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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist bis auf Konturenschatten klasse, der Ton ausgezeichnet, die Extras sind umfangreich, aber nicht so richtig prickelnd. Und dann noch: Der neue Warnungs-Film gegen Raubkopierer ist sexistisch, geschmacklos und brutal und geeignet, einem so richtig den Spaß am Film zu verderben. Ebenso unfreundlich ist, daß man aus dem aufgezwungenen Trailer-Reel nicht mehr herauskommt, da man weder bis zum Ende skippen, noch scannen oder via Menü-Taste flüchten. Zumutung.
Bild: Bis auf leichte Konturenschatten, die schon etwas auf die Konturiertheit der Schärfe einwirken (00:09:45, Gesicht, Nah). Ansonsten wartet die Disc mit sehr guten Werten auf, ist höchst bewegungsstabil (00.37.50, Schlägerei in schummrigem Casino, Handkamera) und kann auch in puncto Rauschen gewinnen. Plastisch, farbstabil, nur in den Konturen etwas zu schattiert.
Ton: Erstklassiges Klangbild. Eine exakt gesetzte Direktionalität begeistert den ganzen Film hindurch. Kleine Effekte wie das Zufallen einer Tür (00:43:39) klingen genauso lebensecht wie das Nahen eines Trucks (00.23.24) oder die Kulisse im Polizeirevier (00.31.30), die extrem detailiert gezeichnet ist. Bei ebenfalls detailvoller und transparenter Musikabbildung (00:00:55, Eingangssong) eine Top-Akustik.
Extras: Viel zu viel Kommentare...formal ist da ja nett, zwei Kommentarspuren zu finden, aber es ist nicht immer spannend, was die Leute darauf zu erzählen haben. Hier jedenfalls wird auf die Hauptfigur rekuriert, die ohnehin so eindimensional ist wie Faxpapier...das ist nicht spannend. --movieman.de
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Nachdem er der Army den Rücken gekehrt hat, zieht es ihn wieder in seine Heimatstadt, wo er einen Job sucht. Das örtliche Sägewerk, damals der größte Arbeitgeber in der Gegend, ist aber geschlossen. Sein Vater arbeitlos. Nach einem herzlichen Empfang bei seinen Eltern und einer kurzen Eingewöhnungszeit, merkt Chris, dass sich einiges in seiner Stadt geändert hat: ein neuer korrupter Sherriff (der alte ist "zufällig" beim Autofahren eingeschlafen und gegen einen Baum gefahren), mehr Drogenabhängige und nachts protzt ein hell erleuchtetes Casino mit Strip-Club über dem sonst so verschlafenen Nest. Da der Besitzer des Casinos Chris' Jugendfreund Jay ist, lässt er es sich nicht nehmen abends mit ein paar Freunden vorbeizuschauen. Doch als er sieht, wie dort betrogen wird, gibt es eine Auseinandersetzung mit Jays miesgelauntem Sicherheitspersonal, die Chris erstmal den Bauch aufschlitzen und aufs Übelste zusammenschlagen. Zu allem Überfluss wird er auch noch angeklagt, da er angeblich den Streit angezettelt hat. Bei der Verhandlung reißt er sich das Hemd auf und zeigt der Jury seinen vernarbten Bauch, woraufhin er frei gesprochen wird.
Als Chris nun auch noch die Wahl zum neuen Sherriff gewinnt, sagt er Jay und seiner Schlägerbande den Kampf an und räumt den Laden auf.
Wie das bei "Rock"-Filmen aussieht, kann man sich vorstellen. Die Stunts und Prügeleien sind unterhaltsam und kinotauglich choreographiert. Die Action ist ziemlich gut über den ganzen Film verteilt und es wird nie langweilig. Die sympathischen Nebendarsteller und die gute Kameraführung tun ihr Übriges. Angereichert ist das Ganze immer wieder mit ein paar Gags ("Ihr Rücklicht ist kaputt") und den Slapstick-Einlagen von Johnny Knoxville, der Vaughns verplanten Hilfssherriff spielt und bei so mancher Pumpgun-Schießerei schon mal gern hinters Sofa springt.
FAZIT: Wer auf Action der rustikaleren Art mit coolen Sprüchen steht, ist bei diesem Film bestens aufgehoben. Das Remake des harten Selbstjustiz-Dramas von 1973 ist dem heutigen seichten Action-Unterhaltungskino angepasst.
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