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Wall of Arms
 
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Wall of Arms

The Maccabees Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (29. Mai 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B002610HVI
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Love You Better 3:20EUR 0,99
Anhören  2. One Hand Holding 3:01EUR 0,99
Anhören  3. Can You Give It 2:54EUR 0,99
Anhören  4. Young Lions 3:00EUR 0,99
Anhören  5. Wall Of Arms 3:04EUR 0,99
Anhören  6. No Kind Words 3:38EUR 0,99
Anhören  7. Dinosaurs 3:15EUR 0,99
Anhören  8. Kiss And Resolve 3:07EUR 0,99
Anhören  9. William Powers 3:29EUR 0,99
Anhören10. Seventeen Hands 3:45EUR 0,99
Anhören11. Bag Of Bones 4:41EUR 0,99


Produktbeschreibungen

motor.de

Nicht länger verspielte, sondern dunkle Töne ziehen sich durch „Wall Of Arms“, die von der Dramatik in der Stimme leben und schlicht fesseln.

Für die Aufnahmen verließen die Maccabees ihre Heimatstadt London und rekrutierten Produzent Markus Dravs, der zuvor mit Künstlern wie Björk und Coldplay gearbeitet hat. Jener war auch maßgeblich an der Produktion von Arcade Fires „Neon Bible“ beteiligt. Die gleiche dunkle mitreißende Kraft hat er nun der neuen Platte der Maccabees verliehen.

Während das Debüt "Colour It In" wesentlich poppiger und farbenfroher war, begibt sich die Band mit „Wall Of Arms“ auf dunklere Pfade, gezeichnet von kantigen Gitarrenarrangements sowie melancholischen Melodien. Am deutlichsten wird die faszinierende Veränderung des Quintetts in ihrem düsteren, ein wenig ungestümen Song „No Kind Words“. Fast tragisch lässt Orlando Weeks' kraftvolle Stimme, die im Vergleich zur letzten Platte deutlich voluminöser geworden ist, den Track in Welten von Joy Division tauchen.

Auch der Einsatz von Blasinstrumenten verfeinert die ausgereiften Songs: Ob belebend, geradezu schwunghaft im Titelgeber „Wall Of Arms“ oder eher verhalten in „Dinosaur“, der mitleidig davon erzählt, dass ein Kissen kein Ersatz für die geliebte Frau ist.

Die Tracks beginnen häufig gediegen und gewinnen in ihrem Verlauf durch den ruhelosen Beat an Tempo („Seventeen Hands“). Dieser ist es, der Zeilen wie „Why Would You Kill It, Kill It, Kill It Before It Dies?“ („One Hand Holding“) so eingängig macht. Auch die erste Single und Opener des Albums, „Love You Better“, ist durch die Bassdrum taktvoll, ohne überstürmisch zu sein und wirkt aufgrund der weinerlichen Stimme zugleich traurig.

In einem steten Wechsel zwischen Solo-und Komplett-Instrumentalisierung bewegt sich auch „Young Lions“ - eingeleitet von einem tragenden Gitarrensolo, führt es einen in brillante Zeilen wie „There Are Tunnels Through The Stone, Where Weaker Hearts Have Made A Home“. Auch die anderen zehn Lieder erzählen von der Liebe. Dass deren Umsetzung so gut gelingt und es nie in Kitsch zu driften droht, erklärt sich nicht nur mit der Wortgewandtheit der Texte, sondern auch dadurch, dass sie keine Angst zu haben scheinen, verletzlich zu wirken.

Die Schublade Indie-Rock aus Großbritannien kann getrost ohne die Maccabees geschlossen werden. Sie sind gewachsen. Über Schubläden und sich selbst. Es ist weniger ein Aufbruch in eine neue Richtung, als der Anbruch einer neuen Zeit.

