dem Gemüsezuchtexzesse prämiert werden. Damit diese Prachtprodukte nicht von übermütigen Karnickeln vernichtet werden, wird das wertvolle Erdgut mit Hi-Tech-Gewächshäusern und einem Wachdienst geschützt. Hier tritt Daniel Düsentrieb Wallace auf den Plan, um mit seinen schrägen Erfindungen lästige Nager zu jagen. Die neueste Kreation saugt alle Karnickel von Lady Tottingtons Besitz aus den Erdlöchern in einen Behälter, wo sie dann schwere- und verständnislos schweben, bis sie im Haus von Wallace & Gromit deponiert werden. Weil das Duo und auch Lady Tottington Tierfreunde sind, verliert kein Langohr sein Leben, wohl aber die Freiheit. Das daraus resultierende Platzproblem glaubt Wallace nur mit einer drastischen Maßnahme beheben zu können. Vermutlich inspiriert von Klassikern wie 'Die Fliege' oder 'Uhrwerk Orange' wagt er die Umprogrammierung des Karnickelverstands, der durch Verbindung menschlich-animalischer Gehirnströme auf einen 'Keine-Macht-den-Karotten-Kurs ' gebracht werden soll. Bedauerlicherweise geht das Experiment schief, mutiert das Versuchskaninchen allmählich zu Wallace und selbiger bei Vollmond zum monströsen Karnickel, das in den Gemüsegärten Twister spielt und eine Spur der Verwüstung zurücklässt. Was immer der Fan von einem Wer-Karnickel-Stoff erwartet, wird erfüllt. Es gibt spektakuläre ober- und unterirdische Verfolgungsjagden inklusive eines Luftkampfs zwischen zwei Hunden, der den Terminus 'Dogfight' auf seine wahren Wurzeln zurückführt. Erwartet werden dürfen auch eine haarige Verwandlungsszene, eine flammende, vom Orgelspieler zusätzlich dramatisierte Priester-Ansprache und eine zarte Lovestory, bei der Wallace Lady Tottington und deren schießwütigen Verehrer auf Distanz halten muss. Eine Aura von sympathischer Unschuld durchdringt den Film, selbst wenn Gottesdiener in Zeitungen wie 'Nun-Wrestling' inneren Frieden suchen. Wie viele Aardman-Produktionen surft auch dieses professionell und liebevoll inszenierte Projekt durch die Filmgeschichte, findet man Zitate von 'Hatari', 'Frankenstein' bis hin zu 'King Kong'. Auch wenn die Dramatik der Story nicht an 'Hennen rennen' heranreicht und die Macher ihr Potenzial an schwarzem Humor mit Rücksicht auf jüngeres Publikum nicht ausschöpfen, entzieht sich ein Held jeglicher Kritik. Vierbeiner Gromit hat die besten Szenen, setzt mit komischer, minimalistischer Mimik immer wieder Höhepunkte. Ob er nun entnervt die Augen verdreht, als im Radio 'Bright Eyes' (das Thema der Hasentragödie 'Watership Down') angespielt wird, oder einen aggressiven Kampfhund stoisch seinem Schicksal überlässt. Marcel Marceau hat seinen Meister gefunden. kob.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Spielfilmdebüt der populären Knetfiguren, die wertvolles Zuchtgemüse vor einem gefräßigen Monsterkarnickel schützen.
Kurzbeschreibung
"Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen"
Der schusselige Erfinder Wallace und sein schweigsamer Hund Gromit sind wieder da: Sie verdienen ihren Lebensunterhalt, indem sie die Gärten ihres kleinen englischen Städtchens vor hungrigen Kaninchen schützen. Das Geschäft läuft gut, bis ein unheimliches Riesenkaninchen die Landwirtschafts-Schau gefährdet...
Der schusselige Erfinder Wallace und sein schweigsamer Hund Gromit sind wieder da: Sie verdienen ihren Lebensunterhalt, indem sie die Gärten ihres kleinen englischen Städtchens vor hungrigen Kaninchen schützen. Das Geschäft läuft gut, bis ein unheimliches Riesenkaninchen die Landwirtschafts-Schau gefährdet...
Produktbeschreibungen
Jetzt ist das skurrile Duo endlich zurück. Wallace - zerstreuter Erfinder und Käsefreund, der für ein Stück seiner Lieblingssorte Wenslydale alles um sich vergisst, und sein vierbeiniger Freund Gromit, der ständig dafür sorgen muss, dass nichts außer Kontrolle gerät, jagen ein furchtbares Ungeheuer. Nacht für Nacht verschwinden die schönsten Gewächse aus den Gemüsebeeten der Stadt. Das ist umso schlimmer, weil die prächtigsten Gartenfrüchte doch beim jährlichen Gemüsewettbewerb prämiert werden sollen. Die Jagd auf das diebische Monster