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Walk the line (Einzel-DVD)

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Produktinformation

  • Darsteller: Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon, Ginnifer Goodwin, Robert Patrick, Shelby Lynne
  • Regisseur(e): James Mangold
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox
  • Erscheinungstermin: 30. November 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 130 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (235 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000F1II8K
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 973 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Sänger. Rebell. Gesetzloser. Held. Mit Akkorden, die stampfen wie eine Dampflok, mit stählernem Blick und einer Stimme so schwarz wie die Nacht revolutionierte der legendäre "Man In Black" das Musikgeschehen und meißelte sein Vermächtnis in Stein - als eines der größten amerikanischen Idole.
Der mit einem Oscar nominierte Joaquin Phoenix und die Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon spielen nicht nur die Hauptrollen als Johnny Cash und June Carter, sie singen auch selbst in dieser mitreißenden wahren Geschichte über die unbeugsame Hingabe eines Mannes an seine Musik, seine Botschaft und an die größte Liebe seines Lebens.

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Walk the Linezeichnet die ersten 30 Jahre im Leben von Johnny Cash nach, dem legendären „Man in Black“. In James Mangolds Biopic begeistern vor allen Dingen die beiden Hauptdarsteller, Reese Witherspoon und Joaquin Phoenix.

Das Biopic, also die filmische Entsprechung einer Biographie, ist möglicherweise das undankbarste aller Film-Genres.

Das liegt in erster Linie an der vorgegebenen Struktur, die sich notgedrungen am Leben der zu verhandelnden Person festmachen muss und an dem dramaturgischen Zwang, eine komplexe Biographie in die Form einer Initiationsgeschichte zu pressen. Grundsätzlich muss ein Biopic also immer vereinfachen. Im Fall von Walk the Linehaben die Filmemacher die zu beackernde Fläche zumindest ein wenig eingeschränkt, indem sie sich auf die ersten 30 Jahre eines wechselvollen Lebens beschränkt haben.

Dennoch erliegt der Film der Versuchung von Dramatisiserung im konventionellsten Sinn. Regisseur James Mangold zeigt sich letztendlich weniger interessiert an der Entstehung einer Ikone als an der Zuspitzung auf eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Aus dieser Entwicklung heraus wird sehr viel erklärt, für manchen Cash Fan womöglich zu viel. Resultat ist ein überraschend biederer Film, der dem Outlaw Image seines Betrachtungsgegenstandes kaum Rechnung trägt.

Das soll jedoch nicht bedeuten, dass Walk the Lineein schlechter Film wäre.Das Gegenteil ist der Fall. Es ist aber weniger ein Film über eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte als über die Kraft der Liebe, über die Unschuldigkeit des Business in den frühen Jahren des Rock´n Roll und, in seinen besten Momenten, über die Wirkungsweise von kreativen Entstehungsprozessen. Und es ist natürlich ein Schauspielerfilm voller mitreißender Momente. Sowohl Joaquin Phoenix als auch Reese Witherspoon überzeugen in den Szenen sowohl auf als auch abseits der Bühne.

Die Gesangseinlagen der beiden Schauspieler zählen zu den gelungensten Versuchen Hollywoods die Magie von Livekonzerten einzufangen. Aber auch die intimen Momente gelingen mit schlafwandlerischer Sicherheit. Joaquin Phoenix Kampf gegen die Dämonen einer Kindheit, die zerstörerische Leidenschaft einer Liebe und nicht zuletzt die kathartische Wirkung von Musik.

--Thomas Reuthebuch

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Miezekatze am 24. April 2006
Format: DVD Verifizierter Kauf
"Walk the Line" ist ein Ausnahmefilm, die Biographie von Johnny Cash ist schlichtweg hinreißend. "Walk the Line" hat den Mut, ein differenziertes Bild von Cash zu zeichnen; auch seine dunklen Seiten werden ausgeleuchtet - ohne die man die Musik von Johnny Cash nicht angemessen würdigen kann.

So zeigt "Walk the Line" Johnnys tragische Kindheit als Sohn eines erzkonservativen Baumwollpflückers, wie Elvis ist er stationiert in Deutschland, dann jung und unglücklich verheiratet - und findet in der Musik seine Erfüllung. Der junge Johnny Cash als Rock-Star, der mit Elvis und einem phantastischen Jerry Lee Lewis durch die Lande tingelt, den schnellen Ruhm und seine unglückliche Ehe in Drogen ertränkt und schließlich in der langen, komplizierten Beziehung zu June Carter seine Erfüllung findet. Das den ganzen Film umspannende Highlight: Cashs Auftritt in Folsom Prison. Eine mitreißende Geschichte, auch für Musik-Muffel!