Jasmin Hollatz

kulturnews.de

Überraschung! Während gehypte britische Bands in der Regel schon mit dem zweiten Album ihre Bankrotterklärung abliefern, werden die Maccabees erst jetzt interessant. Mit "Colour it in" hauten die fünf Jungs aus London 2007 ein erfolgreiches wie durchschnittliches Debüt raus, mit dem sie sich trotz einiger guter Singles nicht von der Britbandkonkurrenz abheben konnten. Bei "Wall of Arms" macht sich das Engagement von Arcade-Fire-Produzent Markus Dravs bezahlt. Hat er vielleicht sogar Orlando Weeks Gesangsunterricht verordnet, so dass der jetzt streckenweise klingt wie Arcade-Fire-Kopf Win Butler? Songs wie "Love you better" und "Young Lions" könnten zwar auch vom Debüt stammen, doch statt sich einfach auf ihre eingängigen Melodien zu verlassen, experimentieren The Maccabees jetzt mit Echos und geschichteten Gitarren. Passend dazu geht es in den Texten um Liebesschmerz und Sinnsuche. Auch die alten Fans dürfte das nicht verschrecken. Solange The Maccabees Tanzflächenfüller wie "No kind Words" und "One Hand holding" abliefern, wird wohl niemand ihre letzten Wahrheiten über dänisches Kinderspielzeug und Küsse nach dem Zähneputzen vermissen. (cs)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... schon in seiner sparsam kommentierenden Tipprunde mit ganzen vier Sternen daherkommt und gewohnt pointiert ein "taugen was" dazugibt, dann ist fast genug gesagt und die Laufrichtung schon vorgegeben. Üblicherweise tut man Bands mit Sätzen wie "klingt nach ..." ja eher unrecht und trifft sowieso selten ins Schwarze, bei den Maccabees sollte das aber eher als Kompliment verstanden werden, denn Sänger Orlando Weeks kann tatsächlich so herrlich jammern wie Win Buttler von den mittlerweile übermächtigen Arcade Fire und in den besten Momenten klingen die Maccabees wirklich wie Echo And The Bunnymen. Und die waren nicht die Schlechtesten. Wunderbare Songs zu Hauf, fast alle sehr tanzbar und mit ruhelosem Beat verfeinert, wenn überhaupt welche herausstechen, dann vielleicht das etwas angedunkelte No Kind Words", das nervöse "Love You Better" oder "William Powers", bei dessen Komposition wohl jemand einen Gedanken an The Edge verschwendet hat. Alles ganz toll, nix zu bemängeln. Na ja, fast nix - das Cover ist Sch...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Deutlicher Aufwärtstrend ! 18. August 2009
Von Lafke13
Format:Audio CD
Was sich durch die erste Single "Love You Better" und den vorab veröffentlichte Song "No Kind Words" angedeutet hat, hat sich mit dem Album nun tatsächlich vollends bestätigt. The Maccabees sind gewachsen. Und zwar gigantisch.
Das erste Album war gut, die Songs insgesamt aber etwas zu durchschnittlich, ohne wirkliche Höhepunkte, und in letzter Konseuqzenz auch etwas plagiatorisch.
Das hat sich nun grundlegend geändert. Bei den meisten guten zweiten Alben benötigt man mehrer Hördurchurchgänge um deren Qualität (oder auch nicht) angemessen beurteilen und würdigen zu können. "Wall of Arms" bildet hier eine außergewöhnliche Ausnahme. Sofort wird man vom neuen Sound überzeugt, da jeder einzelne Song eingängig und prägnant ist. Gleichzeit bedarf es dennoch der intensiven Auseinandersezung mit den Tracks. Das Erstaunliche ist nämlich die geniale Idee, viele der Lieder mit einer (fast) permantenten, sich nur wenig unterscheidenenden "Gitarrengrundspur" zu unterlegen. So der Fall bei "Love You Better", "Can You Give It", "Dinosaurs" und sehr deutlich "Seventeen Hands". Dies sorgt einerseits für einen sehr raumfüllenden Klang, andereseits ermöglicht es mit Hilfe der anderen beiden Gitarren einen komplexen, geschichten Sound zu erzeugen.
Es gibt so viele feine Akkorde und Töne, die kaum merklich aber irgendwie durch das Erleben der Musik doch deutlich hörbar, sich wie ein roter Faden durch das Album ziehen. Der gezielte Einsatz von Streich- und Blasinstrumenten tut sein weiteres.
Hervorzuheben wäre noch der neue Drummer. Seine Schlagzeugarbeit ist phantastisch und er trägt einen großen Teil dazu bei, dass die Songs um eine weitere Facette bereichert und häufig sehr tanzbar sind.
Garantiert kein Einheitsbrei, kein 'Das hab ich doch schon irgendwo anders genauso gehört', The Maccabees sind eigenständig geworden. Und das klingt ganz fabelhaft.
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Makellos 17. März 2012
Format:MP3-Download
Ein ganz wundervolles Album - absolut rund und gelungen. Kein Song wirklich schlecht, statt dessen unzählige Titel sensationell gut. Kann man auch sehr schön durchhören. Die Stimme des Sängers muss man mögen, keine Frage. Musikalisch, von den Arrangements und der Soundqualität her, bärenstark. Mindestens alle Arcade-Fire-Fans sollten hier einmal reinhören!
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