Johnny Cash - Eine Legende. Der Film zeigt Johnnys Leben von 1944 bis 1968: seine Kindheit um seinen tödlich verunglückten Bruder, sein strenger Vater, Johnnys Anfänge in der Musikwelt, seine immer größeren Konzerte und Zusammenarbeiten mit June Carter, seine Ehe mit Vivian und letztendlich seine Heirat mit June Carter. Verschiedene Stationen in seinem außergewöhnlichen Leben werden also biografisch dargestellt und dabei wird nicht mit der Wahrheit gegeizt: Johnny war tablettensüchtig, er war zum Teil aggressiv und stur, vor allem aber erlitt er mehrere Zusammenbrüche. Das Leben eines Superstars ist manchmal sehr hart und derjenige verliert tatsächlich den Sinn für die Realität, so wie es ebenfalls bei Elvis Presley oder Édith Piaf der Fall war.
"Walk the Line" ist ein wahrheitsgetreues Porträt des großen amerikanischen Countrysängers, dessen Song "Ring of Fire" wohl fast jedermann bekannt sein dürfte. Seine Ups und Downs werden eindringlich im Film beschrieben, Reese Witherspoon brilliert als June Carter und der ganze Streifen kommt total glaubwürdig und kein bisschen überzogen rüber. Er zeigt das Leben hinter der Kulisse, das Drama, die Exzesse und den dennoch vorhandenen Glauben an die Musik und Gott. Die Atmosphäre ist sehr amerikanisch gestaltet zumahl Cashs Akzent unverkennbar ist, er am meisten in Amerika tourte und ein Bursche aus den Südstaaten war. Dort wurde er vom Country, Gospel und Blues beeinflusst und dies spiegelt er in seinen Songs wider. Wenn man Johnny Cash-Fan ist oder einfach nur sehen möchte wie das exzessive Leben eines unschlagbaren Sängers so abläuft, sollte man diesen Film gesehen haben.
Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.