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4.0 von 5 Sternen
Wie es hätte sein sollen., 30. Januar 2002
Diese CD zeigt das "legendäre" Konzert am Potsdamer Platz so, wie es hätte sein sollen. Da war kaum etwas im Studio nachträglich bearbeitet - das waren alles Studioaufnahmen. Nicht nur bei "The Thin Ice", das live einem Stromausfall zum Opfer gefallen war. Nein, überall sind statt der Livemitschnitte alternative Studioaufnahmen verwendet. Cyndi Lauper durfte "Another Brick, Part II" wohl nach Ausnüchterung im Studio noch mal singen, auch das zugehörige Keyboardsolo klingt anders. Gleiches wurde wohl "The Band" in "Mother" erlaubt. Und der Meister Roger Waters selbst gönnte sich die gleiche Chance, nachdem vielleicht ein paar Eier seine Heiserkeit beseitigt hatten.
Kaum ein Ton, den man von der CD hört, dürfte in Berlin entstanden sein. Aber das war der einzige Weg, die CD verkäuflich zu machen. Zu schlecht war alles in allemdie Live-Performance, in der nur die Scorpions, Bryan Adams, die Orchester und manche Begleitmusiker, allen voran der geniale Snowy White, Normalform erreichten.
Also, die CD ist "nicht echt" - deswegen der Punktabzug - aber dafür hörenswert, vor allem wegen der interessanten Langversionen vieler bekannter Titel, und dem anderen Sound, in dem sie daherkommen. Wenn Remakes erscheinen, wird ja das Original nicht verboten, und wem diese CD nicht gefällt, der kann ja immer noch die Studio-LP hören.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Mein Gott!, 27. Januar 2001
Von Ein Kunde
Zugegeben: Gegenüber dem, was im Fernsehen von diesem Konzert zu sehen war, ist das hier zu findende Material großartig. Erstaunlich, was im Studio nicht noch zu korrigieren ist. Trotzdem: Ein schlimmer Abklatsch des Originals. Die Show mag sicherlich optisch beeindruckend gewesen sein, dazu diente sie noch einem guten Zweck. Aber musikalisch bleibt unterm Strich nur eine annehmbare Version von "Young Lust" und das fantastische musikalische Material, das diesem Konzert zu Grunde liegt. Wer The Wall unbedingt live auf CD haben will, sollte sich an "Is there anybody out there" halten. Dort hat man den Sound von den Original-The Wall Konzerten von 1980/1981, somit auch den Original-Gesang von Gilmour und Waters, der den Interpretationen der hier zu hörenden Gastmusiker in jeder Hinsicht um Längen überlegen ist.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
The Wall mal anders., 28. April 2003
Wer sich die Liste der teilhabenden Musiker ansieht sollte dies im Prinzip schon als Garant für eine hochqualitative MusikCD erkennen. Wer denn dann dennoch skeptisch ist, der sollte die CD einfach mal in den Player schieben und die Ohren auf machen. Spätestens dann sollte er überzeugt sein. Überzeugt davon, dass dies sicher nicht The Wall von Pink Floyd ist, sondern eben eine teilweise ganz andere The Wall, nämlich Berlins. Bereits beim ersten Song hört man die gewaltigen Unterschiede zwischen Original und The Wall performed by The Scorpions, aber das stört nicht- ganz anders, das macht die Scheibe viel interessanter, weil sie einfach mal irgendwie ganz anders klingt als die letzten zwanzig Male. Snowie White hat auch hier einiges an den Soli geändert und gibt auch dadurch immer wieder neue "Aha!" Erlebnisse. Doch Roger Waters bringt einen dann immer wieder durch sein Eingreifen und originalgettreues Arbeiten zurück zu den Ursprüngen dieser Lieder.
Für Fans ein unbedingtes Muss, für diejenigen die aber eher Pink Floyd kennen- und lieben lernen wollten, durchlauft bitte erst die harte original The Wall Schule!
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