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Der australische Querkopf Luke Steele packt mehr Soul in einen Song als manch R'n'B-Act auf eine ganze Platte. Empire Of The Sun heißt sein neues Bandprojekt und liefert den eindrucksvollen Beweis.
Schon immer kreierte er Musik für denkende Menschen, die sich hinter ihren Gefühlen nicht verstecken. Nur schien der Zeitpunkt für Luke Steele und seine ehemalige Band The Sleepy Jacksons mehr als schlecht gewählt: Zu viel passierte 2006 im alternativen Rock-Bereich, so das ihnen niemand die nötige Aufmerksamkeit schenkte. Mit Empire Of The Sun wird es anders laufen.
Vor zwei Jahren zusammen mit dem hierzulande unbekannten Musiker Nick Littlemore als Kunstprojekt gegründet, sorgten schon die ersten Singles für Aufsehen: Der NME verpasste dem Duo das Prädikat "One of the best Newcomer 2009" - und wer dem Debütalbum "Walking On A Dream" nur ein paar Minuten lauscht, wird merken, dass dies durchaus berechtigt ist.
Im Gegensatz zu den gehypten Kollegen verfolgen Empire Of The Sun ein Soundverständnis, dass zuletzt nur noch im Elektro-Genre zu finden war. Luke Steele fabriziert mit seinem eigenwilligen Songwriting Momente, die unheimlich viel Soul besitzen und aufgrund knackiger Beats sehr eingängig wirken. Doch nur so lange, bis die Lyrics über Liebe, Verlust und Hoffnung alles kompliziert machen.
Spätestens hier zeigt sich der innere Widerspruch zwischen Hedonismus und Verzicht. Etwas, dass das eigentlich Außergewöhnliche an dieser Platte ist. Denn "Walking On A Dream" ist ein stilsicherer Einzelgänger, der sich bewusst von der breitbeinigen Rock-Konkurrenz abhebt.
Merkwürdig nur, dass man sich bei solch jenseitiger Musik ungeheuer wohl fühlt. Doch Empire Of The Sun scheinen nicht nur sich und ihre Songs ernst zu nehmen, sondern jeden, der ihnen zuhört.
Schon immer kreierte er Musik für denkende Menschen, die sich hinter ihren Gefühlen nicht verstecken. Nur schien der Zeitpunkt für Luke Steele und seine ehemalige Band The Sleepy Jacksons mehr als schlecht gewählt: Zu viel passierte 2006 im alternativen Rock-Bereich, so das ihnen niemand die nötige Aufmerksamkeit schenkte. Mit Empire Of The Sun wird es anders laufen.
Vor zwei Jahren zusammen mit dem hierzulande unbekannten Musiker Nick Littlemore als Kunstprojekt gegründet, sorgten schon die ersten Singles für Aufsehen: Der NME verpasste dem Duo das Prädikat "One of the best Newcomer 2009" - und wer dem Debütalbum "Walking On A Dream" nur ein paar Minuten lauscht, wird merken, dass dies durchaus berechtigt ist.
Im Gegensatz zu den gehypten Kollegen verfolgen Empire Of The Sun ein Soundverständnis, dass zuletzt nur noch im Elektro-Genre zu finden war. Luke Steele fabriziert mit seinem eigenwilligen Songwriting Momente, die unheimlich viel Soul besitzen und aufgrund knackiger Beats sehr eingängig wirken. Doch nur so lange, bis die Lyrics über Liebe, Verlust und Hoffnung alles kompliziert machen.
Spätestens hier zeigt sich der innere Widerspruch zwischen Hedonismus und Verzicht. Etwas, dass das eigentlich Außergewöhnliche an dieser Platte ist. Denn "Walking On A Dream" ist ein stilsicherer Einzelgänger, der sich bewusst von der breitbeinigen Rock-Konkurrenz abhebt.
Merkwürdig nur, dass man sich bei solch jenseitiger Musik ungeheuer wohl fühlt. Doch Empire Of The Sun scheinen nicht nur sich und ihre Songs ernst zu nehmen, sondern jeden, der ihnen zuhört.
Kurzbeschreibung
Empire of the Sun: Die Nr.1 Newcomerband aus Australien erobert, mit ihrem Album Walking on a Dream, nun auch Deutschland Be part of the Empire!
kulturnews.de
Die neuen MGMT - wer für dieses Gerücht verantwortlich ist, hat natürlich kräftig übertrieben. Aber das passt zu dem überkandidelten Duo, das sich selbst als eine Mischung aus Karneval, Kung-Fu-Film und Sciencefiction inszeniert. Und musikalisch ist die Ähnlichkeit auch nicht komplett aus der Luft gegriffen. Elektronischer Pop, krauses Artwork und das alles andere als sonore Stimmchen von Luke Steel weisen in diese Richtung. Außerdem tourte der auch als Sleepy Jackson bekannte Steel jüngst mit den Vorbildern durch seine Heimat Australien. Den Vergleich von der Hand zu weisen ist trotzdem nur fair, denn die Eigenheiten von Empire Of The Sun mögen beim ersten Hören zwischen den Beats untergehen, das schillernde Äußere lenkt ab - aber auf den zweiten Blick offenbaren sich Songwriterqualitäten, die nicht bloß auf den schnellen Rausch einer durchtanzten Nacht setzen. (kab)
Produktbeschreibungen
Adventurous 2008 collaboration between Luke Steele (Sleepy Jackson) & Nick Littlemore (Pnau).