Und Joaquin Phoenix IST Johnny Cash. Er liefert eine Tour-de-Force ab und überzeugt in jeder Sekunde als tragisch-unglücklicher Cash. Phoenix hatte den Mut, die Cash-Stücke selbst zu singen - und macht es hervorragend! Dass Phoenix für diese Leistung nicht den Oscar bekommen hat, ist nicht nachvollziehbar. Reese Witherspoon als June Carter liefert eine Glanzleistung ab und harmoniert musikalisch toll mit Phoenix.

Ein Must-See!

Zwei CD-Tips: "Walk the Line" selbst und nach dem Film ein ganz besonderer Hochgenuss von Johnny Cash, "At Folsom Prison".
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tom Netzer am 23. Dezember 2006
Format: DVD
Im Alter von zwölf Jahren hatte ich einige MC`s von Johnny Cash.Zwanzig Jahre später werde ich erneut aufmerksam auf die Legende Johnny Cash,durch eines seiner letzten Stücke, Hurt.Von da an war mir bewusst, daß Cash mehr bedeutet als ein Country-Sänger oder Rock`nRoll Star.

So besuchte ich den Film Walk the Line und bin schwer beeindruckt von Musik, den Darstellern und der Lebensgeschichte des legendären Mr.Cash.

So war mir zwar seine zum Teil schwere Alkohol und Medikamentensucht bekannt, doch die Zusammenhänge zu seinen schrecklichen Kindheitserlebnissen zeigte mir erst dieser Film. Der Tod des älteren Bruders und die Ablehnung seitens des Vaters formen den jungen J. Cash.

Die Hauptdarsteller, Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon ( als June Carter),setzen die Geschichte brilliant um.Die tief depressive Seite von J.Cash spiegelt sich im Schauspiel wieder. June Carter ,die spätere Frau an seiner Seite ,wird von Reese Witherspoon gefühlvoll dargestellt, wenn sie im Rampenlicht ihr Publikum durch ihre Stimme und ihr Schauspiel fesselt. Nicht zu vergessen bleibt,daß die beiden Schauspieler selbst singen im Film und auf Originalaufnahmen verzichtet wurde.Die Atmosphäre der Sechziger erscheint ganz lebendig, ein Elvis und Jerry Lee Lewis begleiten das Geschehen. Das legendäre Folsom-Prison-Konzert bleibt in Erinnerung, wenn hunderte Insassen mit ihren Füssen den scharfen Gitarrenklang verstärken und der Boden bebt.

Der Man in Black singt von Schmerz und Liebe,von Sehnsucht und Leidenschaft, bis zu seinem Tod, neben June Carter.

Seine Vergangenheit gehört ebenso dazu,wie aller Kampf gegen die inneren Hindernisse.
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 21. November 2006
Format: DVD
Ich will mich nicht als Johnny Cash Fan bezeichnen, ganz bestimmt nicht, aber ich kenne den "Man in Black" als Hörer seiner Platten schon etliche Jahre. Kurz vor seinem Tod bin ich wieder auf ihn aufmerksam geworden. Als sein letztes Video "Hurt" über die Musiksender lief, da bannten mich die Bilder vor den Fernseher. "Hurt" zeigt den todkranken Cash, der über sein Leben philosophiert, während Originalaufnahmen seiner bewegten Karriere im Hintergrund ablaufen. Atemberaubend! Klar, dass ich mir danach "Walk the line" anschauen musste. Der Film hat mich positiv überrascht. Für mich war Cash immer der beinharte Typ in schwarzen Klamotten, der zielstrebig seinen Weg geht. Von seiner Vergangenheit wußte ich so gut wie gar nichts. "Walk the line" gewährt in dieser Hinsicht phantastische Einblicke. Der kleine Junge, der seinen geliebten Bruder durch einen Unfall verliert und sich mitschudlig fühlt. Der die Liebe des Vaters sucht, die niemals erwidert wird. Der junge Mann, der übereilt heiratet und in der Beziehung verzweifelt. Der sich neu verliebt, aber seine Liebe nicht eingestehen kann. Und zum Schluss im Tabletten- und Drogensumpf unterzugehen droht. Erst als er ganz unten ist, erwacht der Cash, den wir aus seiner erfolgreichsten Zeit kennen, wieder zum Leben. Johnny Cash ist in diesem Streifen nicht der harte Kerl, den wir immer zu sehen glaubten. Vielmehr ist er ein unentschlossener, von seinen Gefühlen hin- und hergerissener junger Bursche auf der Suche nach seinem persönlichen Glück. Joaquin Phoenix hat sich für den Film in Johnny Cash verwandelt. Er hat sämtliche Gesten und Körperhaltungen einstudiert. Er singt Cash's Lieder mit Herzblut.Lesen Sie weiter... ›
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